Archive für Dezember, 2007

WPT Championship Event im Bellagio

17. Dezember 2007

Beim großen Finale der Five Diamond World Poker Classic, dem WPT Championship Event, sind von den 664 gestarteten Spielern noch 18 im Rennen. Deutlicher Chipleader ist Daniel Negreanu, der mit 2.279.000 Chips das Feld anführt. Außer Negreanu sind noch drei weitere ehemalige WPT Gewinner im Endspurt mit dabei. David “Devilfish” Ulliot, Ryan Daut und Erick Lindgren sind allesamt unter den Top Ten zu finden.

Morgen wird dann auf den WPT üblichen TV Final-Table runter gespielt, an dem dann die letzten sechs Spieler Platz nehmen werden. Bei einem Preispool von über $9 Millionen, wird alleine der Gewinner mit $2.482.605 nach Hause gehen.

Mermaid Poker Challenge

17. Dezember 2007

Bis vor kurzem kannten wohl die wenigsten Spieler in Deutschland Mermaid Poker. Auch jetzt werden sich wahrscheinlich viele fragen, was das für ein Pokerroom ist. Mermaid Poker ist ein Dänischer Onlinepokerroom, der vor wenigen Jahren von 262 dänischen Pokerspielern gegründet wurde, und in letzter Zeit immer größer wird. Zuletzt hat Mermaid Poker Anfang Dezember für aufsehen gesorgt, als sie 5 Tickets für das EPT Turnier in Prag bei Live-Turnieren ausgespielt haben.
Ihre neue Tour, die Mermaid Poker Challenge, läuft über ab dem 1. Januar für einen Zeitraum von knapp drei Monaten, und der Gewinner kann nachher mit einem nagelneuen 1er BMW (mit Sportpaket, mind. 140 PS, Sonderausstattung etc.) vom Hof fahren.
In einem Interview mit Kim Pedersen, dem Kopf von Mermaid Poker, hieß es auf die Frage, warum es unbedingt ein BMW sein soll: „… es soll ein Auto sein, dass ich auch selber fahren würde, und nicht irgendein kleiner Citroen C2 oder Ford Ka mit Minimalausstattung, den man für weniger als 10.000 Euro kriegt. Der Gewinner soll ein tolles Auto kriegen, dass er wirklich fahren will. Der BMW ist um einiges teurer (Anm. der Redaktion: ca.30.000€), aber dafür haben wir einen ersten Preis, der auch unseren Ansprüchen genügt.“

Wir haben auch schon die ersten Informationen über das Event erhalten. Die Qualifikation wird am 1. Januar 2008 beginnen, und findet mit dem Challenge-Final am 29. März 2008 in Dortmund ihren Höhepunkt. Das Final ist auf maximal 200 Spieler begrenzt. Neben dem Auto bekommen die Top 20 tolle Sachpreise (Reise nach Las Vegas für zwei Personen inkl. Taschengeld und Turnierbuy-in, Laptop, Playstation3, Nintendo Wii, Digitalkameras oder iPods, mp3-Player)

Man kann sich für das Turnier sowohl online bei Mermaid Poker, als auch offline bei Live-Turnieren qualifizieren. (Infos findet ihr auf www.mermaidpokerchallenge.de). Neben den drei Exklusivpartnern www.ruhrpott-poker.de (NRW), www.headsuppokerclub.de (Bayern) und www.pokersieger.de (Pfalz) gibt es deutschlandweit verteilt viele Partner, bei denen man die Chance hat, sich ein Ticket für das Challenge Final zu qualifizieren.
Das Final verspricht viel, denn neben den tollen Preisen hat Mermaid Poker versprochen, dass sie sich um einen Poker-Pro bemühen, der das Event begleiten soll. Das Final wird dann mit 10.000 Chips und 20 Minuten Blinds ein Event der Spitzenklasse.
Nachdem Mermaid Poker im Dezember 2007 mit dem Ausspielen von 5 EPT-Tickets inkl. Flug und Unterkunft im 5***** Hilton in Prag gezeigt hat, dass sie halten was sie versprechen, freuen wir uns, dass sie weiter machen mit Ihrer Promotion Tour. Für die kostenlose online Qualifikation kann man sich über die Seiten der Partner anmelden.

