Poker-Institut auf der EPT
30. Januar 2008
Wie schon im letzten Jahr wird das Poker-Institut auch dieses Mal von der European Poker Tour in Dortmund - präsentiert von PokerStars - berichten. Die Moderatoren tohu, Einstein82 und DÄFF sind abwechselnd vor Ort und bringen euch interessante Neuigkeiten, Bilder und Interviews.
Alle Berichte und Meldungen zum Poker-Mega-Event im Casino Hohensyburg, das gestern begonnen hat, findet ihr wie immer in unserem Live Coverage Blog. Zu finden ist der Blog über den Button rechts in der Navigation. In unserem Poker-Forum könnt ihr außerdem fleissig mitdiskutieren.
Viel Spaß beim Mitfiebern!

Open. Nach 2007 ist dies das zweite Turnier der Tour, das auf deutschem Boden veranstaltet wird. Im letzten Jahr nahmen 493 Spieler teil. Da der Buy-in diesmal mit €7.700+300 aber deutlich teurer ist, wird das Teilnehmerfeld wohl dementsprechend kleiner ausfallen. Bis auf den Start der vierten EPT Saison in Barcelona, hatten alle anderen Turniere weniger Teilnehmer als in den Vorjahren.
Chipleader in das Finale gestartete Freddy Deeb, oder einer der anderen Profis, konnte den Sieg einfahren, sondern der bislang völlig unbekannte Brett Faustman. Durch ein $1.000 Satellite hatte sich Faustman für das Turnier qualifiziert und konnte nun mit einer $892.413 Siegprämie nach Hause gehen.
Finale. Außerdem sitzen mit Men “The Master” Nguyen und Hoyt Corkins noch zwei weitere bekannte Profis am Final-Table. Allerdings werden es die Beiden schwer haben Freddy Deeb noch abzufangen, da dieser einen doch deutlichen Chipvorsprung vor ihnen hat.
wenigstens über A$175.000 freuen. Unter den verbliebenen sieben Spielern befindet sich auch noch der achtfache Bracelet Gewinner Eric Seidel, der wohl so etwas wie der Geheimfavorit ist. Allerdings hat der Chipleader Michael Chrysanthopolous einen so großen Vorsprung, dass es für alle anderen äußerst schwer werden dürfte ihn aufzuhalten.
22 Spieler überlebten Tag 3 und treffen sich morgen wieder, um den Final-Table auszuspielen. Unter ihnen befinden sich mit Nico Behling und Max Bracht auch noch zwei Deutsche. Beide haben fleißig Chips gesammelt und liegen in den Top Ten. Nico Behling ist sogar Zweiter mit nur wenig Rückstand auf den Chipleader Antonio Casale. Ansonsten sind mit Max Pescatori und Eric Seidel auch noch zwei bekannte Pros vertreten, sodass mit Sicherheit für Spannung gesorgt ist. Nachdem es im letzten Jahr ja einige deutsche Siege bei großen Turnieren gab, wäre es ja gar keine so große Überraschung, wenn sich das auch in diesem Jahr so fortsetzen würde. Der Gewinner des Events wird auf jeden Fall mit A$1.65 Millionen belohnt, womit wohl jeder der 22 Spieler bis in die Haarspitzen motiviert sein dürfte.
Glücksspielstaatsvertrages geführt worden ist, hat das Stuttgarter Verwaltungsgericht der Klägerin Recht gegeben. Die private Sportwettenanbieterin hatte ihr Geschäft zum 1.01.08 einstellen müssen. Da Sie das aber nicht so einfach akzeptieren wollte ging Sie vor Gericht. Das Verwaltungsgericht gab ihr nun Recht, da es die Meinung der Klägerin teilte, dass der Staatsvertrag nicht mit geltendem Gemeinschaftsrecht vereinbar ist. Zumindest solange nicht, bis vor dem Europäischen Gerichtshof die Rechtslage eindeutig geklärt worden ist. Denn von Seiten der EU wurde der Staatsvertrag schon stark kritisiert und es ist zu erwarten, dass noch einige Schritte gegen die Durchsetzung des Vertrages eingeleitet werden.