Deutscher Turniersieg auf hoher See

9. Mai 2008

Der Deutsche Alexander Jung hat die Party Poker Million Cruise VI gewonnen. Das $8.000 Buy-in Turnier fand während einer Kreuzfahrt im Mittelmeer statt. 171 Spieler fanden den Weg an Board.  24 von Ihnen sollten im Geld landen, wobei allein auf den Gewinner satte $358.280 abfielen. Für die deutsche Delegation war das gesamte Turnier überaus erfolgreich. Außer dem Sieger Alexander Jung fanden noch zwei weitere Spieler den Weg an den Final-Tisch. Der Shooting Star der abgelaufenen EPT Saison Johannes Strassmann und Dominik Stopka. Für Strassmann, der lange Zeit des Turniers Chipleader war, lief es am Ende allerdings nicht mehr sehr glücklich und er musste schließlich mit dem 7. Platz vorlieb nehmen. Stopka hingegen schaffte es bis ins Heads-up, unterlag dann aber Alex Jung.

Für Jung, der schon ein Turnier der L.A. Poker Classics gewinnen konnte, war der Sieg auf hoher See der größte Zahltag seiner bisherigen Pokerkarriere.

Isaac Baron gewinnt Event 1 der FTOPS VIII

8. Mai 2008

Für den Online Spieler des letzten Jahres Isaac “WestmenloAA” Baron läuft es auch in 2008 weiterhin wie am Schnürchen. Nach seinem starken vierten Platz beim Saison Finale der EPT in Monte Carlo, hat der 20-jährige nun auch Online wieder zugeschlagen. Bei der achten Auflage der Full Tilt Online Poker Series hat er den ersten Event gewonnen. 4158 Spieler hatten den $200+16 Buy-in für das Six-Max No-Limit Hold’em Turnier bezahlt und generierten so einen Preispool von $831.000. Isaac Baron kassierte für seinen Sieg stolze $158.800. Durch den Sieg gehört Baron einer kleinen Gruppe von Spielern an, die sowohl Live als auch Online über $1. Million bei Turnieren gewinnen konnten. Bei seiner momentanen Form dürfte “WestmenloAA” auch bei der kommenden WSOP ein ganz heißer Bracelet Kandidat sein.

Justin Bonomo unterschreibt bei Bodog

5. Mai 2008

Nachdem in letzter Zeit einige Online Pokerräume ihre Pro Teams vergrößert haben, hat sich nun auch Bodog dazu entschlossen einen Nachfolger für Jamie Gold zu finden. Mit Justin “ZeeJustin” Bonomo haben sie einen Spieler gefunden, der sich sowohl Live als aber auch Online einen guten Ruf in den letzten Jahren erspielt hat. Auch wenn noch der ganz große Titel fehlt, hat sich der 21-jährige mittlerweile schon weit über $1. Million erspielt. Zusammen mit David Williams, Evelyn Ng und Bobby Bellande wird Bonomo seinen neuen Arbeitgeber ab der WSOP Ende Mai vertreten.

Nachdem sich Bodog vor längeren mit dem Main Event Sieger von 2006 Jamie Gold überworfen hat, hofft man nun einen Spieler gefunden zu haben, der das Unternehmen positiv repräsentieren kann. Neben seinen Pokererfolgen ist Bonomo vor allem für seine Strategie Artikel bekannt, die neben dem Internet auch regelmäßig im Bluff Magazin zu lesen sind.

Final Table des WSOP Main Event erst im November

2. Mai 2008

Noch vor wenigen Wochen wurde das Gerücht als Witz abgetan. Nun ist es Gewissheit geworden. Harrah’s, der Veranstalter der WSOP, hat bekannt gegeben, dass der Final Table des diesjährigen Main Events am 9. und 10. November stattfinden wird. Das eigentliche Turnier wird aber wie geplant im Juli ausgetragen. Begründet wird das Ganze mit einer möglichen, um 2 Stunden versetzten, Ausstrahlung auf ESPN. Bisher wurden die Events der WSOP aufgezeichnet und erst einige Wochen später im TV gezeigt. Nun soll die Spannung erhalten bleiben und der Zuschauer soll hautnah miterleben können, wenn die Entscheidung im wichtigsten Pokerturnier des Jahres fällt.

Die Pokerindustrie wird durch die neue Übertragung bestimmt profitieren, da ESPN garantiert höhere Einschaltquoten als bei den Aufzeichnungen erzielen wird. Ob es für die Spieler selbst aber auch ein Vorteil sein wird bleibt abzuwarten. Schließlich wird im November quasi ein neues Turnier gespielt. Die Teilnehmer können sich viel besser auf ihre Gegner vorbereiten und Amateure könnten sich speziell coachen lassen. Jemand der im Juli noch einen super Lauf hatte, könnte im November im schlimmsten Downswing seiner Karriere stecken. Insgesamt gibt es Vor- als aber auch Nachteile. Was die Teilnehmer des Final Table denken, werden wir erst im Juli erfahren.

