Archive für Januar, 2008

Poker-Institut auf der EPT

30. Januar 2008

EPT-LogoWie schon im letzten Jahr wird das Poker-Institut auch dieses Mal von der European Poker Tour in Dortmund - präsentiert von PokerStars - berichten. Die Moderatoren tohu, Einstein82 und DÄFF sind abwechselnd vor Ort und bringen euch interessante Neuigkeiten, Bilder und Interviews.

Alle Berichte und Meldungen zum Poker-Mega-Event im Casino Hohensyburg, das gestern begonnen hat, findet ihr wie immer in unserem Live Coverage Blog. Zu finden ist der Blog über den Button rechts in der Navigation. In unserem Poker-Forum könnt ihr außerdem fleissig mitdiskutieren.

Viel Spaß beim Mitfiebern!

Pokermesse in Köln

29. Januar 2008

Letztes Wochenende war es dann soweit: Die lang angekündigte Pokermesse fand in Köln statt und tohu vom Team Poker-Institut hat es sich nicht nehmen lassen bei dem regen Treiben dabei zu sein.

Die Messe fand auf dem alten Expo-Gelände in Köln statt und war in einer überschaubaren Halle untergebracht. Der erste Eindruck war positiv, leider aber auch nur der Erste.

Das Gros der Messestände war klein und unspektakulär, meist lediglich mit ein bis zwei Pokertischen versehen, an denen Freerolls um kleinere Sachpreise gespielt wurden. Einige der Stände erweckten den Eindruck, als seien sie nur sporadisch und kurzfristig aufgestellt worden. In der Mitte der Halle wurde das Messeturnier gespielt (dazu aber später mehr). (more…)

EPT German Open in Dortmund

28. Januar 2008

Morgen starten im Casino Hohensyburg die EPT German Open. Nach 2007 ist dies das zweite Turnier der Tour, das auf deutschem Boden veranstaltet wird. Im letzten Jahr nahmen 493 Spieler teil. Da der Buy-in diesmal mit €7.700+300 aber deutlich teurer ist, wird das Teilnehmerfeld wohl dementsprechend kleiner ausfallen. Bis auf den Start der vierten EPT Saison in Barcelona, hatten alle anderen Turniere weniger Teilnehmer als in den Vorjahren.

Besonderes Augenmerk liegt bei ihrem Heimspiel natürlich auf den deutschen Spielern. Mit Sebastian Ruthenberg hatte es letztes Jahr zumindest ein Deutscher an den Final-Tisch geschafft. Für den Sieg reichte es zwar nicht ganz, aber ein starker dritter Platz war schon ein beachtliches Ergebnis. Ob dieses Jahr einem Deutschen der ganz große Wurf gelingt und Titelverteidiger Andreas Hoivold abgelöst werden kann bleibt abzuwarten. Fest steht aber, dass wohl so gut wie alle bekannten deutschen Pokerpros an den Start gehen werden.

Überraschungssieger bei den World Poker Open

25. Januar 2008

Die WPT World Poker Open sind entschieden. Nicht der als Chipleader in das Finale gestartete Freddy Deeb, oder einer der anderen Profis, konnte den Sieg einfahren, sondern der bislang völlig unbekannte Brett Faustman. Durch ein $1.000 Satellite hatte sich Faustman für das Turnier qualifiziert und konnte nun mit einer $892.413 Siegprämie nach Hause gehen. (more…)

WPT World Poker Open

24. Januar 2008

Bei der WPT World Poker Open im Golden Strike Casino in Tunica steht der Final-Table fest. Von 256 gestarteten Spielern sind noch 6 übrig geblieben, die heute Abend um die Siegprämie von $892.413 kämpfen werden. Als Chipleader geht Freddy Deeb ins Finale. Außerdem sitzen mit Men “The Master” Nguyen und Hoyt Corkins noch zwei weitere bekannte Profis am Final-Table. Allerdings werden es die Beiden schwer haben Freddy Deeb noch abzufangen, da dieser einen doch deutlichen Chipvorsprung vor ihnen hat.

Für Deeb wäre es ein gelungener Auftakt ins neue Pokerjahr und er könnte mit einem Sieg an seine Erfolge in 2007 anknüpfen. Bei der letzten WSOP konnte er schließlich das prestigeträchtige $50.000 H.O.R.S.E Event gewinnen.

Poker Spieler in Melbourne ausgeraubt

22. Januar 2008

Der Amerikaner Jason Potter ist, nachdem er bei den Aussie Millions $30.000 gewonnen hatte, auf dem Weg ins Hotel ausgeraubt worden. Nachdem er das Crown Casino verlassen hatte machte der 22-jährige noch einen Zwischenstop bei einer Fastfood Kette. Als er dann ins nur wenige hundert Meter entfernte Hotel gehen wollte wurde er hinterrücks überfallen. Der Täter schlug ihn auf den Kopf und bedrohte ihn mit einem Messer. Zielsicher griff er dann dem überraschten Amerikaner in die Tasche, in der das Bargeldbündel war und machte sich mit dem Geld aus dem Staub.

