WPT Borgata Poker Open
19. September 2008In Atlantic City traf sich die Pokerelite um die 2008 Borgata Poker Open auszuspielen. 516 Spieler hatten sich für das $10.000
WPT Championship Event angemeldet, sodass allein auf den Sieger stolze $1.424.500 warteten. Bekanntester Spieler am Final-Table war der zweifache Bracelet Gewinner Mark Seif. Allerdings stand Fortuna an diesem Abend nicht auf der Seite des erfahrenen Pros und so musste er sich mit dem fünften Platz zufrieden geben. Als souveräner Chipleader war Vivek Rajkumar in das Finale gestartet. Von Anfang an ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, dass dies sein Abend werden sollte. Geschickt hielt er sich aus großen Pötten raus und baute durch Small Ball Poker seinen Stack kontinuierlich aus. Im kürzesten WPT Final-Table aller Zeiten traf Rajkumar im Heads-up auf Sang Kim. Nach insgesamt 48 gespielten Händen kam dann die Entscheidung. Kim hatte mit AQ geraist, Rajkumar callte mit AJ. Das Board brachte J107A8 und damit den ersten WPT Titel für Rajkumar. Nach dem Gewinn eines Side Events der L.A. Poker Classics war der Sieg im Borgata der größte Gewinn, in der noch jungen Karriere, des 18jährigen Amerikaners.
Hier die Auszahlungen:
- Vivek Rajkumar - $1.424.500
- Sang Kim - $750.000
- Dan Heimiller - $387.500
- Jason Strochak - $337.500
- Mark Seif - $287.500
- Andrew Knee - $237.500

Pokerkarriere. Erst in diesem Sommer konnte er bei der WSOP seine ersten beiden Bracelets gewinnen, womit er diesmal der einzige Spieler war, der zwei der begehrten Armbänder abräumen konnte. Nun ist es ihm auch noch gelungen seinen ersten WPT Titel zu holen. Im Bycicle Casino konnte er den Championship Event der Legends of Poker gewinnen und $1.116.428 mit nach Haue nehmen. Im einem spannenden Heads-up, in dem die Führung mehrfach wechselte, verwies er den als Chipleader in den Final-Table gestarteten Amit Makhija auf den zweiten Platz. $563.320 als “Trostpflaster” dürften den sichtlich enttäuschten Makhija aber schnell über die Niederlage hinweg getröstet haben. Für den Gewinner Phan ging ein Traum in Erfüllung. Auch wenn er über die Jahre immer wieder sehr gute Turnier Ergebnisse und auch einige Siege hatte, fehlte ihm noch ein Sieg in einem der WPT Championship Events. Erst beim letzten Turnier, dem Bellagio Cup IV, hatte er mal wieder den Final-Table erreicht, musste dann aber auf Platz 5 die Segel streichen. Da es diesmal für den ganz großen Wurf gereicht hat, war die Freude natürlich groß.
Mal gemeinsam zu Tag 2 an. Insgesamt waren es noch 248 Spieler, die sich Hoffnung auf den Gewinn eines WPT Titels machen konnten. Unter den Teilnehmern befanden sich auch noch diverse Pros. Als Chipleader war Ali Eslami in den Tag gestartet, gefolgt von Adam Weinraub. Für Weinraub lief der Tag wie am Schnürchen, so dass er am Ende den Chiplead mit deutlichem Abstand übernehmen konnte. Eslami ist auf den 14. Platz zurückgefallen. Insgesamt haben 82 Spieler den dritten Tag erreicht. Ganz vorne mit dabei sind z.B. noch Erick Lindgren, David Chiu, Mark Seif und Max Pescatori.
Start gegangen, womit man weit hinter der Teilnehmerzahl des letzten Jahres zurück geblieben ist. Allerdings befanden sich unter den Spielern zahlreiche bekannte Pros. So war es auch nicht sonderlich überraschend, dass an einem Tisch Allen Cunningham, Phil Laak, Kathy Liebert, Michael Binger und David Williams Platz nahmen. Bei so einer Stardichte kam für einige der Pros natürlich auch das frühe Aus. Zu den gebusteten Spielern gehörten z.B. Scott Clements, Theo Tran, Jennifer Tilly und Jean-Robert Bellande. Als Chipleader geht Ali Eslami in den zweiten Tag, dicht gefolgt von Adam Weinraub. Auf den Gewinner warten stolze $1.116.428. Für den Runner-up gibt es auch noch satte $563.320.