David Pham ist “Player of the Year” 2007

16. Dezember 2007

Obwohl er beim WPT Championship Event im Bellagio schon am ersten Tag ausgeschieden ist, konnte David “the Dragon” Pham das Rennen um den begehrten “Player of the Year” Titel für sich entscheiden. Sein größter Konkurrent Jonathan Little hätte, um Pham noch abfangen zu können, im Bellagio mindestens Zweiter werden müssen. Er schaffte es zwar immerhin ins Geld, aber auf Platz 53 war schließlich Endstation.

Für David Pham ist es bereits das zweite Mal, dass er den vom Card Player Magazin verliehenen Preis gewinnen konnte. Mit siebzehn Jahren kam der gebürtige Vietnamese als Flüchtling in die USA. Sein Cousin Men Nguyen, der ebenfalls zweimal Spieler des Jahres wurde, brachte ihn zum Poker. Im Laufe seiner Karriere konnte er zwei Bracelets bei der WSOP gewinnen und brachte es auf fünf WPT Final-Table. Insgesamt hat er bisher über $6 Millionen gewonnen.

Arnaud Mattern gewinnt EPT Prag

15. Dezember 2007

Der bislang relativ unbekannte Franzose Arnaud Mattern hat die EPT in Prag gewonnen. Auch zwei deutschsprachige Spieler fanden den Weg an den Final-Table, allerdings starteten beide shortstacked und so war es zumindest für den Deutschen Johannes Strassmann ein kurzer Auftritt. Er schied als erster mit 22 gegen ein Paar Neunen des Chipleaders Mikael Norinder aus. Immerhin konnte er sich mit €39.200 trösten.

Norinder war das Glück danach allerdings abhanden gekommen. Ihm unterlief ein schwerer Fehler, als er eigentlich ein Raise nur callen wollte, versehentlich aber zu viele Chips in die Mitte schob und somit raiste. Sein Gegner Arnaud Mattern antwortete mit All-in, woraufhin sich Norinder commmitted fühlte und callte. Sein AQ konnte sich nicht verbessern und so musste er sich den Königen Matterns geschlagen geben. Kurz darauf verlor Norinder dann ein Race mit J9 gegen AK von Kristian Kjondal und schied damit auf dem 8.Platz aus. Auf Platz 7 folgte dann Dag Palovic, der ebenfalls von Kjondal eliminiert wurde. Der Schwede Nedzib Suman wurde Sechster.

Als nächsten erwischte es dann mit Markus Golser den zweiten deutschsprachigen Spieler. Bei einem Board von J65 mit zwei Kreuz ging Golser mit K10 in Kreuz All-in. Der Finne Juha Lauttamus callte mit QJ. Turn und River brachten keine Verbesserung für Golser und so musste er sich vom Traum des ersten EPT Titel verabschieden.

Lauttamus musste dann als Vierter gehen. Nachdem er einen riesigen Pot gegen Mattern verloren hatte, pushte er als Shortstack mit Q2. Der Italiener Gino Alaqua callte mit Q4, traf seine Vier und Lattamus war draußen. Nachdem dann Kristian Kjondal auf dem 3.Platz ausgeschieden war standen sich Mattern und Alaqua im Heads-up gegenüber. Trotz eines 2:1 Chipleads verlor Alaqua nach und nach seine Führung, bis es schließlich zur entscheidenden Hand kam. Mit Q10 pushte Alaqua und Mattern callte sofort mit AK. Das Board brachte sogar noch einen König womit der Sieger von Prag Arnaud Mattern hieß.

