Archive für die ‘Live Poker’ Kategorie

Mermaid Poker Challenge

17. Dezember 2007

Bis vor kurzem kannten wohl die wenigsten Spieler in Deutschland Mermaid Poker. Auch jetzt werden sich wahrscheinlich viele fragen, was das für ein Pokerroom ist. Mermaid Poker ist ein Dänischer Onlinepokerroom, der vor wenigen Jahren von 262 dänischen Pokerspielern gegründet wurde, und in letzter Zeit immer größer wird. Zuletzt hat Mermaid Poker Anfang Dezember für aufsehen gesorgt, als sie 5 Tickets für das EPT Turnier in Prag bei Live-Turnieren ausgespielt haben.
Ihre neue Tour, die Mermaid Poker Challenge, läuft über ab dem 1. Januar für einen Zeitraum von knapp drei Monaten, und der Gewinner kann nachher mit einem nagelneuen 1er BMW (mit Sportpaket, mind. 140 PS, Sonderausstattung etc.) vom Hof fahren.
In einem Interview mit Kim Pedersen, dem Kopf von Mermaid Poker, hieß es auf die Frage, warum es unbedingt ein BMW sein soll: „… es soll ein Auto sein, dass ich auch selber fahren würde, und nicht irgendein kleiner Citroen C2 oder Ford Ka mit Minimalausstattung, den man für weniger als 10.000 Euro kriegt. Der Gewinner soll ein tolles Auto kriegen, dass er wirklich fahren will. Der BMW ist um einiges teurer (Anm. der Redaktion: ca.30.000€), aber dafür haben wir einen ersten Preis, der auch unseren Ansprüchen genügt.“

Wir haben auch schon die ersten Informationen über das Event erhalten. Die Qualifikation wird am 1. Januar 2008 beginnen, und findet mit dem Challenge-Final am 29. März 2008 in Dortmund ihren Höhepunkt. Das Final ist auf maximal 200 Spieler begrenzt. Neben dem Auto bekommen die Top 20 tolle Sachpreise (Reise nach Las Vegas für zwei Personen inkl. Taschengeld und Turnierbuy-in, Laptop, Playstation3, Nintendo Wii, Digitalkameras oder iPods, mp3-Player)

Man kann sich für das Turnier sowohl online bei Mermaid Poker, als auch offline bei Live-Turnieren qualifizieren. (Infos findet ihr auf www.mermaidpokerchallenge.de). Neben den drei Exklusivpartnern www.ruhrpott-poker.de (NRW), www.headsuppokerclub.de (Bayern) und www.pokersieger.de (Pfalz) gibt es deutschlandweit verteilt viele Partner, bei denen man die Chance hat, sich ein Ticket für das Challenge Final zu qualifizieren.
Das Final verspricht viel, denn neben den tollen Preisen hat Mermaid Poker versprochen, dass sie sich um einen Poker-Pro bemühen, der das Event begleiten soll. Das Final wird dann mit 10.000 Chips und 20 Minuten Blinds ein Event der Spitzenklasse.
Nachdem Mermaid Poker im Dezember 2007 mit dem Ausspielen von 5 EPT-Tickets inkl. Flug und Unterkunft im 5***** Hilton in Prag gezeigt hat, dass sie halten was sie versprechen, freuen wir uns, dass sie weiter machen mit Ihrer Promotion Tour. Für die kostenlose online Qualifikation kann man sich über die Seiten der Partner anmelden.

Rhine Poker Cup Finale 2007

11. Dezember 2007

Verglichen mit den großen internationalen Events wie EPT, WPT oder den exorbitanten Millionengewinnen der WSOP hört sich der Sieg von Samuel Siebert aus Solingen beim Rhine Poker Cup 2007 und der damit verbundene Gewinn eines Preisgeldes von 7.000 Euro nicht wirklich geschichtsträchtig an.

Dennoch lässt diese, wie nebenbei erwähnte, Aussage aufhorchen. 7.000 Euro? Real money?? In einem Pokerturnier außerhalb einer staatlich konzessionierten Spielbank? In Deutschland??

Tatsächlich: Am Sonntag, den 09. Dezember 2007, fand mit dem so genannten Rhine Poker Cup, dem nordrhein-westfälischen Pokalwettbewerb im No Limit Texas Holdem, das erste regelmäßig angesetzte öffentliche und nicht-staatlich organisierte Pokerturnier statt, bei dem es mit immerhin 20.000 Euro einen Bargeld-Preispool zu gewinnen gab. Ein Stück deutsche Pokergeschichte!

