Jörg Peisert holt Armband Nr. 2 für Deutschland
01. Juli 2009Nachdem wir in diesem Sommer lange auf den ersten deutschen Erfolg in Las Vegas warten mussten,
setzte Jörg Peisert nach dem gestrigen Erfolg von Carsten Joh noch einen drauf. Im $3000 No-Limit Hold’em Triple Chance Turnier (Event #52) konnte er sich gegen 854 Teilnehmer durchsetzen und kassierte dafür stolze $506.800. Nach dem dreifach Erfolg im letzten Jahr, haben sich die deutschen Spieler das Beste bei dieser WSOP scheinbar bis zum Schluß aufgehoben. Am Freitag beginnt dann das abschließende Main-Event, bei dem man nach den letzten Erfolgsmeldungen besonders gespannt sein darf, ob es wieder etwas positives über unsere Landsleute vor Ort zu berichten gibt.
Auch das $50k H.O.R.S.E. ist vergangene Nacht entschieden worden. An einem wie erwartet hochkarätig besetzten Final-Table konnte sich am Ende David Bach gegen John Hanson durchsetzen. Auf dem dritten Platz folgte Online Wunderkind “Erik123″ Sagstrom vor dem Gewinner des $4ok NL Hold’em Events Vitaly Lunkin als Viertem. Gus Hansen, der lange Zeit vorne im Feld mitgemischt hatte, musste leider als Final-Table Bubble Boy die Segel streichen. Gewinner Bach konnte sich über $1.276.802 freuen, während Runner-up Hanson $789.199 mit nach Hause nehmen konnte.



doch noch Carsten Joh das erste Armband für Deutschland in diesem Sommer gewinnen. Im letzten Jahr gab es mit Martin Kläser, Jens Vörtmann und Sebastian Ruthenberg gleich drei WSOP Gewinner zu feiern, weswegen die Messlatte in diesem Jahr etwas höher lag. Zwar konnten deutsche Spieler diverse ITM Platzierungen erreichen, aber zum ganz großen Wurf reichte es bisher nicht. Letzte Nacht platzte dann der Knoten als Carsten Joh Event #51, ein $1500 No-Limit Hold’em Turnier, für sich entscheiden konnte. 2781 Teilnehmer musste er hinter sich lassen, bis er sich im finalen Heads-up gegen Andrew Chen durchsetzen konnte. Für den größten Erfolg seiner Pokerkarriere kassierte Joh $664.426. Runner-up Chen konnte sich über $412.632 freuen. Bisher war der aus Reutlingen stammende Joh nur eingefleischten Pokerfans, durch seinen siebten Platz bei den Irish Open im vergangenen Jahr, bekannt. Der Gewinn seines ersten Bracelets dürfte dafür gesorgt haben, dass sein Name zukünftig ein Begriff in der Pokerszene sein wird.
vergangene Nacht nun doch sein insgesamt zweites Armband gewinnen. Im $1500 Pot-Limit Omaha H/L konnte er sich gegen 762 Teilnehmer durchsetzen und die $228.867 Siegprämie einstreichen. Diesmal war sein Gegner im Heads-up Lee Watkinson, womit erstmals während dieser WSOP zwei Bracelet Gewinner das Turnierfinale bestritten. Zu Beginn sah noch alles nach einem Sieg Watkinsons aus, der sein erstes Bracelet auch beim Omaha gewinnen konnte. Allerdings konnte Cantu nach und nach den 1:6 Rückstand aufholen und schließlich das Turnier gewinnen. Watkinson, dem die Enttäuschung deutlich anzusehen war, konnte sich mit $141.873 trösten.
er sich gegen den Russen Kirill Gerasimov durch und kassierte ein Preisgeld von $633.335. Runner-up Gerasimov konnte sich über $391.369 freuen.+++ Auch in Event #46, einem $2500 Omaha H/L Turnier, wurde ein Armband vergeben. Derek Raymond konnte sich am Ende gegen Mark Tenner durchsetzten und nahm für diesen Erfolg $229.192 mit nach Hause. Der deutsche Pro Michael Keiner erreichte ebenfalls den Final-Table. Leider musste er nach einem starken Auftritt auf Platz 7 die Segel streichen.+++ Das $2500 Mixed Hold’em Event ( #47) und die $278.804 Siegprämie gewann Bahador Ahmadi. Der Vierte des letztjährigen Main-Events Ylon Schwartz wurde diesmal Dritter. Barry Greenstein landete auf dem fünften Platz.+++ Gestern hat auch das prestigeträchtige $50k H.O.R.S.E. Turnier begonnen. Leider fanden sich diesmal nur 95 Spieler, die bereit waren den hohen Buy-in zu bezahlen. Im letzten Jahr waren noch rund 150 Teilnehmer an den Start gegangen. Das Event ist auf fünf Tage angelegt. Am Dienstag werden wir dann wissen, wer Nachfolger von Scotty Nguyen werden wird.
