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Gewinne und Steuern?

 
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wieder_singel
Skat Spieler


Anmeldedatum: 07.08.2006
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 15.08.2006, 21:42    Titel: Gewinne und Steuern? Antworten mit Zitat

Hallo Pokerfreunde.
Ich weiss jetzt nicht ganz genau, ob das Thema hier her passt aber da es hier auch um Geld geht, kann ich wohl nicht viel falsch machen... cheers
Mich würde doch mal interessieren, wie das mit den Steuern bei höheren Gewinnen aussieht.
Ich hatte vor paar Tagen mal einen Echtgeld Spieltisch beobachtet und da hat ein Spieler mit nur einem Spiel mal so eben knappe 3000$ gewonnen.
Auch wenn das für den Spieler vielleicht eher selten vorkommt, kann der Gewinn auf das Jahr gesehen doch eine Menge sein. Muss man dann Steuern zahlen oder wie geht das...?
Das ist nur so ein Thema was mich interessiert... cheers

Gruss vom Den
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g3no
Stone Face


Anmeldedatum: 12.08.2006
Beiträge: 301

BeitragVerfasst am: 15.08.2006, 21:50    Titel: Antworten mit Zitat

Gewinne aus Glücksspiel können in Deutschland nicht versteuert werden. Allerdings die Ertraege (Zinsen zb.) müssen versteuert werden, aber erst im 2ten Jahr.

3000$ sind gar nicht soviel - Guck Dir mal die PartyPoker 100/200Limit Tische an. Ich war mal bei einer Tutorial Session dabei da hat der Tutor 21500$ in 2,5h gemacht. Der Spieler Stoxtrader hat eine Durschnittliche Rate von etwas über 5000$/h
Das sind natürlich Einnahmen von Top Spielern von denen wir nur träumen können. Du kannst ja mal hier gucken was Daniel Negreanu so einnimt:
http://www.fullcontactpoker.com/poker-forum/index.php?showforum=32

2006 Totals

Cash Games +$1,679,100
Tournaments +$1,027,188
Online -$209,189
Total: $2,497,099

_________________
Pokern im Team, HoleCards Deiner Teammitglieder sehen, Chips und Plätze tauschen usw.....
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subhead
Site Admin


Anmeldedatum: 13.07.2006
Beiträge: 468
Wohnort: Stuttgart / Darmstadt

BeitragVerfasst am: 16.08.2006, 08:39    Titel: Antworten mit Zitat

g3no hat Folgendes geschrieben:

Cash Games +$1,679,100
Tournaments +$1,027,188
Online -$209,189
Total: $2,497,099[/b]


überall macht er dick plus aber bei den online games minus. sollte man fast nicht glauben bei solch einem weltklasse spieler.


mfg ... subhead
_________________
"Last night I stayed up late playing poker with Tarot cards. I got a full house and four people died."
"Winning an internet discussion is is like winning the special olympics; you might win, but you´re still a retard."
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Locke547
Skat Spieler


Anmeldedatum: 14.08.2006
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 20.08.2006, 22:14    Titel: Antworten mit Zitat

subhead hat Folgendes geschrieben:
g3no hat Folgendes geschrieben:

Cash Games +$1,679,100
Tournaments +$1,027,188
Online -$209,189
Total: $2,497,099[/b]


überall macht er dick plus aber bei den online games minus. sollte man fast nicht glauben bei solch einem weltklasse spieler.


mfg ... subhead


wie schon dort jemand im forum gepostet hat...ein beweis das online poker gefaked ist... Very Happy
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SaarGate
No Tilt


Anmeldedatum: 20.06.2006
Beiträge: 220
Wohnort: Saarbrücken

BeitragVerfasst am: 26.08.2006, 13:03    Titel: Antworten mit Zitat

g3no hat Folgendes geschrieben:
Gewinne aus Glücksspiel können in Deutschland nicht versteuert werden. Allerdings die Ertraege (Zinsen zb.) müssen versteuert werden, aber erst im 2ten Jahr.

Diese Aussage kann ich leider nicht so stehen lassen. Es ist richtig, das Einkünfte aus Glücksspiel keiner Einkunftsart des Einkommensteuergesetztes zugeordnet werden können. Daher spricht man von einer

nicht besteuerbaren Einnahme.

Bei Spieler, die Ihren Lebensunterhalt mit diesen Einnahmen finanzieren, spricht das Finanzamt jedoch gerne von Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit. Hierzu bezieht sich die Finanzbehörde gerne auf ein Urteil, welches ich Interessierten gerne nochmal raussuche. Dieses Urteil bezieht sich jedoch auf einen Einzelfall.