Legal möglich wurde ein solches Event durch eine Idee des Veranstalters Rhinepoker aus dem Jahre 2006. Statt mit der Karawane zu ziehen und 15-Euro-Sachpreisturniere um DVD-Player auszurichten, setzte man auf große Multitable-Freerolls; Gratisturniere mit Echtgeldgewinnen. Denn juristisch handelt es sich bei einem Pokerturnier ohne jeglichen Einsatz um ein genehmigungsfreies Gewinnspiel, bei dem auch Bargeld ausgelobt werden darf.

Mit Everestpoker.net, Fulltiltpoker.net, Casinoclubpoker.net und einem Kölner Spielgeräte-Vertrieb fand Rhinepoker die dazu notwendigen Partner, die in diese Idee investierten. Sie spendeten gemeinsam die 20.000 Euro für den Preispool und bezahlten die Durchführung der für die Spieler völlig kostenlosen Qualifikationsturniere.

Über 2.500 Spieler nahmen an diesen so genannten Pre Challenges teil, die von September 2006 bis Dezember 2007 sowohl live als auch online stattfanden. Rhinepoker fand für die Live-Events immer wieder dem Anlass angemessene Locations, beispielsweise das 5 Sterne Sheraton Hotel in Essen, das Dortmunder Westfalenstadion oder einen alten Ballsaal im Schloßgarten Münster.

Am 09. Dezember 2007 nun trafen sich die 50 Qualifikanten im schönen Rhinepoker Card Club in Hilden zum großen Finale. Bei einer Startdotation von 20.000 Chips und 30minütigen Blindlaufzeiten sollte es 10 Stunden dauern, bis mit Samuel Siebert aus Solingen der Sieger des ersten nicht-staatlichen Bargeld-Turnieres feststand.

An den Final Table, der an einem TV-Tisch für’s Fernsehen aufgezeichnet wurde, kam Siebert mit fast der Hälfte aller Chips. Von der einen Million Chips des gesamten Final Tables besaß er immerhin 444.500.

Dieser enorme Chiplead resultierte vor allem aus einer faszinierenden Schlüsselhand, die sich ereignete, als nur noch 17 Spieler an den letzten beiden Tischen saßen. Siebert, zu dieser Zeit bereits mit 190.000 Chips Chipleader des Turnieres, wurde nach dem Ausscheiden des 21. Spielers im Rahmen der Tischauflösung an den Tisch des Second-Chipleaders gelost, Peter Bielak aus Aachen, der 140.000 Chips vor sich liegen hatte.

Über mehrere Orbits konnte Bielak beobachten, wie der exakt rechts von ihm sitzende Siebert versuchte, den Tisch allein durch seine Chipmenge zu dominieren. Siebert minimum-raiste in jeder Hand und aus jeder Position mit jeder ihm zugeteilten Starthand. Bekam er einen Mitspieler, setzte er den Minimum-Bet auf dem Flop, checkte bei Scare-Cards und over-bettete massiv den River.

Meist profitierte er davon, dass keiner der anderen Spieler sich, so kurz vor dem Payout (ab dem 12. Platz gab es Geld), mit diesem Chip-Bully auf eine existentielle Konfrontation einlassen wollte. Sein Spiel war konstant gleich, stoisch geradezu. Eine robotergleiche Setzstrategie, die er auch später am Final Table in exakt dieser Weise fortsetzen sollte. Als nur noch 17 Spieler im Turnier waren, erhielt der in Position sitzende Peter Bielak die Gelegenheit, sich mit 140.000 Chips dagegen zu stemmen.

Bielak hielt AQs und callte Sieberts Standard-Preflop-Min-Raise bei Blinds von 2.500/5.000 und einer Ante von 600. Der Rest des Tisches foldete, und im Pot waren nun 32.900.

Der Flop brachte 2-5-8 Rainbow.

Siebert min-bettete den Flop, wie er es jedes Mal tat. 5.000 Chips. Damit gab er Bielak Odds von 1 : 7,58, etwas mehr als dieser mit zwei guten Overcards benötigte. Bielak callte. Im Pot befinden sich nun 42.900.

Der Turn brachte einen König und Siebert checkte. Bielak nimmt dankbar die Free Card, checkt auch und darf nun sicher annehmen, dass Siebert Respekt vor dem König hat.

