Aberglauben und Warscheinlichkeit
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Vlyrr Stone Face
Anmeldedatum: 31.10.2006 Beiträge: 364
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Verfasst am: 15.11.2006, 04:47 Titel: Aberglauben und Warscheinlichkeit |
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Auch auf die Gefahr hin mich vollkommen lächerlich zu machen möchte ich doch gerne eine Diskussion über ein dunkles Thema beginnen, dass sicherlich vielen Spielern bekannt ist über das jedoch ungerne geredet wird.
Kennt ihr das auch? Im flop liegt Q,8,Q ihr habt 8x und der gegner checkt. Er hat eigentlich nicht viel kürzer oder länger über den Check nachgedacht als sonst aber irgendwie wisst ihr es einfach, er hält die Dame. Und dann ist es auch so.
Auch kommt es mir so vor als wäre Poker ein Spiel das jegliche Emotionen bestraft. Konkret meine ich: Wenn man grade auf einem Tilt ist ist die Warscheinlichkeit einen Bad Beat zu kassieren oder mit seinem Päarchen oder Ax gegen irgend etwas mächtigeres zu laufen viel höher. Nicht nur weil man die falschen Entscheidungen trifft. Sondern so als würden die Karten beginnen ihre "dämonischen" Kräfte gegen einen zu wenden. Auch das Gegenteil ist möglich. Hat man grade meisterhaft gespielt gibt es eine Premium Hand nach der nächsten, vorrausgesetzt man freut sich nicht zu sehr darüber. So helfen dir auch die Karten andere tiltenden Kadaver zu zerfleischen. Ich meine ich würde mit beinahe jedem Blatt callen sobald ich merke das der Gegner nicht mehr weiß was er tut und es kein zu großer betrag ist.
Mir ist klar das dies alles nichts mit dem zu tun hat was in den Tabellen steht und vielleicht irre ich mich auch, Stichwort selektive Wahrnehmung.
Aber ist es nicht irgendwie so, dass die Warscheinlichkeiten nur eine Art Portal darstellen das man nutzen kann um seine Kräfte zu kanalisieren? Oder konkreter: Sind die Warscheinlichkeiten einfach nicht allgemeingültig?
Sind die Beträge die man setzt auch eine komplexere Sprache als bloß größer oder kleiner? Ich meine wenn mein Gegner genau 666 Chips setzt bedeutet das sicherlich etwas ganz anderes als würde er 700 Chips oder acuh 600 setzen. 666 bedeutet starkes blatt oder er möchte mich glauben lassen es sei ein starkes blatt. Es gibt auch raises und bets die ich als Kraftlos/verzweifelt empfinden kann obwohl es höhere beträge sind als bets oder raises die ich als gefährlich einstufen würde.
Ich behaupte:
Der Mensch empfängt unterbewußt soviele Signale das sie nicht alle bewußt verarbeitet werden können. Kann man diesem inneren Gefühl vertrauen so ist man einem Gegner der nur nach einem System spielt klar überlegen. Ganz davon abgesehen das Aberglauben unberechenbarer macht.
P.S.:
Um zu erklären was ich meine gebe ich mal eine kleine Geschichte zum besten (Am Montag passiert). Wir saßen zu viert an einem Tisch, es war mein allererstes offline Tunier. Ich gehe als smallstack preflop mit Ax all in, der andere smallstack überlegt kurz, da ich dies schon zum 3. mal hintereinander gemacht hatte. Ich sage ihm ins Gesicht: Call mich doch mit deinem K4 offsuite. Er zuckt zusammen und ist so perplex das er den call macht. mit K4 offsuite!!!! Er verlor und war der überzeugung das ich unter seine Karten gesehen hatte. Dies war jedoch nicht der Fall! Ich wußte es einfach. Ich habe auch nicht geraten bzw. ich war mir einfach sehr sicher das es sich um ein Blatt dieser Kategorie handeln könnte.
Ok ich habe mich bestimmt auch sehr oft geirrt wenn ich so ein seltsames Gefühl hatte, bestimmt öfter als ich recht hatte. Es ist auch nicht so das ich ich sagen möchte das Warscheinlichkeiten überhaupt nichts wert sind. Es ist sicherlich eine Basis auf der man aufbauen kann. Aber da ist noch so viel mehr. |
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B@nd!t No Tilt

