John Phan gewinnt Legends of Poker
29. August 2008Für John Phan ist 2008 wohl das bisher beste Jahr seiner
Pokerkarriere. Erst in diesem Sommer konnte er bei der WSOP seine ersten beiden Bracelets gewinnen, womit er diesmal der einzige Spieler war, der zwei der begehrten Armbänder abräumen konnte. Nun ist es ihm auch noch gelungen seinen ersten WPT Titel zu holen. Im Bycicle Casino konnte er den Championship Event der Legends of Poker gewinnen und $1.116.428 mit nach Haue nehmen. Im einem spannenden Heads-up, in dem die Führung mehrfach wechselte, verwies er den als Chipleader in den Final-Table gestarteten Amit Makhija auf den zweiten Platz. $563.320 als “Trostpflaster” dürften den sichtlich enttäuschten Makhija aber schnell über die Niederlage hinweg getröstet haben. Für den Gewinner Phan ging ein Traum in Erfüllung. Auch wenn er über die Jahre immer wieder sehr gute Turnier Ergebnisse und auch einige Siege hatte, fehlte ihm noch ein Sieg in einem der WPT Championship Events. Erst beim letzten Turnier, dem Bellagio Cup IV, hatte er mal wieder den Final-Table erreicht, musste dann aber auf Platz 5 die Segel streichen. Da es diesmal für den ganz großen Wurf gereicht hat, war die Freude natürlich groß.

Mal gemeinsam zu Tag 2 an. Insgesamt waren es noch 248 Spieler, die sich Hoffnung auf den Gewinn eines WPT Titels machen konnten. Unter den Teilnehmern befanden sich auch noch diverse Pros. Als Chipleader war Ali Eslami in den Tag gestartet, gefolgt von Adam Weinraub. Für Weinraub lief der Tag wie am Schnürchen, so dass er am Ende den Chiplead mit deutlichem Abstand übernehmen konnte. Eslami ist auf den 14. Platz zurückgefallen. Insgesamt haben 82 Spieler den dritten Tag erreicht. Ganz vorne mit dabei sind z.B. noch Erick Lindgren, David Chiu, Mark Seif und Max Pescatori.
Start gegangen, womit man weit hinter der Teilnehmerzahl des letzten Jahres zurück geblieben ist. Allerdings befanden sich unter den Spielern zahlreiche bekannte Pros. So war es auch nicht sonderlich überraschend, dass an einem Tisch Allen Cunningham, Phil Laak, Kathy Liebert, Michael Binger und David Williams Platz nahmen. Bei so einer Stardichte kam für einige der Pros natürlich auch das frühe Aus. Zu den gebusteten Spielern gehörten z.B. Scott Clements, Theo Tran, Jennifer Tilly und Jean-Robert Bellande. Als Chipleader geht Ali Eslami in den zweiten Tag, dicht gefolgt von Adam Weinraub. Auf den Gewinner warten stolze $1.116.428. Für den Runner-up gibt es auch noch satte $563.320.
Event der World Poker Tour. Im letzten Jahr nahmen 485 Spieler an dem Turnier teil und generierten einen Preispool von $4.607.500. Titelverteidiger ist kein Geringerer als “Action Dan” Harrington, der damals im Heads-up David Pham bezwingen konnte. Ob sich heute wieder ähnlich viele Spieler anmelden werden ist fraglich. Schließlich sind die Teilnehmerzahlen der WPT Events in den letzten Monaten rückläufig und die Turnierserie scheint ein wenig von ihrem Glanz verloren zu haben. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es mit dem Betreiber der WPT (WPT Enterprises), momentan steil bergab geht. Nachdem man mit dem gleichnamigen Online Pokerraum erhebliche Verluste gemacht hat und auch die Turniere bei weitem nicht mehr die Gewinne von einst einbringen, ist die Aktie der WPT Enterprises unter $1 gefallen. Wenn man es nicht schafft, dass die Aktie die nächsten 180 Tage immer über $1 abschließt, wird man aus dem weltweit wichtigsten Börsenindex NASDAQ gestrichen. Falls das passiert wird man zukünftig nur noch bei den Pink Sheets gehandelt, jenen Aktien, die zwar noch im Umlauf sind, aber keinen mehr interessieren. Die Zeiten sind also alles andere als gut für die einst so beliebte WPT. Wenn man nicht so schnell wie möglich die Kurve kriegt, droht unter Umständen sogar das Aus.
Team von PokerStars. 2007 war das Jahr von Kravchenko. Bis dahin relativ unbekannt, konnte er in Las Vegas bei der WSOP sein erstes Armband gewinnen. Für seinen Sieg im $1.500 Omaha H/L kassierte er $228.466. Auch im Main-Event legte er einen super Lauf hin, der ihm am Ende den 4. Platz und $1.852.721 einbrachte. Bei der Premiere der WSOP Europe in London konnte er im H.O.R.S.E Event den Final-Table erreichen und nahm $35.671 mit nach Hause. Außerdem wurde er in dem Jahr noch 13er beim WPT Mandalay Bay Poker Championship und 3er bei den Moscow Millions. Insgesamt hat Kravchenko in seiner Pokerkarriere $2.5 Millionen gewonnen.
bislang größte Bad-Beat Jackpot geknackt worden. Insgesamt waren stolze $1.013.381,63 im Pot, die dann auf alle Spieler am Tisch verteilt wurden. Den größten Anteil bekam ”Judith75″ aus Deutschland, der mit Quad Nines gegen einen Royal Flush verloren hatte. Ganze $354.683,57 kassierte der deutsche Spieler für seinen “Bad-Beat”. Der Gewinner der Hand, “Hyall” aus Schottland, bekam für seine Nuts zusätzlich $177.341,79. Alle anderen Spieler am Tisch konnten sich über $22.167,72 freuen.
Kunststück gelungen gleich zwei Events der Full Tilt Online Poker Series an einem Abend zu gewinnen. Zuerst konnte der Mixed-Game Spezialist das $500 H.O.R.S.E Turnier für sich entscheiden und anschließend war er auch im $200 No-Limit Hold’em Turbo Event von keinem seiner Gegner zu stoppen.
Teilnehmer durchsetzen und kassierte eine Siegprämie von $241.735. Gegner im Heads-up war Alex Brenes, der kleine Bruder von Team PokerStars Member Humberto Brenes, der $127.675 für seinen zweiten Platz mit nach Hause nehmen konnte. Ein weiterer bekannter Spieler am Final-Table war Alexandre Gomes, der diesen Sommer in Las Vegas sein erstes Bracelet gewinnen konnte. Obwohl er als Chipleader in das Finale gestartet war, blieb ihm der ganz große Erfolg aber verwährt und er musste sich am Ende mit dem vierten Platz und $68.400 zufrieden geben.
begonnen. Das erste Event war ein $200+16 No-Limit Hold’em Turnier mit einem garantierten Preispool von $1. Million. Insgesamt nahmen 5.779 Spieler teil, so dass sogar $1.155.800 zu gewinnen waren. Host des Turniers war Allen Cunningham, der auch relativ lange mitmischen konnte, schließlich aber kurz vor dem Geld die Segel streichen musste. So bleibt Erik Lindgren auch weiterhin der einzige Full Tilt Pro, der als Host sein eigenes Turnier gewinnen konnte. Von den bekannten Namen hat es Vitaly Lunkin am weitesten geschafft. Nach dem Gewinn seines ersten Bracelets in diesem Sommer, konnte er mit Platz 23 ein weiteres Mal unter Beweis stellen, dass er ein Spezialist für NLH Turniere mit vielen Teilnehmern ist.
Einen Moment bitte ...