Der River bringt eine Dame. Keine Flush-Gefahr.

Siebert over-bettete den Pot, wie er es jedes Mal tat, und announcierte All in. Peter Bielak überlegte minutenlang. Siebert spielt dieses Spiel mit “any two cards” und hat offensichtlich keinen König. Ignoriert man den König, verfügt Bielak über Top Pair - Top Kicker gegen eine Random Hand. Aber All in ist All in, und Siebert könnte mit 85, 52 oder auch 82 zwei Paare haben. Aber dann hätte er auf den König nicht gecheckt. Dass Siebert mit der Dame zwei Paare erreichte, beispielsweise Q8 oder Q5 ist durch die Dame auf Bielaks Hand unwahrscheinlicher als die anderen Kombinationen.

Schlußendlich callt Bielak das All in. Siebert zeigt QQ und verleibt sich als Chipleader den Second-Chipleader ein. Damit besaß er 34% aller Turnierchips bei noch 16 Spielern im Turnier. So war sein Durchmarsch an den Final Table und letztendlich zum Sieg nicht mehr aufzuhalten.

Ein “Schalker-Meister-der-Herzen”-Erlebnis der besonders traurigen Art widerfuhr etwas später Mathias Keller aus Duisburg. Bei noch 13 Spielern an zwei Tischen ging es um die Bubble. Ab dem 12. Platz gab es Geld, und das Feld suchte nach dem Spieler, der als 13. ohne Geldgewinn ausscheiden sollte. Die Turnierleitung hatte das Hand-for-Hand Spiel ausgerufen, so dass an beiden Tischen die Hände simultan gegeben wurden.

Keller, mit nur noch 9.000 Chips bei Blinds von 2.500/5.000 ultrashort, findet auf dem Button AKo. Alle Spieler bis zu ihm haben gefoldet. Keller pusht All in. In dem Moment bekommt er mit, dass am Nachbartisch gerade Michael Opfer aus Köln ausgeschieden ist. Keller atmet durch. In the money!!

Der Small Blind foldet, aber der Big Blind callt sein All in. Im Pot waren nach Kellers All in durch die Blinds und die Antes insgesamt 20.100 Chips, und der Big Blind musste demzufolge nur noch 4.000 nachlegen. Preflop-Odds von 1:5.

Keller deckt seine Anna Kournikova auf, der Big Blind zeigt 8-3 offsuited. Keller jubelt. Zu früh! Der Flop bringt eine 8, der Turn eine 3 und Mathias Keller ist drawing dead und ebenfalls ausgeschieden. Daraufhin wurde er von der Turnierleitung aufgeklärt, dass er im Hand-for-Hand-Spiel in derselben Hand ausgeschieden ist wie am Nachbartisch Michael Opfer und dass dieser zu Beginn der Hand einen um wenige 1.000 Chips größeren Anfangsstack hatte. Somit wurde Michael Opfer der 12. Platz und damit kurz vor Weihnachten 200,- Euro Taschengeld zugesprochen, und für Mathias Keller aus Duisburg blieb der traurige 13. Platz ohne Geldgewinn. Im Interview vor der Fernseh-Kamera rang er sichtbar um seine Fassung.

Das ganze Turnier wurde von dhd24.tv aufgezeichnet und wird mit Final Table voraussichtlich ab dem 17. Dezember in einer 45minütigen Zusammenfassung mehrere Male ausgestrahlt.

Um das reguläre Fernsehprogramm empfangen zu können, benötigt man einen digitalen SAT-Receiver inkl. SAT-Schüssel. Viele der neuen SAT-Receiver haben bereits vorprogrammierte Programmplätze. Sollte Ihr Gerät nicht älter als 18 Monate sein, dann dürfte dhd24.tv bereits fest eingespeichert sein.

Sollte das nicht der Fall sein, hier die Empfangsparameter:

ASTRA 19,2 Grad Ost

Frequenz 12,633 GHz H

SR 22.000, FEC 5/6

Die Sendung wird jedoch auch als Stream unter dhd24.tv angeboten.

Wir freuen uns schon auf den Rhine Poker Cup 2008. Die Termine und Orte der Pre Challenge Qualifikationen werden im Turnierkalender auf www.rhinepoker.de ab Ende Januar einzusehen sein. 