  1. Arnaud Mattern - €708.400
  2. Gino Alaqua - €407.300
  3. Kristian Kjondal - €235.300
  4. Juha Lauttamus - €182.200
  5. Markus Golser - €151.800
  6. Nedzib Suman - €119.000
  7. Dag Palovic - €93.600
  8. Mikael Norinder - €63.200
  9. Johannes Strassmann - €39.200

Poker Institut Girl goes FHM

12. Dezember 2007

Alexa - Poker-Spielerin, Fan des Poker Instituts und amtierende Miss Universe Germany bittet um unsere Unterstützung. In der aktuellen Ausgabe der FHM ist Alexa unter den 5 Finalistinnen zur Wahl der “Nachbarin des Jahres 2007″. Schon vor der Wahl kam Alexa auf die Idee, der Community mal etwas gutes zu tun, und machte einige Fotos mit unseren Shirts. Nun haben wir euch diese etwas vorenthalten, da wir nun im Gegenzug um etwas Unterstützung bitten. Schickt eine SMS entweder an die 82283 (D), 0900/242231 (A) oder 9229 (CH) (jeweils 0,50 Euro, 0,80 sFr pro SMS) mit dem Text: FHM 1023. Natürlich lohnt es sich auch mal einen Blick in die aktuelle FHM zu werfen. Alexa dankt euch für eure Hilfe, und wir haben Hoffnung auf weitere Fotos ,-)

High Stakes Heads-up

11. Dezember 2007

Von vielen wird er als der beste Spieler der Welt gesehen, doch auch Phil Ivey erwischt hin und wieder mal eine schlechte Session. So geschehen beim $500/$1000 Pot-Limit Omaha auf Full Tilt Poker. Gegen den Finnen Ilari “Ziigmund” Sahamies sah Ivey Heads-up kein Land. Innerhalb kürzester Zeit konnte Ziigmund zwei riesige Pots gewinnen. Durch einen geriverten Flush konnte er den ersten mit $213.000 einsacken. Der zweite schaffte es mit $321.983 sogar in die Top Ten der größten, jemals im Internet ausgespielten, Pots. Auf einem Board von 992 2 war der Finne All-in gegangen. Ivey callte und zeigte AK95, also drei Neunen mit As Kicker. Ziigmund hielt A522 und somit den Vierling. Am River hätte Ivey nur noch die vierte Neun retten können, stattdessen kam aber eine Vier.

Rhine Poker Cup Finale 2007

11. Dezember 2007

Verglichen mit den großen internationalen Events wie EPT, WPT oder den exorbitanten Millionengewinnen der WSOP hört sich der Sieg von Samuel Siebert aus Solingen beim Rhine Poker Cup 2007 und der damit verbundene Gewinn eines Preisgeldes von 7.000 Euro nicht wirklich geschichtsträchtig an.

Dennoch lässt diese, wie nebenbei erwähnte, Aussage aufhorchen. 7.000 Euro? Real money?? In einem Pokerturnier außerhalb einer staatlich konzessionierten Spielbank? In Deutschland??

Tatsächlich: Am Sonntag, den 09. Dezember 2007, fand mit dem so genannten Rhine Poker Cup, dem nordrhein-westfälischen Pokalwettbewerb im No Limit Texas Holdem, das erste regelmäßig angesetzte öffentliche und nicht-staatlich organisierte Pokerturnier statt, bei dem es mit immerhin 20.000 Euro einen Bargeld-Preispool zu gewinnen gab. Ein Stück deutsche Pokergeschichte!

Legal möglich wurde ein solches Event durch eine Idee des Veranstalters Rhinepoker aus dem Jahre 2006. Statt mit der Karawane zu ziehen und 15-Euro-Sachpreisturniere um DVD-Player auszurichten, setzte man auf große Multitable-Freerolls; Gratisturniere mit Echtgeldgewinnen. Denn juristisch handelt es sich bei einem Pokerturnier ohne jeglichen Einsatz um ein genehmigungsfreies Gewinnspiel, bei dem auch Bargeld ausgelobt werden darf.

Mit Everestpoker.net, Fulltiltpoker.net, Casinoclubpoker.net und einem Kölner Spielgeräte-Vertrieb fand Rhinepoker die dazu notwendigen Partner, die in diese Idee investierten. Sie spendeten gemeinsam die 20.000 Euro für den Preispool und bezahlten die Durchführung der für die Spieler völlig kostenlosen Qualifikationsturniere.

