Archive für Oktober, 2007

Wird Online-Poker in den USA legal?

30. Oktober 2007

Es gibt erste Anzeichen dafür,dass die Poker Player Alliance bei ihrer Reise nach Washington, erfolgreich war. Wie Barry Greenstein in einem Online Forum berichtete, könnte schon innerhalb der nächsten sechs Monate Online-Poker aus dem Unlawful Internet Gambling Enforcement Act ausgegliedert werden.

Scheinbar trafen die Vorträge der Spieler und, den von der PPA eingeladenen, Wissenschaftler bei den Kongressabgeordneten auf offene Ohren. Somit stehen die Chancen gut, dass der vom Abgeordneten Barney Frank eingereichte Gesetzesvorschlag zur Regulierung von Online-Glücksspielen, im Kongress eine Mehrheit findet.

Der UIGEA bliebe zwar weiterhin bestehen, allerdings würde Offshore Gambling Firmen die Möglichkeit gegeben eine Lizenz zu erwerben und somit legal in den Staaten zu operieren. Geldüberweisungen von Spielern zu lizensierten Online-Pokerräumen währen somit ebenfalls legal.

Back to Back Siege für Chris Vaughn

30. Oktober 2007

Unglaublich aber war. Nachdem Chris “BluffMagCV”  Vaughn vor einer Woche das Full Tilt $1.Millionen garantiert Tunier gewonnen hat, ist ihm dieses Kunststück, letzten Sonntag beim PokerStars Sunday Million als “SlippyJacks”, direkt nochmal geglückt. Insgesamt waren seine Siege $438.617 wert. Damit katapultierte sich Vaughn, der neben seiner Poker Karriere auch noch als Redakteur für das Bluff Magazin arbeitet, in die Top 30 der OPOY Rangliste.

Frank Stumpf gewinnt Everest Poker Avalanche

28. Oktober 2007

Das Finale der großen Everest Poker Avalanche Tunier-Serie fand auf einem Kreuzfahrtschiff, auf hoher See, im Mittelmeer statt. Zehn Finalisten kämpften um den Sieg, bei dem mit $1.000.000 dotierten Tunier. Allein über $233.200 durfte sich der Gewinner Frank Stumpf aus Nürnberg freuen. (more…)

North American Poker Championship

27. Oktober 2007

Nach ihrem Zwischenstop in Barcelona ist die World Poker Tour wieder auf den nordamerikanischen Kontinent zurückgekehrt. Im, direkt neben den Niagara-Fällen gelegenen, Fallsview Casino Resort findet das einzige Tunier der Tour auf kanadischem Boden statt. Der Buy-in beträgt CAD10.000 und es wird mit ca. 500 Spielern gerechnet. Somit hat man auch drei erste Tage angesetzt und lässt die überlebenden Spieler dann erst am Montag wieder zum zweiten Tag antreten. Der Final-Table wird am Freitag stattfinden.

Caesars Palace Classic 07 entschieden

25. Oktober 2007

Der Poker-Profi David Singer hat die Premiere der Caesars Palace Classic gewonnen. 287 Spieler waren bereit den Buy-in von $10.000 zu bezahlen und somit kam ein Preispool von $2.287.222 zusammen. Caesars legte nochmals $126.967 oben drauf, sodass der Sieger genau eine Million bekommen sollte. (more…)

High Stakes Poker mit höherem Buy-in

24. Oktober 2007

Die wohl beliebteste Poker Sendung “High Stakes Poker” auf GSN wartet in den nächsten Wochen mit höherem Buy-in auf. Statt den ursprünglichen $100.000 müssen dann $500.000 auf den Tisch gelegt werden. Mit den dann insgesamt $5.000.000 wird dies das größte, jemals im TV übertragene, Cash Game sein. Teilnehmen werden unter anderem Daniel Negreanu, Sammy Farha, Eli Elezra und Jamie Gold. Die erste Staffel von “High Stakes Poker” ist momentan im DSF zu sehen.