Das Ergebnis des Rhine Poker Cup 2007:

1: Samuel Siebert aus Solingen             7.000,- Euro

2: Florian Decker aus Düsseldorf                     4.200,- Euro

3: Andreas Rüßel aus Neuss                            2.700,- Euro

4: Mustafa Osman-Oglu aus Wesel                  1.600,- Euro

5: Michael Voglhuber aus Krefeld                    1.000,- Euro

6: Carsten Feige aus Rhede                                800,- Euro

7: Maximilian Schuier aus Düsseldorf     700,- Euro

8: Marcus Hartmüller aus Aachen                       600,- Euro

9: David Hakenberg aus Mönchengladbach        500,- Euro

10: Mona Vöhringer aus Münster                       400,- Euro

11: Michael Schäfer aus Kassel                          300,- Euro

12: Michael Opfer aus Köln                               200,- Euro

Bericht von der Full Tilt Challenge in München

12. Oktober 2007

Viel hat man bereist gelesen und gehört über die Full Tilt Million Euro Challenge. Am Sonntag den 07.10. war es dann an der Zeit sich bei dem Event in München selbst ein Bild von der ganzen Sache zu machen, und die Chance wahr zu nehmen, das ein oder andere Interview mit den Full Tilt Pros zu führen.

Wie auch schon bei den Veranstaltungen in den anderen Städten die Tage und Wochen zuvor, standen bereits schon früh morgens eine Vielzahl an Besuchern und qualifizierten Turnierspielern vor dem Ballhaus Forum in Unterschleißheim an, und warteten darauf eingelassen zu werden. Das Praktische an einer Presseakkreditierung ist, dass man diese Menschenschlangen einfach umgehen kann und durch VIP- und Presse-Eingang schnell Einlass findet.

Full Tilt Poker Challenge München - HalleNachdem die Formalitäten geklärt, Presseausweise und Turnier-Tickets verteilt waren, konnte man sich zunächst erst mal in dem noch wenig besuchten Eventbereich gemütlich umsehen, Headsup spielen, Fotos machen und Full Tilt Goodies abstauben.
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Deutsche Gäste dominieren Rhinepoker Open in Salzburg

1. Oktober 2007

Am Wochenende feierte Rhinepoker, Pokerschule und Turnierveranstalter aus Nordrhein-Westfalen, den Jahrestag des ersten eigenen Live-Turnieres (Anm.: die Poker-Magazin Pre Challenge am 30.09.2006) mit den Rhinepoker Open im Poker-Club Salzburg.

Neben dem eigentlichen Team Rhinepoker, bestehend aus Sandra und Thomas Dellenbusch, Tarek Shehab und Poker-Pro Alex Lauzon aus Montreal, kamen knapp 20 Spieler aus Deutschland in den bekannten Poker-Club im Salzburger Norden. Sie hatten sich entweder direkt angemeldet oder sich im Vorfeld bei diversen Rhinepoker-Turnieren ihr Package erspielt.

Club-Chef und Top-Spieler Thomas Pratter (Top 20 in der deutschen Rangliste) und sein Team wartete nicht nur mit einer perfekt vorbereiteten Organisation auf. Sie hatten auch dutzende Spieler aus Österreich auf den Anmelde- und Wartelisten.

Für die angereisten Spieler aus dem Rhinepoker-Umfeld sollte es ein überdurchschnittlich erfolgreiches Wochenende werden.

Den Anfang machten Alex Lauzon und Thomas Dellenbusch, die zwei Tage vorher anreisten und bereits die regulär angebotenen Freezeout- und Rebuy-Turniere am Mittwoch und Donnerstag spielten. Während der in Kanada lebende Lauzon am Mittwoch gegen 58 Spieler den Turniersieg einfuhr, schaffte es Rhinepoker-Dozent Thomas Dellenbusch gleich in beiden Turnieren gegen jeweils über 50 Teilnehmer an den Final Table (einmal 2., einmal 7. Platz).