In einem anderen Fall wurde durch ein Gutachten belegt, dass sich bei diesen Gewinne um keine regelmäßige Einnahme handelt und das es sich (wie allgemein bekannt) bei Poker um ein Glücksspiel und nicht um ein Geschicklichkeitsspiel handelt. Im Zweifel immer in Einspruch gehen und sich auf die Tatsache des Glückspiels beziehen.

Geschicklichkeitsspiele kann man eindeutig der Gruppe der Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit zuordnen. Dazu gehört zum Beispiel König Fussball.

Wer eine hauptberuflichen Tätigkeit nachgeht, erwirtschaftet der allgemeinrechtlichen Auffassung nach, sowieso dadurch seinen Lebensunterhalt. Er braucht also eine Besteuerung seiner Pokereinkünfte nicht zu fürchten.

Definitiv falsch ist die Aussage, dass Erträge aus Zinsen usw. erst im zweiten Jahr besteuert werden müssen. Diese Zinsen werden sofort der Besteuerung durch die Bank unterzogen. Hier gibt es einen Freistellungsauftrag an die Bank, alles was darüber hinaus an Zinseinnahmen anfällt, wird automatisch durch die Bank versteuert.
Man erhält am Jahresende von seiner Bank eine Zinsbescheinigung. Diese sollte man in jedem Fall in der Einkommensteuererklärung angegeben, da die Basisverzinsung meist teurer ist als der später Steuerzinssatz. Natürlich kann es hier auch zu einer Nachzahlung kommen, jedoch erfährt das Finanzamt sowieso von den Einkünften.

So ich hoffe, damit konnte ich etwas Licht in Dunkel "Besteuerung Pokereinkünfte" bringen.

bye bye
jump
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catch
Wearer of Sunglasses


Anmeldedatum: 09.03.2007
Beiträge: 113

BeitragVerfasst am: 26.08.2007, 12:37    Titel: Antworten mit Zitat

Wie wird das mit dem Staatsvertrag dann aussehen?
Viele sagen dass sie sich dann über einen Proxy einwählen wollen und so weiterspielen können.. aber wenn ich mir dann meine Gewinne auszahlen lasse fällt das bestimmt auf. hm? Oo
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X-Dream
Mr.PotOdd


Anmeldedatum: 02.08.2007
Beiträge: 499
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 26.08.2007, 14:42    Titel: Antworten mit Zitat

SaarGate hat Folgendes geschrieben:
g3no hat Folgendes geschrieben:
Gewinne aus Glücksspiel können in Deutschland nicht versteuert werden. Allerdings die Ertraege (Zinsen zb.) müssen versteuert werden, aber erst im 2ten Jahr.

Diese Aussage kann ich leider nicht so stehen lassen. Es ist richtig, das Einkünfte aus Glücksspiel keiner Einkunftsart des Einkommensteuergesetztes zugeordnet werden können. Daher spricht man von einer

nicht besteuerbaren Einnahme.

Bei Spieler, die Ihren Lebensunterhalt mit diesen Einnahmen finanzieren, spricht das Finanzamt jedoch gerne von Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit. Hierzu bezieht sich die Finanzbehörde gerne auf ein Urteil, welches ich Interessierten gerne nochmal raussuche. Dieses Urteil bezieht sich jedoch auf einen Einzelfall.

In einem anderen Fall wurde durch ein Gutachten belegt, dass sich bei diesen Gewinne um keine regelmäßige Einnahme handelt und das es sich (wie allgemein bekannt) bei Poker um ein Glücksspiel und nicht um ein Geschicklichkeitsspiel handelt. Im Zweifel immer in Einspruch gehen und sich auf die Tatsache des Glückspiels beziehen.

Geschicklichkeitsspiele kann man eindeutig der Gruppe der Einkünfte aus selbstständiger Tätigkeit zuordnen. Dazu gehört zum Beispiel König Fussball.

Wer eine hauptberuflichen Tätigkeit nachgeht, erwirtschaftet der allgemeinrechtlichen Auffassung nach, sowieso dadurch seinen Lebensunterhalt. Er braucht also eine Besteuerung seiner Pokereinkünfte nicht zu fürchten.

Definitiv falsch ist die Aussage, dass Erträge aus Zinsen usw. erst im zweiten Jahr besteuert werden müssen. Diese Zinsen werden sofort der Besteuerung durch die Bank unterzogen. Hier gibt es einen Freistellungsauftrag an die Bank, alles was darüber hinaus an Zinseinnahmen anfällt, wird automatisch durch die Bank versteuert.
Man erhält am Jahresende von seiner Bank eine Zinsbescheinigung. Diese sollte man in jedem Fall in der Einkommensteuererklärung angegeben, da die Basisverzinsung meist teurer ist als der später Steuerzinssatz. Natürlich kann es hier auch zu einer Nachzahlung kommen, jedoch erfährt das Finanzamt sowieso von den Einkünften.