Anmeldedatum: 23.07.2006 Beiträge: 210
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Verfasst am: 15.11.2006, 05:30 Titel: |
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Aberglauben hat beim Poker nichts zu suchen!
Die Karten haben weder dämonische Kräfte noch ein Gedächtnis!
Was Du beschreibst ist das Phänomen das das Gehirn auf Mustersuche geeicht ist, es versucht das erfahrene in Schubladen zu stecken, kann es das nicht kommt es in die große Schublade des Okulten, des Schicksals, whatever.
Das was Du als Gefühl beschreibst zu Wissen was Dein Gegner hat, ist bei einem Anfänger Zufall, halt ein Gefühl "ach der hat bestimmt ein Set/Trips/Flush/Full House, außerdem ist j eute auch nicht mein Tag ".
Später wird durch die Erfahrung aus dem Gefühl aber Können, und Du wirst schnell merken wie Deine Spieler aus welchen Positionen mit welchen Händen wie spielen, für mich ist das eine der geilsten Aspekte beim Poker. Wenn man einen read auf seinen Gegner bekommt, besonders schön ist natürlich wenn man weiss er hat nichts oder hat Angst vor dem Board, und man seinen Gegner spielt und die Karten nicht mehr zählen!
Aber nochmal zum Gefühl, dies scheint ganz normal zu sein, und man glaubt dann wirklich das kann doch nicht angehen, so gibt es Tage da kann man spielen was man will und holt nicht einen Pot, oder man bekommt einfach keine Hände. Da mag man dann wirklich an "übersinnliches" denken, ist aber nichts weiter als Varianz.
Interessanter weise merkt sich das gehirn auch eher solche Tage, als die an denen man mit zig BB vom Tisch geht.
Faszination menschliches Gehirn
Zu Deiner K4o Hand möchte ich Dir eine kleine Anekdote erzählen, ich spiele kein Roulette, aber wenn Freunde etwas setzen, kam mir schon 2x der Gedanke ebenfalls zu setzen auf meine Glückszahl die 27 (Gebtag), ich habe nicht gesetzt und bei 2 verschiedenen Casino Besuchen kam genau dann die 27. Übersinnliche Kräfte? Bin ich vielleicht ein Hellseher? NEIN, meine Chance auf einen Treffer lag bei 1:36 und ich hatte halt einen Treffer - Zufall mehr nicht.
Die Chance das Dein Gegner die von Dir gedachte Kombo K4o hält beträgt 1:110, du hattest lediglich einen Zufallstreffer, natürlich war Dein Gegner ziemlich perplex hierüber, und auch ich hätte mich stark über so eine Ansage gewundert. und Dein Gehirn sagt dir jetzt "Boah Ey", hätte er ne anderen Hand gehabt, hättest Du nicht weiter drüber nachgedacht, aber so gibt es dem Gehirn natürlich Stoff zum arbeiten, wie soll ich das einordnen, hmm.
Natürlich gibt es wesentlich mehr Starthände, aber Du hast eine gewählt und damit die Chance auf den Treffer auf 1:110 reduziert.
P.S: Das Dein Gegner 666Chips und nicht 600 oder 700 setz kann mehrere Gründe haben, vielleicht Starke Hand vielleicht schwache Hand, vielleicht gefällt ihm die Zahl, vielleicht findet er es einfach nur lustig, vielleicht ist er Satansjünger etc. gerade bei dieser Zahl nicht unwahrscheinlich
Mein Tipp, konzentriere Dich mehr auf mathematische Wahrscheinlichkeiten, als auf okulten Aberglauen  _________________ B@nd!ts Blog
www.cardsharks.de |
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crazysheep Mr.Nuts

Anmeldedatum: 05.10.2006 Beiträge: 587 Wohnort: Saarbrücken
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Verfasst am: 15.11.2006, 14:04 Titel: |
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Kompliment! Du hast deinen Geger perfekt gelesen Übernatürliche Kräfte sind das nicht. Wie bist du auf K4 gekommen. Du hast es an seinem Zögern erkannt, was die möglichen Blätter die er halten könnte schon schwer eingrenzt. Von diesen übrigen Blättern hast du eins geraten, und getroffen.
Mir ist dasselbe auch mal passiert. Ich hab einem Kollegen am Tisch gesagt: "Jetzt kannst du dein J3o folden". Er war auch erstmal kurz perplex, folded, und am ende der Runde zeigt er mir sein J3o. Zufall  |
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body Mr.Nuts