Über 2.500 Spieler nahmen an diesen so genannten Pre Challenges teil, die von September 2006 bis Dezember 2007 sowohl live als auch online stattfanden. Rhinepoker fand für die Live-Events immer wieder dem Anlass angemessene Locations, beispielsweise das 5 Sterne Sheraton Hotel in Essen, das Dortmunder Westfalenstadion oder einen alten Ballsaal im Schloßgarten Münster.

Am 09. Dezember 2007 nun trafen sich die 50 Qualifikanten im schönen Rhinepoker Card Club in Hilden zum großen Finale. Bei einer Startdotation von 20.000 Chips und 30minütigen Blindlaufzeiten sollte es 10 Stunden dauern, bis mit Samuel Siebert aus Solingen der Sieger des ersten nicht-staatlichen Bargeld-Turnieres feststand.

An den Final Table, der an einem TV-Tisch für’s Fernsehen aufgezeichnet wurde, kam Siebert mit fast der Hälfte aller Chips. Von der einen Million Chips des gesamten Final Tables besaß er immerhin 444.500.

Dieser enorme Chiplead resultierte vor allem aus einer faszinierenden Schlüsselhand, die sich ereignete, als nur noch 17 Spieler an den letzten beiden Tischen saßen. Siebert, zu dieser Zeit bereits mit 190.000 Chips Chipleader des Turnieres, wurde nach dem Ausscheiden des 21. Spielers im Rahmen der Tischauflösung an den Tisch des Second-Chipleaders gelost, Peter Bielak aus Aachen, der 140.000 Chips vor sich liegen hatte.

Über mehrere Orbits konnte Bielak beobachten, wie der exakt rechts von ihm sitzende Siebert versuchte, den Tisch allein durch seine Chipmenge zu dominieren. Siebert minimum-raiste in jeder Hand und aus jeder Position mit jeder ihm zugeteilten Starthand. Bekam er einen Mitspieler, setzte er den Minimum-Bet auf dem Flop, checkte bei Scare-Cards und over-bettete massiv den River.

Meist profitierte er davon, dass keiner der anderen Spieler sich, so kurz vor dem Payout (ab dem 12. Platz gab es Geld), mit diesem Chip-Bully auf eine existentielle Konfrontation einlassen wollte. Sein Spiel war konstant gleich, stoisch geradezu. Eine robotergleiche Setzstrategie, die er auch später am Final Table in exakt dieser Weise fortsetzen sollte. Als nur noch 17 Spieler im Turnier waren, erhielt der in Position sitzende Peter Bielak die Gelegenheit, sich mit 140.000 Chips dagegen zu stemmen.

Bielak hielt AQs und callte Sieberts Standard-Preflop-Min-Raise bei Blinds von 2.500/5.000 und einer Ante von 600. Der Rest des Tisches foldete, und im Pot waren nun 32.900.

Der Flop brachte 2-5-8 Rainbow.

Siebert min-bettete den Flop, wie er es jedes Mal tat. 5.000 Chips. Damit gab er Bielak Odds von 1 : 7,58, etwas mehr als dieser mit zwei guten Overcards benötigte. Bielak callte. Im Pot befinden sich nun 42.900.

Der Turn brachte einen König und Siebert checkte. Bielak nimmt dankbar die Free Card, checkt auch und darf nun sicher annehmen, dass Siebert Respekt vor dem König hat.

Der River bringt eine Dame. Keine Flush-Gefahr.

Siebert over-bettete den Pot, wie er es jedes Mal tat, und announcierte All in. Peter Bielak überlegte minutenlang. Siebert spielt dieses Spiel mit “any two cards” und hat offensichtlich keinen König. Ignoriert man den König, verfügt Bielak über Top Pair - Top Kicker gegen eine Random Hand. Aber All in ist All in, und Siebert könnte mit 85, 52 oder auch 82 zwei Paare haben. Aber dann hätte er auf den König nicht gecheckt. Dass Siebert mit der Dame zwei Paare erreichte, beispielsweise Q8 oder Q5 ist durch die Dame auf Bielaks Hand unwahrscheinlicher als die anderen Kombinationen.