Ivey gewinnt 600k auf FTP

29. April 2008

Nachdem die sechste Saison der WPT in Las Vegas zu Ende gegangen ist, haben sich viele der Pros wieder auf die High Stakes Partien im Internet konzentriert. Allen voran konnte Phil Ivey dieses Wochenende schlappe 600k auf Full Tilt Poker gewinnen. Der Großteil des Gewinns stammt aus Heads-up Partien gegen Tom “Durrr” Dwan und Phil “OMGClayAiken” Galfond. Am schlimmsten erwischte es allerdings Hac “Trex313″ Danh. Er forderte Ivey in Pot-Limit Omaha an dessen “Thunderdome” Tisch heraus. Bei $500/$1000 Blinds kam es zu einigen großen Pötten, wobei der größte $245.000 schwer war. Für Ivey waren die Begegnungen nur ein weiterer Höhepunkt in einem bisher äußerst erfolgreichen Pokerjahr 2008.

Neues Buch: Winning in Tough Hold’em Games

29. April 2008

winningintoughVor ein paar Tagen ist das Buch “Winning in tough Hold’em Games” in der deutschen Ausgabe (Herausgeber: Premium Poker Publishing) erschienen. Erhältlich ist es für 24,95€ auf www.pokerbooks.de.

Die Autoren Nick ‘Stoxtrader’ Grudzien und Geoff ‘Zobags’ Herzog sind keine Unbekannten in der Pokerszene: Nicks Spitzname rührt von seiner damaligen Tätigkeit als Makler an der Wall Street. Diese Tätigkeit hat er inzwischen aufgegeben und sich einem Spiel verschrieben, das ihm scheinbar deutlich bessere Gewinne einbringt. Nicht einmal zwei Jahre hat er gebraucht um in den Limits ganz nach oben aufzusteigen und ein Jahreseinkommen von mehr als hunderttausend Euro zu erwirtschaften. Grund genug ein Buch über seine Spielweise zu veröffentlichen. Und genau das machte Stoxtrader mit seinem Kollegen Geoff Herzog, der auch als Zobags bekannt ist. Stoxtrader betreibt das Pokerlehrvideo-Portal www.stoxpoker.com.

In “Winning in tough Hold’em Games” werden Themen wie das Spiel vor dem Flop, die Verteidigung der Blinds, das Heads-Up-Spiel, Semi-Bluffs und diverse andere Themen behandelt. Ausserdem wird erklärend durch gespielte Hände geführt und es gibt Übungsaufgaben.

Wer wissen will, wie man auf Dauer gegen den loose-aggressiven Stil der heutigen Pokergeneration bestehen kann, der sollte einen Blick in dieses Buch riskieren. Besonders geeignet ist das Buch daher auch für Spieler, die sich auf Shorthanded-Partien spezialisiert haben.

Hansen verpasst Sieg im Bellagio

27. April 2008

Der als Top Favorit gehandelte Gus Hansen hat den Sieg beim Saison Finale der WPT im Bellagio knapp verpasst. Nachdem er zuvor in einem unglaublichen Lauf vier der letzten sechs Spieler aus dem Turnier geworfen hatte, scheiterte er schließlich im Heads-up an David Chiu. Der gebürtige Chinese konnte sich über die stolze Summe von $3.389.140 freuen.

Eigentlich sah Hansen schon wie der sichere Sieger aus. Als Chipleader gestartet machte er von Anfang an Druck und war auch mit dem nötigen Quäntchen Glück gesegnet, dass man bei so einem großen Turnier einfach braucht. Sein erstes Opfer war Jeff King. Nach einem Raise von Hansen ging dieser mit AQ in Kreuz All-in. Hansen callte mit 910 in Pik. Der River brachte eine 10 und das Aus für King. Als Nächsten erwischte es Tommy Le. Obwohl er mit seinen Pocket 5′ern ein Set gefloppt hatte, musste er sich gegen das höhere Set 10′er von Hansen geschlagen geben. Auch in der nächsten All-in Situation hatte Gus Hansen Fortuna auf seiner Seite. Auf einen Flop QJ6 mit zwei Karo pushte er. Sein Gegner Cory Caroll überlegte lange, machte am Ende aber einen starken Call mit AJ. Hansen zeigte 75 in Karo und musste somit seine Hand noch unbedingt verbessern. Der Turn war ein Blank, der River brachte dann aber ein Karo für Hansen und Caroll musste sich trotz seines guten Calls verabschieden. Als Dritter schied dann John Roveto aus. Seine Könige hielten nicht gegen Hansens A10 und so stand das Heads-up fest.