Sommer nun auch Jeff Lisandro dieses Kunststück geglückt. Vergangene Nacht konnte er sich in Event #44, einem $2500 Seven Card Razz Turnier, gegen 315 Teilnehmer durchsetzen und neben seinem insgesamt vierten Bracelet die $188.390 Siegprämie kassieren. Alle Armbänder konnte Lisandro in den verschiedenen Seven Card Stud Varianten gewinnen, womit man ihm wohl guten Gewissens zum König dieses Spiels erklären kann. Im Heads-up bezwang er Michael Craiq, der $116.405 mit nach Hause nehmen konnte. Auch Kenna James hatte den Final-Table erreicht. Allerdings sollte es mal wieder nichts mit einer Top Platzierung für den Amerikaner werden und so musste er sich am Ende mit dem sechsten Platz zufrieden geben.
des $5000 NL Hold’em Shootout (Event #41) hatte der Berliner Nasr el Nasr den Final-Table erreicht, musste sich dann aber mit dem fünften Platz zufrieden geben. Eigentlich verlief der Start für Nasr viel versprechend. Zu Beginn konnte er sogar den Chiplead übernehmen. Dann aber kam die entscheidende Hand für den weiteren Verlauf des Final-Tables. Nachdem Andrew Lichtenberger eröffnet hatte, reraiste Nasr, woraufhin der Amerikaner All-in ging. Der Berliner callte sofort mit AA. Lichtenberger hielt 910 suited. Es kam wie es kommen musste. Das Board brachte eine 9 und eine 10 und damit war Nasr shortstacked und wenig später ausgeschieden. Lichtenberger erreichte das abschließende Heads-up, musste er sich dort aber dem Ungarn Peter Traply geschlagen geben. Für den Sieger gab es $348.755, der Runner-up konnte sich über $215.402 freuen.
den letzten Tag erreichen. Leider musste der junge Deutsche relativ früh die Segel streichen und sich mit dem 22.Platz zufrieden geben. Von den verbliebenen Pros schaffte es der WPT und WSOP Gewinner Brandon Cantu am weitesten. Erst im Heads-up musste er sich seinem Landsmann Ray Foley geschlagen geben. Dabei sah Cantu schon wie der sichere Sieger aus, als er Foley All-in hatte und mit K9 gegen 1010 den König am Flop traf. Aber die 10 am Turn dreht den Spieß um und brachte Foley den massiven Chiplead, den er dann auch nicht mehr abgab. Für seinen ersten Platz kassierte Foley $657.969, Cantu konnte sich über $403.951 freuen.
Landsmann Marc Naalden nun nach und gewann das zweite Armband für sein Heimatland. Im $2000 Limit Hold’em Event ( #38) setzte er sich gegen 446 Teilnehmer durch und kassierte die $190.770 Siegprämie. Gegner im Heads-up war Steve Cowley, der $117.902 für seinen zweiten Platz mit nach Hause nahm.
durch. Nach Phil Ivey und Brock Parker ist er nun bereits der dritte Spieler, der in diesem Sommer gleich zwei Bracelets gewinnen konnte. Insgesamt bringt es der Australier damit auf drei Armbänder, die er alle in Seven Card Stud Turnieren holen konnte. Der Final-Table des World Championship Events hatte ein starkes Line-up zu bieten. Neben Altmeister Doyle Brunson, der die Chance hatte sein 11. Bracelet zu holen und zu Phil Hellmuth aufzuschließen, waren noch Anthony Rivera und Justin Smith dabei. Allerdings sollte keiner von ihnen eine entscheidende Rolle bei der Titel Vergabe spielen. Im abschließenden Heads-up bekam es Lisandro dann mit Farzad Rouhani zu tun, der im letzten Jahr sein erstes Armband gewinnen konnte. Zu Beginn lag Lisandro noch hinter Rouhani zurück, aber nach und nach konnte sich der Seven Card Stud Spezialist die Chips Rouhanis holen. Nach über 3,5 Stunden wanderten schließlich die letzten Chips zu Lisandro und er konnte sich neben dem Armband die 431.656 Siegprämie sichern. Rouhani nahm für seinen zweiten Platz $266.804 mit nach Hause.