Schlußendlich callt Bielak das All in. Siebert zeigt QQ und verleibt sich als Chipleader den Second-Chipleader ein. Damit besaß er 34% aller Turnierchips bei noch 16 Spielern im Turnier. So war sein Durchmarsch an den Final Table und letztendlich zum Sieg nicht mehr aufzuhalten.

Ein “Schalker-Meister-der-Herzen”-Erlebnis der besonders traurigen Art widerfuhr etwas später Mathias Keller aus Duisburg. Bei noch 13 Spielern an zwei Tischen ging es um die Bubble. Ab dem 12. Platz gab es Geld, und das Feld suchte nach dem Spieler, der als 13. ohne Geldgewinn ausscheiden sollte. Die Turnierleitung hatte das Hand-for-Hand Spiel ausgerufen, so dass an beiden Tischen die Hände simultan gegeben wurden.

Keller, mit nur noch 9.000 Chips bei Blinds von 2.500/5.000 ultrashort, findet auf dem Button AKo. Alle Spieler bis zu ihm haben gefoldet. Keller pusht All in. In dem Moment bekommt er mit, dass am Nachbartisch gerade Michael Opfer aus Köln ausgeschieden ist. Keller atmet durch. In the money!!

Der Small Blind foldet, aber der Big Blind callt sein All in. Im Pot waren nach Kellers All in durch die Blinds und die Antes insgesamt 20.100 Chips, und der Big Blind musste demzufolge nur noch 4.000 nachlegen. Preflop-Odds von 1:5.

Keller deckt seine Anna Kournikova auf, der Big Blind zeigt 8-3 offsuited. Keller jubelt. Zu früh! Der Flop bringt eine 8, der Turn eine 3 und Mathias Keller ist drawing dead und ebenfalls ausgeschieden. Daraufhin wurde er von der Turnierleitung aufgeklärt, dass er im Hand-for-Hand-Spiel in derselben Hand ausgeschieden ist wie am Nachbartisch Michael Opfer und dass dieser zu Beginn der Hand einen um wenige 1.000 Chips größeren Anfangsstack hatte. Somit wurde Michael Opfer der 12. Platz und damit kurz vor Weihnachten 200,- Euro Taschengeld zugesprochen, und für Mathias Keller aus Duisburg blieb der traurige 13. Platz ohne Geldgewinn. Im Interview vor der Fernseh-Kamera rang er sichtbar um seine Fassung.

Das ganze Turnier wurde von dhd24.tv aufgezeichnet und wird mit Final Table voraussichtlich ab dem 17. Dezember in einer 45minütigen Zusammenfassung mehrere Male ausgestrahlt.

Um das reguläre Fernsehprogramm empfangen zu können, benötigt man einen digitalen SAT-Receiver inkl. SAT-Schüssel. Viele der neuen SAT-Receiver haben bereits vorprogrammierte Programmplätze. Sollte Ihr Gerät nicht älter als 18 Monate sein, dann dürfte dhd24.tv bereits fest eingespeichert sein.

Sollte das nicht der Fall sein, hier die Empfangsparameter:

ASTRA 19,2 Grad Ost

Frequenz 12,633 GHz H

SR 22.000, FEC 5/6

Die Sendung wird jedoch auch als Stream unter dhd24.tv angeboten.

Wir freuen uns schon auf den Rhine Poker Cup 2008. Die Termine und Orte der Pre Challenge Qualifikationen werden im Turnierkalender auf www.rhinepoker.de ab Ende Januar einzusehen sein. 