Ein Warm Up zum Warmspielen

Am Freitag trafen schließlich die restlichen Gäste aus Deutschland ein. Für den Abend war gleich ein „Warm Up“, ein 100 Euro Freezeout-Turnier, angesetzt. Das Teilnehmerfeld zählte 55 Spieler, darunter 16 Spieler aus dem Rhinepoker-Umfeld. Das Turnier war als Deepstack mit 10.000 Chips (Blinds beginnend bei 15/30) strukturiert. Nach knapp 6 Stunden fanden sich immerhin vier der deutschen Gäste am Final Table ein. Darunter abermals Thomas Dellenbusch, der damit seinen dritten Final Table in Folge erreichte (und insgesamt seinen 10. bei nunmehr 17 Turnierteilnahmen), aber dann an der Bubble ausschied. Die letzten sechs Spieler einigten sich bei annähernd gleichen Chipständen und inzwischen relativ hohen Blinds auf eine gleichmäßige Teilung des Preispools:

Rainer Storms (D): 786,- Euro
Sandra Laspe (A): 786,- Euro
Sascha Kettler (D): 786,- Euro
Andreas Bertl (A): 786,- Euro
Javier Alonso (D): 786,- Euro
Serge Provci (A): 786,- Euro

Samstag mittag folgte als Nachmittagsprogramm ein Rebuy-Turnier mit 36 Teilnehmern, bei dem sich mit Tarek Shehab, Sandra Dellenbusch, Oscar Roy, Andreas Rüßel und Michael Grünberg fünf Rhinepoker-Spieler an den Final Table spielen konnten. Sandra Dellenbusch schied als Bubble-Girl aus, Grünberg erreichte den 4. Platz und Rüßel den 2. Platz.

Das Main Event: ein Super Deepstack mit Paukenschlägen

Am Samstag abend startete dann das mit Vorfreude erwartete Main Event der Rhinepoker Open, ein 250 Euro Freezeout Turnier mit 15.000 Startchips und 61 Teilnehmern. Darunter 22 Gäste aus Deutschland und 39 Spieler aus Salzburg und Umland.

Nach dem Seating bedankte sich Rhinepoker mit einer kleinen Ansprache im Namen aller Gäste ausdrücklich bei Thomas Pratter und seinen Floormen, Dealern und Servicekräften für die überaus herzliche Gastfreundschaft und den perfekten “Job”, den das gesamte Team des Poker-Clubs Salzburg durchgehend leistete.

Das Main Event selbst begann mit einem äußerst selten zu erlebenden Paukenschlag. An Tisch 5, an den mit Thomas Dellenbusch, Tarek Shehab und Alex Lauzon fast das komplette Team Rhinepoker gelost wurde, gingen David Merten aus Flensburg und Alex Lauzon aus Montreal direkt im zweiten Blindlevel mit jeweils annähernd 15.000 Chips All in. Nach einem Flop von

10-8-10

setzte Thomas Pronold aus Salzburg an und wurde von David Merten und Alex Lauzon gecallt. Der Turn brachte eine weitere 8 und zeigte nun

10-8-10-8

Pronold setzte erneut an, Merten callt und Lauzon in später Position raist. Daraufhin legt Pronold seine zwei Könige nieder. Ein ungeheures Glück für ihn, denn der River sollte einen König bringen und dieser hätte Pronold unweigerlich in den nun kommenden Raise-Reraise-All in-Strudel mitgerissen. Denn genau das: Bet, Raise, Reraise, All in, Call, erfolgte zwischen Merten und Lauzon bei einem fertigen Board von

10-8-10-8-K

Lauzon zeigte 8-8, Merten zeigte 10-10. So durfte sich der Pro aus Kanada bereits als zweiter aus dem Turnier verabschieden. Und das mit einem Vierling!

Im weiteren Verlauf erwischte es den Zweitplatzierten des Nachmittags Andreas Rüßel, der seinen Stack hergeben musste, als er zweimal hintereinander mit Full House gegen Full House verlor. In der Mittelphase des Turnieres räumten der Gastgeber Thomas Pratter oder auch Pierre Poßberg aus Essen, der sich bei den diesjährigen Aussie Millions ins Geld spielen konnte, ihre Plätze.