Event der World Poker Tour. Im letzten Jahr nahmen 485 Spieler an dem Turnier teil und generierten einen Preispool von $4.607.500. Titelverteidiger ist kein Geringerer als “Action Dan” Harrington, der damals im Heads-up David Pham bezwingen konnte. Ob sich heute wieder ähnlich viele Spieler anmelden werden ist fraglich. Schließlich sind die Teilnehmerzahlen der WPT Events in den letzten Monaten rückläufig und die Turnierserie scheint ein wenig von ihrem Glanz verloren zu haben. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass es mit dem Betreiber der WPT (WPT Enterprises), momentan steil bergab geht. Nachdem man mit dem gleichnamigen Online Pokerraum erhebliche Verluste gemacht hat und auch die Turniere bei weitem nicht mehr die Gewinne von einst einbringen, ist die Aktie der WPT Enterprises unter $1 gefallen. Wenn man es nicht schafft, dass die Aktie die nächsten 180 Tage immer über $1 abschließt, wird man aus dem weltweit wichtigsten Börsenindex NASDAQ gestrichen. Falls das passiert wird man zukünftig nur noch bei den Pink Sheets gehandelt, jenen Aktien, die zwar noch im Umlauf sind, aber keinen mehr interessieren. Die Zeiten sind also alles andere als gut für die einst so beliebte WPT. Wenn man nicht so schnell wie möglich die Kurve kriegt, droht unter Umständen sogar das Aus.
Team von PokerStars. 2007 war das Jahr von Kravchenko. Bis dahin relativ unbekannt, konnte er in Las Vegas bei der WSOP sein erstes Armband gewinnen. Für seinen Sieg im $1.500 Omaha H/L kassierte er $228.466. Auch im Main-Event legte er einen super Lauf hin, der ihm am Ende den 4. Platz und $1.852.721 einbrachte. Bei der Premiere der WSOP Europe in London konnte er im H.O.R.S.E Event den Final-Table erreichen und nahm $35.671 mit nach Hause. Außerdem wurde er in dem Jahr noch 13er beim WPT Mandalay Bay Poker Championship und 3er bei den Moscow Millions. Insgesamt hat Kravchenko in seiner Pokerkarriere $2.5 Millionen gewonnen.
Teilnehmer durchsetzen und kassierte eine Siegprämie von $241.735. Gegner im Heads-up war Alex Brenes, der kleine Bruder von Team PokerStars Member Humberto Brenes, der $127.675 für seinen zweiten Platz mit nach Hause nehmen konnte. Ein weiterer bekannter Spieler am Final-Table war Alexandre Gomes, der diesen Sommer in Las Vegas sein erstes Bracelet gewinnen konnte. Obwohl er als Chipleader in das Finale gestartet war, blieb ihm der ganz große Erfolg aber verwährt und er musste sich am Ende mit dem vierten Platz und $68.400 zufrieden geben.
geraten. Angeblich soll er ebenfalls in kriminelle Machenschaften verstrickt sein. Allerdings ist momentan nicht klar wo Ayre sich aufhält. Nachdem er vor einigen Monaten die Firma an die Morris Mohawk Group verkaufte, weiß niemand genau, wohin er sich danach abgesetzt hat. Fest steht, dass Ayre in der Vergangenheit schon mehrfach Probleme mit der Justiz hatte. Als er noch in Kanada lebte, wurden einige Familienangehörige wegen Drogenhandels verurteilt. Ihm selbst konnte aber nichts nachgewiesen werden. 1996 wurde er dann von der Börsenaufsicht von British Columbia für 20 Jahre gesperrt.
kürzlich beim WSOP Main-Event den 17. Platz belegte, wird das neuste Mitglied im Team von UltimateBet. Genau wie ihr neuer Arbeitgeber, hat auch Michelle in den letzten Wochen für viele negative Schlagzeilen gesorgt. Bei UltimateBet ist der Superuser Skandal noch lange nicht erledigt. Auch wenn die Geschäftsführung sagt, dass alle verdächtigen Konten gesperrt worden sind und die Geschädigten ihre Verluste zurück erstattet bekommen sollten, ist die Untersuchung des Falles noch lange nicht abgeschlossen. Michelle sorgte während des Main-Events für Schlagzeilen, als sie im Laufe des Turniers auf einmal das Logo von UltimateBet auf ihren Klamotten trug, obwohl sie eigentlich von PokerNews gesponsort wurde. Der Miteigentümer Tony Guoga hatte sie für das Turnier gestackt. Allerdings gab es wohl ein Schlupfloch im Vertrag, so dass Michelle auch noch Werbung für Ultimate machen konnte. Loyalität sieht anders aus und so sah man sich bei PokerNews dazu gezwungen Michelle zu entlassen. Ob man sich bei UltimateBet mit ihrer Verpflichtung einen Gefallen getan hat ist mehr als fragwürdig. Schließlich hat ihr Ruf schon ziemlich gelitten und ob gerade eine Spielerin wie Michelle dafür sorgen kann, die Plattform wieder in ein besseres Licht zu rücken, bleibt abzuwarten.
Einen Moment bitte ...