So ich hoffe, damit konnte ich etwas Licht in Dunkel "Besteuerung Pokereinkünfte" bringen.

bye bye
jump


Nun ja , ob deine Aussagen so richtig sind , kann ich als Laie nicht beurteilen . Aber eins weiß ich , ollte das Finanzamt Pokern besteuern wollen , dann könntest du zB deine Verluste absetzen . Auch deinen Pc , dein Schreibtisch , Arbeitszimmer , Onlinekosten usw. Dazu gab es hier schonmal einen Interesanten Threat .
Zum Thema Staatsvertrag ist auch schonmal an anderer Stelle diskutiert worden . Deshalb will ich hier nicht Ausführlicher auf das Thema Steuern und Staatsvertrag eingehen . Wem es interessiert sollte aber mal ein Blick in die Threats werfen :
http://www.poker-institut.org/forum/viewtopic.php?t=9742&highlight=

http://www.poker-institut.org/forum/viewtopic.php?t=4431&highlight=har z
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In the long run there is no Luck in Poker . But the short run is longer than most people know.
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schumi84
Skat Spieler


Anmeldedatum: 08.10.2006
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 01:29    Titel: Antworten mit Zitat

Online Poker mir Real Money ist ja in Deutschland verboten,aber 100% ist das auch nicht sicher ,ob nun der Spieler,-oder Serverstandort dafür ausschlaggebend sein muß.Sieht man in den Werbespots,wo immer nur mit Spielgeld( Wink ) geworben wird.Also ich bin mir auch nicht sicher wie das mit den Zinsen ist,weil es ja eigentlich Illegal ist.Ich habe mal gelesen das sie Illegale Sachen versteuern können aber ob das stimmt weiß ich nicht.
Würde aber nie Geld auf mein Bankkonto auscashen.
Schlafende Hunde soll man nicht wecken.
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X-Dream
Mr.PotOdd


Anmeldedatum: 02.08.2007
Beiträge: 499
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 10.09.2007, 02:45    Titel: Antworten mit Zitat

schumi84 hat Folgendes geschrieben:
Online Poker mir Real Money ist ja in Deutschland verboten,aber 100% ist das auch nicht sicher ,ob nun der Spieler,-oder Serverstandort dafür ausschlaggebend sein muß.Sieht man in den Werbespots,wo immer nur mit Spielgeld( Wink ) geworben wird.Also ich bin mir auch nicht sicher wie das mit den Zinsen ist,weil es ja eigentlich Illegal ist.Ich habe mal gelesen das sie Illegale Sachen versteuern können aber ob das stimmt weiß ich nicht.
Würde aber nie Geld auf mein Bankkonto auscashen.
Schlafende Hunde soll man nicht wecken.


Und was wolltest du uns nun mitteilen Rolling Eyes ? Das du nichts genaues weiß ? Idee Vielleicht mal in anderen Threats dazu lesen , zB im Beitrag zuvor sind zwei gute dazu verlinkt.
Stell dir mal vor jeder würde zu jedem Thema schreiben : " ich weiß nicht genau aber ich meine....ob es stimmt weiß ich aber nicht ." Das würde doch wenig informativ sein und zudem das Forum unübersichtlich machen , oder Wink
_________________
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bibi
Skat Spieler


Anmeldedatum: 28.07.2008
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 28.07.2008, 10:50    Titel: Antworten mit Zitat

SaarGate schrieb:

Zitat:
Bei Spieler, die Ihren Lebensunterhalt mit diesen Einnahmen finanzieren, spricht das Finanzamt jedoch gerne von Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit. Hierzu bezieht sich die Finanzbehörde gerne auf ein Urteil, welches ich Interessierten gerne nochmal raussuche. Dieses Urteil bezieht sich jedoch auf einen Einzelfall.


Kannst du mir mal bitte das AZ des Urteils sagen?!?!?[/b]
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Gorilla
The Great White


Anmeldedatum: 17.04.2007
Beiträge: 3180
Wohnort: PS

BeitragVerfasst am: 28.07.2008, 11:18    Titel: Antworten mit Zitat

steruerrechtlich isses erstmal egal, ob deine tätigkeit verboten ist. kannte mal jemanden, der im grossen stil gedealt (nicht karten, sondern illegalisierte drogen) hat und der wurde erstaunlicherweise nicht nur wegen der dealerei, sondern auch wegen steuerhinterziehung bestraft
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星界の紋章
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