Final Table mit fernsehtauglichem Niveau
Nach knapp 7 Stunden stand dann der Final Table mit 9 Spielern fest, davon allein 5 aus der Rhinepoker-Community. Eine große Traube Zuschauer fieberte hinter der Absperrung mit, als sich die Spieler am Final Table ein ungeheuer spannendes Match mit großen Blinds und großen Stacks lieferten. Sie sahen einen Final Table auf äußerst hohem Niveau. Mit spannendem Situationspoker und spektakulären Showdowns. Die Endplatzierungen im Main Event krönten die für die Gäste aus Deutschland insgesamt erfolgreiche Reise nach Salzburg den Abschluß in beeindruckender Weise:

1.) Oscar Roy (D): 3.558,- Euro
2.) Michael Grünberg (D): 3.000,- Euro
3.) Tarek Shehab (D): 1.840,- Euro
4.) Hansi Conrads (D): 1.336,- Euro
5.) Frank Schuster (A): 1.084,- Euro
6.) Thomas Pronold (A): 832,- Euro
7.) Michael Hill (A): 580,- Euro
8.) Kim Bongu (A): 350,- Euro
9.) Javier Alonso (D): -/-

Roy und Grünberg, die ihre Tickets beide im letzten Bankroll Tournament im Rhinepoker Card Club gewonnen hatten, freuten sich riesig über das Preisgeld. Sie versäumten es nicht, der gesamten Reisegruppe einen Drink zum Anstoßen zu bestellen.

Feierlaune bis in die frühen Morgenstunden

Rhinepoker feierte zusammen mit den erstklassigen Mitarbeitern des Salzburger Poker-Clubs bis in den frühen Morgen hinein. Den Abschluss bildete ein noch spontan auf die Beine gestelltes Sit&Go mit 11 Teilnehmern der Rhinepoker-Reisegruppe und einem Preispool von 550,- Euro. Dieses konnte dann zum Schluß noch einmal Thomas Dellenbusch für sich entscheiden. Das Bounty, welches der mitspielende Pierre Poßberg zusätzlich aus eigener Tasche für Thomas auslobte, steckte dieser sich also selbst ein.

Damit ging ein erfülltes, amüsantes, spannendes und für die Gäste aus Deutschland überaus erfolgreiches Event-Wochenende zu Ende und harrt bei Gelegenheit auf eine Wiederholung. Die nächste Reise mit vielen Gewinnern aus Rhinepoker-Turnieren geht Ende Oktober in den Fitzwilliam Card Club nach Dublin.

Jetzt für EPEC Hamburg & Frankfurt anmelden!

21. August 2007

Während das EPEC-Turnier in Düsseldorf bereits ausgebucht ist und somit ein voller Erfolg zu werden scheint, sind auch die Anmeldungen für die Turniere in Hamburg (2.9., 15 Uhr) und Frankfurt (9.9., 15 Uhr) bereits gestartet. Auch hier gilt: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst! Es sind noch viele Plätze frei, also nichts wie hin!

Die Anmeldung für die neuen Standorte erfolgt ebenso wie für Düsseldorf über die EverestPoker.net-Software.

Leider funktioniert die Anmeldung ausschließlich über die Spielgeld-Software von Everest, da es ihnen nur so erlaubt ist, für das Event zu werben. Wer aber den kleinen Umweg in Kauf nimmt, wird mit einem netten, kostenlosen Turnier belohnt.

Man sieht sich!

Anmeldung für EPEC Düsseldorf ab heute möglich!

16. August 2007

Ab heute können sich die Liebhaber von Liveturnieren bei einem weiteren Event der netten EPEC-Reihe von Everest Poker anmelden:

Das Turnier, welches am 26.08.07 ab 15 Uhr in Düsseldorf/Hilden stattfinden wird, ist ein Freeroll, bei dem es für die zwei Bestplatzierten im Oktober nach Portugal zum großen Finale des EPEC (Everest Poker European Cup) mit einem Preispool von 100.000€ geht! Das Gewinnerpaket, welches Buy-In, Reisekosten und drei Übernachtungen abdeckt hat einen Wert von 1100€.

Um sich anzumelden müsst ihr lediglich die Spielgeld-Software von EverestPoker.net herunterladen, euch mit euren Daten registrieren und euch anschließend in das unter “Angesetzte Turniere” ziemlich weit unten gelistete Event eintragen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Bitte meldet euch jedoch nur an, wenn ihr am 26.08. auch Zeit habt, um das Live-Turnier in Düsseldorf/Hilden zu spielen. Ort der Veranstaltung steht noch nicht fest, wird Gerüchten zufolge aber wohl der Rhinepoker-Cardclub in Hilden sein.

Das Rhinepoker-Team ist es auch, welches das Turnier vor Ort leiten werden. Ein hohes Maß an Professionalität in Sachen Turnierleitung und Dealern ist also wieder gegeben.

Wir würden uns freuen, wenn wir nach unserem gelungenen Auftritt beim letzten EPEC Liveturnier in Dortmund, in Düsseldorf noch mehr Poker-Institut Mitglieder begrüßen dürfen!

