Das Jahr der Pros
18. Juni 2008Schon wieder haben zwei bekannte Pros ihre ersten Bracelets gewonnen. John “Razor” Phan konnte das $3.000 No-Limit
Hold’em Event (#29) gewinnen. Er setzte sich gegen insgesamt 716 Konkurrenten durch und kassierte ein Preisgeld von $434.789. Nachdem er bereits 11-mal bei der WSOP und 2-mal bei Circuit Events cashen konnte ist nun endlich der Konten geplatzt und er konnte sich überglücklich das Armband umbinden. David Singer, der in diesem Sommer auch sein erstes Bracelet gewinnen konnte, schaffte es zum zweiten Mal an den Final Table, musste dann allerdings auf Platz 5 die Segel streichen.
Rob Hollink ist der neue Weltmeister im Limit Hold’em. In Event #30 konnte er sich gegen 218 Gegner durchsetzen und
bekam ein Preisgeld von $496.931. Für Hollink, der schon seit langem zur Elite der europäischen Pros gehört, war es nach seinem Sieg in Monte Carlo 2005 der größte Erfolg seiner Pokerkarriere. Zweiter wurde Jerrod Ankenman, der $307.380 mit nach Hause nehmen konnte.
Für Spannung ist heute am Final-Table von Event #31 gesorgt. Team PokerStars Pro Dario Minieri ist Chipleader im shorthandet No-Limit Hold’em Turnier und greift heute ebenfalls nach seinem ersten Armband. Zweiter ist Kevin Song, der bereits ein Armband sein Eigen nennen kann.

Galfond hat im $5.000 Omaha Rebuy Turnier (Event #28) sein erstes Armband gewonnen. Außerdem wurde ihm der Erfolg mit $817.781 versüßt. Galfond, der vor allem für seine $200/400 Omaha Cash Game Partien auf Full Tilt bekannt ist, setzte sich im Heads-up gegen Adam Hourani durch und feierte damit seinen größten Live Erfolg. Der Final-Table war insgesamt bärenstark besetzt. So landeten z.B. David Benyamine auf Platz 3, Johnny Chan auf Platz 4 und Daniel Negreanu auf dem siebten Platz.
Championship (Event #25) sein erstes Bracelet gewonnen. Nachdem er bereits sieben Gegner bezwungen hatte, konnte er im letzten entscheidenden Duell auch noch Alec Torelli besiegen. Neben dem Armband konnte sich Tran auch noch über eine Siegprämie von $539.040 freuen. Bisher war Kenny Tran vor allem als Cash Game Spezialist bekannt. Aber schon bei der letzten WSOP konnte er mit guten Turnierergebnissen auf sich aufmerksam machen. Beim $50.000 H.O.R.S.E. Event erreichte er den 5. Platz und auch beim Main Event kam er bis auf Platz 16.
Spieler hinter sich lassen und gewann sein insgesamt drittes Armband. Außerdem konnte er sich über eine Prämie von $157.643 freuen, von der er wie immer einen Teil für wohltätige Zwecke spenden wird.
Turnier (Event #22) sein erstes Bracelet und $298.253 gewonnen. Im Heads-up setzte er sich gegen Douglas Ganger durch. Marcel Luske, der als Chipleader in das Finale gestartet war, landete auf einem für ihn enttäuschenden dritten Platz. Nachdem der Chipleader des ersten Tages Alexander Jung die Segel hatte streichen müssen, langen alle deutschen Hoffnungen auf Voertmann. Für den bisher relativ unbekannten Deutschen lief am Final-Table aber alles nach Wunsch und so hatte er am Ende verdienter Maßen die Nase vorn. Nach diesem tollen Erfolg dürften in Zukunft wohl alle deutschen Pokerfans den Namen Jens Voertmann kennen.
im $2.000 Limit Hold’em (Event #20) sein insgesamt viertes Armband gewinnen. In einer souveränen Vorstellung konnte sich Negreanu, am Ende mehr als verdient, den Sieg und die $204.874 Siegprämie sichern. Zweiter wurde Ugur Marangoz, der $126.671 kassierte. Direkt nach seinem Erfolg verkündete Negreanu, dass er nun bei einer Wette mit Phil Ivey mit 1:0 führe. Die Beiden hatten vor der WSOP um $200.000 gewettet, wer die meisten Bracelets in diesem Sommer gewinnen kann. Nun steht Ivey doch etwas unter Druck, vor allem da seine Ergebnisse bisher nicht sonderlich gut waren.
gewinnen. Trotz bärenstarker Konkurrenz am Final-Table von Event #18, hatte Matusow am Ende die Nase vorn und konnte sich, sichtlich gerührt, das Bracelet umbinden. Im Heads-up bezwang er Jeffrey Lisandro, der zwischenzeitlich klarer Chipleader war. Matusow konnte sich nach einer Pause aber zurückkämpfen und gewann am Ende verdient. Die $537.862 Siegprämie dürften dem Bankroll von Mike “The Mouth” auf jeden Fall gut tun, denn schließlich ist er als Pechvogel bekannt und ist schon diverse Male “broke” gegangen. Der als Chipleader in das Finale gestartete Erik Lindgren musste sich am Ende mit dem vierten Platz zufrieden geben.
den Gewinn seines sechsten Bracelets knapp verpasst. Er schaffte es zwar bis ins Heads-up, musste sich dort aber in einer spannenden Partie dem 25jährigen Andrew Brown geschlagen geben. Brown, der zum ersten Mal bei der WSOP cashte, konnte eine Siegprämie von $262.483 einstreichen. Forrest kassierte für seinen 2. Platz $143.420.
eines der best besetzten Stud Turniere aller Zeiten war, konnte sich am Ende ein absoluter Underdog das Bracelet sichern. Eric Brooks setzte sich am Final-Table unter anderen gegen Erik Seidel (Platz 5), Minh Ly (Platz 4) und den als Chipleader gestarteten David Oppenheim (Platz 7) durch. Neben seinem ersten Bracelet konnte sich Brooks über $415.856 freuen.
Glück um auch den Sieg einzufahren. Am Ende sprang ein 8. Platz heraus, der bei der starken Konkurrenz aber durchaus als großer Erfolg zu werten ist. Etwas besser machte es der Österreicher Markus Golser, der den 6. Platz erreichte. Das Turnier gewann, der bislang völlig unbekannte, Jimmy Shultz. Im Heads-up konnte er sich gegen Zac Fellows durchsetzen und kassierte dafür eine Siegprämie von $257.936.
einem Final-Tabel. Jan van Halle war zwar lange Zeit Chipleader im six handet No-Limit Hold’em Turnier (Event #9), aber am Ende reichte es nur für den 11. Platz. Als kleines Trostpflaster gab es immerhin $19.570. Das Bracelet gewann Rep Porter, der sich im Heads-up gegen Nathan Templeton durchsetzen konnte. Als Siegprämie kassierte Porter $372.843.
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