Ein sichtlich geschockter Jason Potter erklärte danach den australischen Medien, dass er sich zuerst noch wehren wollte, sich dann aber überlegte das kein Geld der Welt es wert sei bei einem Überfall zu sterben.

Aussie Millions entschieden

20. Januar 2008

Alexander Kostritsyn hat den Main-Event der Aussie Millions gewonnen. In einem spannenden Heads-up bezwang er, den als Geheimfavoriten gehandelten Amerikaner, Eric Seidel. (more…)

Aussie Millions Update

19. Januar 2008

Der Final-Table des Aussie Millions Main-Event steht fest. Allerdings wird er ohne deutsche Beteiligung stattfinden. Max Bracht war der erste der beiden verbliebenen Deutschen, der die Segel streichen musste. Für seinen achtzehnten Platz bekam er aber immerhin A$100.000. Besser lief es zuerst für Nico Behling. Er war als Zweiter in den Tag gestartet und konnte sich auch permanent in den Top Drei halten. Kurz vor dem Erreichen des Final-tables kam dann allerdings der Schock. Behling hatte vor dem Flop erhöht und wurde vom Chipleader Michael Chrysanthopoulos gecallt. Der Deutsche machte am Flop von AQ3 einen Conti-Bet, der von Chrysanthopolous geraist wurde. Behling callte und beide bekamen eine 3 am Turn zu sehen. Wieder setzte der Chipleader und erneut callte der Deutsche. Als letzte Karte folgte eine 2, woraufhin sich Behling mit einem All-in konfrontiert sah. Nach langem Grübeln callte er und bekam A3 zum Full-House zu sehen. Behling muckte seine Hand und musste als Achter seinen Platz räumen. Als Trostpflaster konnte er sich aber wenigstens über A$175.000 freuen. Unter den verbliebenen sieben Spielern befindet sich auch noch der achtfache Bracelet Gewinner Eric Seidel, der wohl so etwas wie der Geheimfavorit ist. Allerdings hat der Chipleader Michael Chrysanthopolous einen so großen Vorsprung, dass es für alle anderen äußerst schwer werden dürfte ihn aufzuhalten.

Aussie Millions

18. Januar 2008

Der Main-Event der Aussie Millions geht in seine heiße Phase. 22 Spieler überlebten Tag 3 und treffen sich morgen wieder, um den Final-Table auszuspielen. Unter ihnen befinden sich mit Nico Behling und Max Bracht auch noch zwei Deutsche. Beide haben fleißig Chips gesammelt und liegen in den Top Ten. Nico Behling ist sogar Zweiter mit nur wenig Rückstand auf den Chipleader Antonio Casale. Ansonsten sind mit Max Pescatori und Eric Seidel auch noch zwei bekannte Pros vertreten, sodass mit Sicherheit für Spannung gesorgt ist. Nachdem es im letzten Jahr ja einige deutsche Siege bei großen Turnieren gab, wäre es ja gar keine so große Überraschung, wenn sich das auch in diesem Jahr so fortsetzen würde. Der Gewinner des Events wird auf jeden Fall mit A$1.65 Millionen belohnt, womit wohl jeder der 22 Spieler bis in die Haarspitzen motiviert sein dürfte.

Erster Sieg im Kampf gegen Staatsvertrag

17. Januar 2008

In einem ersten Prozess, der auf Grund des neuen Glücksspielstaatsvertrages geführt worden ist, hat das Stuttgarter Verwaltungsgericht der Klägerin Recht gegeben. Die private Sportwettenanbieterin hatte ihr Geschäft zum 1.01.08 einstellen müssen. Da Sie das aber nicht so einfach akzeptieren wollte ging Sie vor Gericht. Das Verwaltungsgericht gab ihr nun Recht, da es die Meinung der Klägerin teilte, dass der Staatsvertrag nicht mit geltendem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist. Zumindest solange nicht, bis vor dem Europäischen Gerichtshof die Rechtslage eindeutig geklärt worden ist. Denn von Seiten der EU wurde der Staatsvertrag schon stark kritisiert und es ist zu erwarten, dass noch einige Schritte gegen die Durchsetzung des Vertrages eingeleitet werden.

Der Klägerin wurde nun die Aufschiebung einer Untersagungsverfügung gewährt, was so viel heißt, dass Sie ihr Geschäft nun erstmal weiter führen darf. Weitere Prozesse werden folgen, oder werden momentan schon geführt. Ob der Staatsvertrag nach der einjährigen Übergangsfrist dann wirklich in allen Punkten durchgesetzt werden kann, ist mehr als fraglich.