PPA Mitglieder sprechen in Washington vor

23. Oktober 2007

Die Poker Player Alliance (PPA) hat einige ihrer Mitglieder nach Washington entsandt, um dort mit Abgeordneten des Kongresses über den UIGEA zu diskutieren. Mit dabei sind Barry Greenstein, Howard Lederer, Chad Brown, Andy Bloch, Victor Ramdin und Vanessa Rousso.

Neben den Pokerprofis wurden auch einige namhafte Wissenschaftler von der PPA eingeladen, um Vorträge zu halten und an den Diskussionsrunden teilzunehmen. Von der Harvard Universität wird der Jura Professor Charles Nesson dabei sein, der kürzlich erst mit seinen Thesen über Poker und die Lernfähigkeit auf einem Kongress in Seoul für Aufsehen sorgte. Außerdem dabei sind die Politik-Analytikerin Sallie James und der Direktor der nationalen Kommission zur Bekämpfung von Spielsucht Keith Whyte.

Bleibt zu hoffen, dass es gelingt den Abgeordneten klar zu machen, dass Poker kein Glücksspiel ist und aus dem UIGEA ausgegliedert werden muss. Vor allem da momentan das US Department of Justice und das Treasury Deparment Banken und Kreditkartenfirmen dazu zwingen will, die Überweisungen von US-Amerikanern an Pokerräume endgültig zu unterbinden.

Offizielles Statement von Absolute Poker

22. Oktober 2007

Am Sonntag hat Absolute ein offizielles Statement zu den Betrugsvorwürfen veröffentlicht. Allerdings fiel dieses doch recht enttäuschend aus, da nur die ohnehin schon bekannten Fakten bestätigt wurden und keine neuen Enthüllungen dazu kamen.

Im Wesentlichen wurde nur zugegeben, dass es eine Sicherheitslücke gegeben habe. Hierfür verantwortlich gemacht wurde ein nicht namentlich genannter externer Consultant, der mit Sicherheitsfragen beauftragt war. Dank seiner Position war es ihm möglich, entsprechende Sicherheitsmechanismen außer Kraft zu setzen.

Ob die unter Verdacht geratenen Scott Tom und AJ Green tatsächlich in den Fall involviert waren ließ man offen. Allerdings wurde gesagt, dass der Täter möglicherweise fremde Rechner benutzt habe und auch Zugriff auf Accounts Anderer gehabt haben könnte. Um die weitere Untersuchung nicht zu gefährden, könnten aber keine genaueren Angaben gemacht werden.

Auf jeden Fall verpflichtet sich Absolute alle Geschädigten finanziell zu entschädigen und hofft darauf das Vertrauen der Spieler zumindest auf lange Sicht zurück zu gewinnen. Ob dies gelingt bleibt abzuwarten, vor allem da im Moment ein wahrer Exodus stattfindet; und ob die einmal abgewanderten Spieler nach dem Skandal nochmal zurückkehren ist eher unwahrscheinlich.

Details zum Absolute Poker Skandal

20. Oktober 2007

Seit geraumer Zeit geistern jetzt schon Gerüchte durchs Web, dass auf Absolute Poker sogenannte “Superuser-Accounts” existieren, deren Besitzer Einblick in alle Holecards haben.

Ausgelöst wurden die Gerüchte durch “CrazyMarco”, den 2. eines $1000+50 Tuniers, dem das Spiel des Siegers “Potripper” verdächtig vorkam. Unter anderem callte dieser ein All-in mit 10 hoch und gewann. (more…)

Doyle´s Room wieder offen für US-Amerikaner

19. Oktober 2007

Nachdem in Kraft treten des Unlawful Internet Gambling Enforcement Act (UIGEA) musste sich, der damals noch zum Tribeca Netzwerk gehörende, Doyle´s Room vom US Markt zurückziehen. Da die meisten Spieler bei Doyle´s aber aus den USA kamen, entschied man sich von Tribeca zu Microgaming zu wechseln, bei denen auch weiterhin Amerikaner spielen können.

Damit ist Doyle´s Room der erste Online Poker Anbieter der seine Pforten wieder für Amerikaner öffnet. Ob dies nun zu einer Trendwende führt und auch andere US-Abgewandte Seiten nachziehen bleibt abzuwarten. Allerdings scheint der UIGEA etwas von seinem Schrecken verloren zu haben.