Das Ergebnis des Rhine Poker Cup 2007:

1: Samuel Siebert aus Solingen             7.000,- Euro

2: Florian Decker aus Düsseldorf                     4.200,- Euro

3: Andreas Rüßel aus Neuss                            2.700,- Euro

4: Mustafa Osman-Oglu aus Wesel                  1.600,- Euro

5: Michael Voglhuber aus Krefeld                    1.000,- Euro

6: Carsten Feige aus Rhede                                800,- Euro

7: Maximilian Schuier aus Düsseldorf     700,- Euro

8: Marcus Hartmüller aus Aachen                       600,- Euro

9: David Hakenberg aus Mönchengladbach        500,- Euro

10: Mona Vöhringer aus Münster                       400,- Euro

11: Michael Schäfer aus Kassel                          300,- Euro

12: Michael Opfer aus Köln                               200,- Euro

EPT Prag

10. Dezember 2007

Die European Poker Tour macht zum ersten Mal Halt in Prag. 241 Spieler traten heute zu Tag 1a im Golden Prague Poker Room des Hilton Hotels an. Da der Buy-in von €5.000 der niedrigste der laufenden Saison ist, wird damit gerechnet, dass bei diesem EPT Turnier mehr als 500 Spieler teilnehmen.

Unter den  Startern des ersten Tages waren auch viele Deutsche. So konnte man z.B. Katja ThaterAdrian Koy und die Zwillingsbrüder Sebastian und Daniel Zink an den Tischen sehen.

Ungewöhnlich für ein Pokerturnier waren die strengen Sicherheitsmaßnahmen. So durfte nur in den Spielsaal, wer sich vorher an der Rezeption angemeldet hatte. Außerdem musste jeder Spieler durch einen Metalldetektor laufen.

European Poker Awards

9. Dezember 2007

Im Rahmen der Euro Finals of Poker wurden im Pariser Aviation Club de France die European Poker Awards vergeben. In fünf Kategorien wurden Preise verliehen. Geehrt wurden der Spieler des Jahres, die beste Spielerin, die beste Turnier Performance, der beste Organisator und der beste Rookie.

Spieler des Jahres wurde der Russe Alex Kravchenko, der besonders durch seinen Auftritt bei der WSOP einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat. Er war der erste russische Spieler, der in Las Vegas ein Bracelet gewinnen konnte. Die beste Spielerin wurde Katja Thater. Sie hatte mit Annette Obrestad zwar eine starke Konkurrentin, die genau wie Katja dieses Jahr ihr erstes Bracelet gewinnen konnte, aber in dieser Kategorie setzte sich die Deutsche durch. Das online Wunderkind Obrestad konnte sich aber über die Auszeichnung für die beste Turnier Performance freuen. Mit ihrem Sieg bei der Premiere der WSOP Europe hatte sie ja auch Geschichte geschrieben. Auch in der Kategorie bester Rookie war Obrestad nominiert, allerdings machte hier Soren Kongsgaard das Rennen. Soren führt derzeit die European Ranking List an und machte zuletzt Schlagzeilen, weil er verspätet den Sieg beim Full Tilt $1 Million garantiert anerkannt bekommen hatte. Der Preis für den besten Organisator ging an Madeleine Harper. Thomas Kremser, der sich als Leiter etlicher Großturniere einen Namen gemacht hat, wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

David Pham neuer “Player of the Year”?

8. Dezember 2007

David “The Dragon” Pham hat das $2.500 No-Limit Hold’em Event der Five Diamond World Poker Classic im Bellagio gewonnen. Damit hat er seine Spitzenposition im Rennen um den Titel des “Player of the Year” weiter gefestigt. Seine Verfolger Scott Clements und Jonathan Little, die schon auf rund 300 Punkte herangekommen waren, liegen nun wieder deutlicher mit mindestens 1290 Punkten zurück.

Schon im Jahr 2000 konnte sich David Pham den Titel sichern. Sollte er diesen Erfolg nochmals wiederholen können, wäre er neben Men Nguyen und T.J. Cloutier der Einzige, der zweimal gewinnen konnte.

Für seinen Turniersieg im Bellagio erhielt er $279.845. In diesem Jahr war das bereits der 11. Final-Table den er erreichen konnte. Dabei gewann er insgesamt $1.8 Millionen. Auch wenn es derzeit gut für ihn aussieht, so ist das “Player of the Year” Rennen noch nicht entschieden. Es stehen noch einige Turniere im Bellagio an und wenn einer seiner Verfolger das $15.000 WPT Event gewinnen sollte, wäre Pham noch kurz vor der Ziellinie  abgefangen.