Anmeldedatum: 30.10.2006 Beiträge: 677 Wohnort: Rückers
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Verfasst am: 15.11.2006, 14:08 Titel: |
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Oje, wenn man da einen abergläubischen Gegenspieler hat, der hält einen ja gleich für Gott, Satan, einen Hexer oder Superman (mit Röntgenblick). _________________ 400, zum Sehen! |
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Stephan Moderator

Anmeldedatum: 05.10.2006 Beiträge: 5370
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Verfasst am: 15.11.2006, 14:11 Titel: |
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Ich denke B@ndit hat es recht deutlich auf den Punkt gebracht. aber beide Posts waren sehr nett zu lesen
danke und sorry für  _________________ ...still trying to vanquish the "Tilt"... |
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michanolimit Mr.Nuts

Anmeldedatum: 28.09.2006 Beiträge: 505 Wohnort: Bayern
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Verfasst am: 15.11.2006, 14:12 Titel: |
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Versuchen sollte man das auf jeden Fall mal. Wenns nicht stimmt hat man sich eben getäuscht. Aber ein (Rate)Treffer wird alle am Tisch sitzenden Mitspieler auf jeden Fall gewaltig verwirren. Das muss man danach eben auch noch ausnützen können. _________________ LIFE IS SHORT - PLAY HARD
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Mack-the-Knife Second Best Handed

Anmeldedatum: 09.10.2006 Beiträge: 57
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Verfasst am: 02.01.2007, 17:48 Titel: |
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Wenn ich an meinem Stammplatz an meinem "Stammtisch" sitze und Rechts und Links neben mir die Leute sitzen brauche ich ca 20min um zu lesen: Hat der Spieler rechts von mir eine Passable Hand, und bekomme ich bei einem bet von dem Spieler Links einen Raise gedrückt...
Das schaff ich momentan aber nur bei Menschen in meiner näheren umgebung... die spieler die weiter wegsitzen raff ich meist nicht!
Ist aber nichts weiter als beobachtung, wie lange schaut er sich die karten an, wie ist das verhalten nachdem er sich die Karten angeschaut hat... körperhaltung etc...
Ich hab übrigends gestern Abend spielen können was ich wollte, jedes mal hatte jemand bessere Karten bis auf wenige weeenige ausnahmen. Gemessen an den Gewinnen im Letzten Monat zieht hier Bandits "Varianz" Ich hab in letzter Zeit viele Pötte und gute Pötte geholt... irgendwann bekommts jeder auf die Fresse sag ich immer!
in diesem Sinne... Gute Hand! _________________ Raise $500 Re-Raise $1000, Call, Re-Raise All-In $6700, Fold, Fold, Thank you!
http://cashgameforlife.blogspot.com |
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Stephan Moderator