Also: Meldet euch zahlreich an und sagt uns im News-Thread Bescheid, wenn ihr kommt!

Pokerturnier im Casino Hohensyburg

27. Oktober 2006

Hier die Pressemitteilung:
Mehr als 1.000 Teilnehmer, mögliche Gewinne im Gesamtwert von über 500.000 Euro –
auch Hobbyspieler haben die Chance, gegen Profis zu spielen.

Pokern gegen die Profis? Im Casino Hohensyburg ist das kein Problem. Dort steigt vom 23. bis 29. Oktober das größte Turnier Deutschlands. Und jeder bekommt seine Chance – egal, ob Hobbyspieler oder Profi.

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Weltrekord im Strip-Poker

21. September 2006

In London fand die Weltmeisterschaft im Strip-Poker statt. Aus zwölf Ländern waren 195 Teilnehmer angereist.
Zu Beginn des Spiels hatte jeder Teilnehmer fünf Kleidungsstücke, die er nach und nach gegen Spielchips eintauschen konnte.
Der 32-jährige Brite John Young setzte sich durch und gewann das Turnier. Zusätzlich zu den 15.000 Euro Preisgeld, ließ er nach achtstündigem Wettkampf freiwillig auch noch seine verbliebene Unterhose fallen, dafür bekam er weitere 15.000 Euro. Er hat das Geld an eine Krebsforschung gespendet und bekam dafür nochmals 15.000 Euro.

Die Veranstalter versuchten den Guinness Buch der Rekorde Rekord für das größte Poker Strip Game zu brechen. Dieser wird seit 1999 von einer Pokerrunde in Estland gehalten. Damals spielten 104 Spieler zusammen Strip-Poker. Der Rekord wurde nun mit 195 Spielern in London gebrochen.

Paddy Power World Strip Poker Championship

26. Juli 2006

Aus einem Aprilscherz geboren, steigt am 19. August 2006 im Café Royal in London die erste Strip Poker Weltmeisterschaft. Eigentlich wollten sich englische Buchmacher am 1. April 2006 einen Scherz erlauben und zur weltgrößten Strippoker Veranstaltung aufrufen. Innerhalb von Minuten gab es unzählige Telefonate und eMails aus aller Welt. Das Interesse an einer solchen Veranstaltung war so ungeahnt groß, dass man sich nach langem hin und her dazu entschloss dieses Event tatsächlich aufzuziehen. Man erkundigte sich bei Guinness und lies sich bestätigen, dass es noch keinen bekannten Weltrekord in der Disziplin “Strip Poker” gibt. Als nächstes suchte man nach einem geeigneten Ort und fand das legendäre Café Royal in London.
Es wird nach den allgemeinen Regel des No Limit Texas Hold’em gespielt. Als Gewinner erwartet Sie ein Preisgeld von 10.000 Pfund sowie die Teilnahme am Paddy Power Irish Poker Open 2007. Gesucht werden mindestens 100 Männer und 100 Frauen.

Poker in deutschen Casinos boomt

30. Mai 2006

Dem Poker Boom scheinen sich nun auch endlich deutsche Casinos weiter anzuschließen. So sind die Casinos in Schleswig-Holstein recht aktiv in nächster Zeit.

Poker-Schnuppertage im Casino Westerland
Vom 14.-17. Juni 2006 um 20 Uhr bietet das Casino allen Poker-Interessierten im Rahmen einer Schnupperwoche die Möglichkeit, Technik, Taktik und Tricks der Profis zu erlernen.

Poker-Termine im Casino Kiel
Texas Hold’em. Gepokert wird an jedem Freitag, am 1. Sonntag und 3. Samstag des Monats. Spielvariante: Texas Holdem. Zu Beginn wird immer ein Turnier in der Variante Texas Hold’em No Limit gespielt, im Anschluss an die Turniere wird Cashgame angeboten.

Pokerausbildung für studentische Teilzeitkräfte in Schenefeld
Vom 10. bis 28. Juli 2006, montags bis freitags von 15:00 bis 18:00 Uhr, führt das Casino eine Pokerausbildung für externe studentische Teilzeitkräfte durch. Gelehrt wird das populäre Texas-Hold’em.
Erfolgreichen Absolventen winkt eine Anstellung als Dealer im Casino Schenefeld.