David Chiu, der bis dahin nur zwei Hände gespielt hatte, lag eigentlich aussichtslos zurück. Mit 4.360.000 Chips hatte er gegen Hansen 22.905.000 eigentlich schon fast keine Chance mehr. Aber man weiß ja was im Poker so alles passieren kann und so nahm das Finale furioso seinen Lauf. Schritt für Schritt konnte Chiu den Rückstand verkleinern, bis er am Ende sogar einen Vorsprung erarbeitet hatte. Dann kam es zur entscheidenden Hand. Gus Hansen hatte vom Button geraist und Chiu gecallt. Der Flop brachte A108 (2Kreuz, ein Pik). Nachdem Chiu gecheckt hatte setzte Hansen 900.000. Chiu callte und beiden bekamen die Pik 5 als Turn Karte zu sehen. Diesmal spielte Chiu 1.200.000 an. Hansen überlegte kurz und pushte schließlich All-in. Nachdem er nochmal seine Chips durchgezählt hatte callte Chiu mit A9 in Pik. Hansen hatte mit 108 zwei Paar getroffen, womit Chiu dringend Hilfe auf dem River brauchte. Ein Raunen ging durch die Zuschauer, als der Dealer ein As als letzte Karte aufdeckte. David Chiu hatte das Unglaubliche möglich gemacht und seinen ersten WPT Titel gewonnen. Für den völlig deprimierten Gus Hansen blieb “nur” der zweite Platz.

Hier die Auszahlungen des Final-Tischs:

  1. David Chiu - $3.389.140
  2. Gus Hansen - $1.714.800
  3. John Roveto - $923.355
  4. Cory Caroll - $593.645
  5. Tommy Le - $395.725
  6. Jeff King - $263.815

F1895 Blog/ Blow-up

25. April 2008

Nachdem es die letzten Tage geradezu fantastisch lief, habe ich heute einen regelrechten Mike Matusow Blow-up erlebt. Ungefähr 700BB lag ich in den letzten 6 Tagen vorn, nur um heute 3/4 davon in dümmster Manier zu verblasen. Mehr »

Everest Poker Soccer Challenge 2008

23. April 2008

Everest Poker Soccer Challenge 2008
$2+.20 NL Hold’em Freezeout

Gewinne eine Wildcard und spiele mit Everest Poker gegen die Bundesliga-Profis

Datum: 11.05.2008

Uhrzeit: 20.00 Uhr 18:00 GMT

Buy-In/Modus: $2+.20 NL Hold’em Freezeout

Die Passwörter gibt es wie gewohnt für alle registrierten User im —–>Forum

Spielberechtigte Länder: DE, AT, CH, LU

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Doyle gegen Patrik

22. April 2008

Nachdem Patrik Antonius schon vor einiger Zeit Doyle Brunson zu einem Heads-up um $1. Million herausgefordert hat, hat der Altmeister jetzt nochmal nachgelegt. Zum Pokern hatte er schon zugestimmt. Allerdings unter der Voraussetzung, dass er die Variante aussuchen darf. Nun hat er Patrik noch zusätzlich dazu aufgefordert in einem Golf Spiel gegen ihn anzutreten. Pro Loch soll es um $100.000 gehen. Ob Patrik auch diese Herausforderung annimmt, ist bisher noch nicht bekannt. Wie in seinem Blog zu lesen ist, hat er diesen Sommer aber auch noch eine ganze Menge anderer Prop Bets anstehen. So spielt er z.B. um $200.000 ein Tennis Match gegen Gus Hansen und ein Stud 8 or better/Golf Match gegen Daniel Negreanu um $500.000.

Allerdings dürfte sich wohl noch ein Platz in seinem Terminplan finden, um gegen Doyle zu spielen. Wenn man nach der Physis geht, sollte Patrik im Golf ja eigentlich der Favorit sein. Deutlich jünger und in Top Form, im Vergleich zum Altmeister, der mit seinem künstlichen Schultergelenk eine Krücke braucht um laufen zu können. Dafür spielt Doyle schon viel länger Golf, als der Anfänger Antonius. Wann und wo das Ganze stattfinden soll ist bisher noch nicht geklärt. Zumindest das Heads-up Match soll dann aber vor laufenden Kameras stattfinden. Möglicherweise im Rahmen der Aufzeichnung für die neue High Stakes Poker Staffel.