Anmeldedatum: 05.10.2006 Beiträge: 5370
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Verfasst am: 02.01.2007, 18:10 Titel: |
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@ Mack: das ist aber jetzt mehr zum Thema "Tells" als "Aberglaube" oder?  _________________ ...still trying to vanquish the "Tilt"... |
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Sir Ole Second Best Handed
Anmeldedatum: 01.12.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 03.01.2007, 16:24 Titel: |
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| habe in letzter zeit meine gefühlen preflop freien lauf gelassen.habe auf viel raises mit connectors gecallt oder j7 q6 oder so.weil ich wirklich ein richtig gutes gefähl hatte,konnte diese hände unmöglich wegschmeißen.habe diese hände wirklich alle gewonnen. |
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msei No Tilt
Anmeldedatum: 18.10.2006 Beiträge: 261
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Verfasst am: 03.01.2007, 19:56 Titel: |
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Ich habe auch manchmal das Gefühl zu wissen welche Karte als nächstes kommt. Man bekommt z.B. als erste Karte ein A und plötzlich weiss ich die 2te ist auch nochmal ein A und wenn ich dieses Gefühl habe, dann stimmts oft auch. (Ich könnte jetzt auch sagen, es stimmt immer). Bei meinem ersten RoyalFlush war das auch so. Ich wusste einfach die nächste Karte wird meinen RoyalFlush bringen und so war es dann auch.
Vermutlich hat Bandit aber recht, nur die Situationen in welchem es eben passt, merkt man sich und sind prägend. Immer wenn es nicht passt, speichert das Gehirn dies nicht ab. Muss sowas ähnliches wie mit dem DejaVu Gefühl sein. Man weiss einfach genau diese Situation gab es schoneinmal. Auch dies liegt an der Mustererkennung des Gehirns.
Manchmal ist es aber noch extremer, da versuche ich die Karten bewusst zu beeinflussen. Ich will unbedingt das eine 7 kommt um mein FH komplett zu machen und dann kommt die 7 auch. Immer wenn es nicht funktioniert, merke ich mir dies einfach nicht.
Gruss Mani |
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Kaukenberger Wearer of Sunglasses
Anmeldedatum: 11.10.2006 Beiträge: 116
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Verfasst am: 03.01.2007, 22:34 Titel: |
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| Sir Ole hat Folgendes geschrieben: |
| habe in letzter zeit meine gefühlen preflop freien lauf gelassen.habe auf viel raises mit connectors gecallt oder j7 q6 oder so.weil ich wirklich ein richtig gutes gefähl hatte,konnte diese hände unmöglich wegschmeißen.habe diese hände wirklich alle gewonnen. |
Ob das nicht nach einer Zeit schief geht....
Wie oft willst du das denn schon gemacht haben??
Ich denke das ist äußerst gefährlich und man sollte es nicht unbedingt ( leicht
untertrieben) nachmachen... |
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Sir Ole Second Best Handed
Anmeldedatum: 01.12.2006 Beiträge: 89
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Verfasst am: 04.01.2007, 10:39 Titel: |
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habe nie was von nachmachen gesagt.natürlich gehört da auch glück zu.habe auch nicht gesagt das ich immer getroffen habe,sondern lediglich das ich die hand gewonnen habe.egal wie  |
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Kaukenberger Wearer of Sunglasses
Anmeldedatum: 11.10.2006 Beiträge: 116
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Verfasst am: 07.01.2007, 04:27 Titel: |
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| Sir Ole hat Folgendes geschrieben: |
habe nie was von nachmachen gesagt.natürlich gehört da auch glück zu.habe auch nicht gesagt das ich immer getroffen habe,sondern lediglich das ich die hand gewonnen habe.egal wie  |
dann überwiegt dann aber wohl das glück...  |
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kpush Skat Spieler
Anmeldedatum: 16.01.2007 Beiträge: 2 Wohnort: Schweiz
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Verfasst am: 16.01.2007, 14:44 Titel: K4 |
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Lasst euch nicht von aberglauben leiten.
es gibt immer wieder zeiten wo man nichts gewinnt egal was man auch tut. mir gings vor ei^niger zeit so. war wieder mal im casino für eine runde cash game (limit hold em). fugegeben ist limit holdem nicht gerade meine grösste stärke aber egal.
Ich versuche mein spiel besonders wenn ich im casino bin genau zu analysieren. dort trifft man immer auf neue gesichter, neue spielertypen. es ist die einzige gute möglichkeit sein (real) spiel zu verbessern. wenn ihr mit euren freunden spielt kennt ihr sehr schnell mal ihre tells und spielweise. man muss sein spiel daher nicht gross anpassen.
aber zurück zu meinem spiel.
Ich war so rund 4 stunden am tisch. Nach ca. 15 min. wusste ich wie wer spielt konnte die mitspieler gut lesen und wusste wer eine einfache "beute" war. nur war das problem, dass ich einfach keine brauchbare hand bekam. die beste Starthand war QJ (os) on the buton. der flop kam mit 5,6,7. der small blind setzte sofort was für den spieler nicht typisch war. Er hielt 89.
Ich gewann in 4 std. nur EINEN Pot!!! Mit K4 und das war mein einziger bluff der nicht auf eine mörder hand auflief.
Tja es gibt halt solche tage. ich spielte auch in der folge so ca. 2 monate einfach kein gutes poker mehr.
Egal was für eine runde es auch war ich gewann einfach nichts mehr. Ich verlor an einem tisch wo 2 leute sassen die zum ersten mal spielten usw.
Nach einiger Zeit liefs aber wieder wie früher. ich habe nichts an meinem spiel verändert. es gibt einfach solche zeiten wo scheinbar nichts mehr geht und man denkt man habe das spiel total verlernt.
Das ist aber kein aberglaube sondern die natur des spiels.  |
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