Wie lernt man verlieren?
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DeMented79 The Great White

Anmeldedatum: 18.01.2007 Beiträge: 2755 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 20.02.2008, 23:46 Titel: Wie lernt man verlieren? |
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Ich kann einfach nicht verlieren, ich raste da so oft aus, vor allem wenn ich oft hintereinander verliere.... verlier da einfach die Beherrschung, fang an rumzufluchen, meinen Gegner fertig zu machen, etc.
Im Nachhinein bereue ich das immer total, aber in dem Moment kann ich irgendwie nix dagegen machen.
Hat einer von euch nen Tipp, wie man lernen kann mal cool zu bleiben bei so was? Konnte noch nie verlieren, auch als Kind war ich da schon immer sehr unangenehm, aber irgendwie muss man das doch lernen können oder?
Schon mal danke für Tipps  _________________ Wollt ihr durch Rakeback jeden Monat ein paar Dollar dazu verdienen? Einfach PN an mich, ich helfe gern. |
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Ogon The Great White

Anmeldedatum: 29.04.2007 Beiträge: 1897 Wohnort: Brühl bei Köln
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Verfasst am: 20.02.2008, 23:54 Titel: |
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Will ich auch wissen! Sonst wird dem nächsten Franzosen den ich treff nichts gutes wiederfahren...  _________________ "In poker... you will earn or lose money in accordance with the quality of your decisions."
Mike Caro |
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Grace The Great White

Anmeldedatum: 24.11.2007 Beiträge: 4412
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Verfasst am: 21.02.2008, 01:44 Titel: |
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Okay...
das ist jetzt glaub geschlechterspezifisch...
als Mädel lernt man, die Contenance zu wahren, was immer auch geschieht. Laute Mädchen sind ungezogen, motzende Mädchen schlecht gelitten, schreiende oder fluchende Mädchen... geht gar nicht.
hat sich zwar schon langsam etwas angeglichen an die verhaltensmuster bei Jungs, ist also nicht mehr ganz so geächtet - ausrasten bei frauen aber generell gilt man schnell mal als hysterische Ziege, deshalb vermeidet man das, wenn man die entsprechende Erziehung genossen hat...
will heißen, ich bin meistens stoisch gelassen und ruhig egal was gerade um mich herum abgeht.. heißt nicht, dass ich deshalb verlieren kann...
das kann ich gar nicht, wenn ich was mache, dann um zu gewinnen, um die beste zu sein, um es perfekt zu machen, sonst mache ich es nicht.
was hilft, wenn ich merke, ich koche innerlich... folgende Überprüfung:
1. über was ärgere ich mich wirklich?
2. in wie weit bin ich durch fehlerhaftes verhalten beteiligt?
3. lasse ich am anderen gerade meien Wut über mich selber ab?
4. war der andere schlicht und ergreifend besser und was muss ich tun, um genauso gut oder besser zu werden...?
Und da ich Contenance wahren gelernt habe.. gehe ich in den Wald und sprige einen baum an, versehen mit wüstem kampfgeschrei oder ich prügle meinen Sandsack bis mir die Knöchel weh tun... je nach Uhrzeit (Nachbarn) auch mit wüsten beschimpfungen kombiniert...
hilft!  _________________ wenn man schon kein Glück hat, kommt meistens auch noch Pech hinzu! babylonische Fliesenleger Weisheit |
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Pornator Shark
Anmeldedatum: 13.06.2007 Beiträge: 715 Wohnort: Sternberg
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Verfasst am: 21.02.2008, 09:42 Titel: |
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als Kind konnte ich nie verlieren. ich war richtig schlimm- hab geheult, war bockig, bin abgehaun.
Wo ich dann älter wurde, habe ich gelernt (es kam die Erkenntnis ), dass verlieren zum Spielen dazu gehört. Man kann einfach nicht immer gewinnen.
Mittlerweile bleibe ich bei verlorenem Stack, entweder durch SuckOut oder schlechtem Spiel, ruhig, stacke wieder auf und spiel normal weiter. Wenn ich natürlich mehrmals verliere, höre ich auf zu zocken. Denn es macht keinen Sinn, irgendwo im Innern ärgert man sich noch und spielt nicht sein A Game. Außerdem kommt nicht der berühmte Effekt "das hole ich mir SOFORT wieder".
Vertrau auf dein Spiel und beleidige auf Keinsten deine Gegner, denn 1. es bringt nichts und 2. sind es die schlechten Spieler, die dir zukünftig ihr Geld hinterher schmeißen.
Gegen tilt hilft auch nur, schau dir HH der Hand an, analysiere deine Fehler und begehe ihn nicht noch einmal. Gewinne die "Schlacht der Fehler". _________________ " Wer nicht weiß, wo er hin will, wird sich wundern, wo er ankommt! " |
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PilsBier The Great White

Anmeldedatum: 29.07.2007 Beiträge: 1079
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Verfasst am: 21.02.2008, 10:12 Titel: |
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| Pornator hat Folgendes geschrieben: |
als Kind konnte ich nie verlieren. ich war richtig schlimm- hab geheult, war bockig, bin abgehaun.
Wo ich dann älter wurde, habe ich gelernt (es kam die Erkenntnis ), dass verlieren zum Spielen dazu gehört. Man kann einfach nicht immer gewinnen.
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Jaja, die Entwicklung zwischen 6 und 8 Jahren verändert einen schon...
@ Topic
Komisch, dass es bei dir nicht funktioniert, aber bei mir hat dieser Monster-Downswing geholfen. Stumpfst du nicht ab wenn du immer mal wieder die selben Beats kassierst ?
Wenn irgend so ein Trottel gegen alle ihm gegeben Odds durchcallt und seinen FD noch trifft ist das für mich auch keine gerechte Welt, aber ich weiß ja vorher schon, dass ich diese Leute in der Hand habe und solcherlei Suckouts kassiert man dauernd. Da bleibe ich ruhig.
Overpair vs. Set, sieht man nun wirklich auch häufig genug. Lässt mich dann auch kalt.
Einfach die Masse an Beats, obwohl man alles richtig macht stumpft doch eigentlich ab. Zumindest wenn man selbst richtig gespielt hat.
Beats + Donkcalls
Die eigentlichen Aufreger sollten nur noch dann kommen, wenn du selber weißt das du geschlagen bist, aber dem Gegner dennoch nicht glauben willst, dass er das wieder nur auf einen Draw runtercallt und ihm dann noch seinen Raise bezahlst. Das sind die Situationen in denen ich immer noch gerne schlechte Laune kriege, aber ich WEIß einfach im Inneren, dass ich mir weiter konsequent gespielt den halben Stack oder wieviel auch immer zurückholen kann.
==> hier gibt es einen guten Trick. Betrachte mal genau wo deine Gewinne herkommen. Mir ist aufgefallen, dass ich große Pötte verliere und große Pötte gewinne... das hält sich eigentlich die Waage. Mal spiele ich selber schlecht (manchmal verteile ich dann sogar einen Suckout), mal donken meine Gegner. Mal habe ich die beste Hand und der Draw trifft nicht, mal sind zwei Monster unterwegs, aber meines hat mehr Hunger.
SPRICH: es sind nicht die großen Pötte die deinen Gewinn ausmachen, die gleichen sich aus. Das Spiel dazwischen, um die ganzen kleinen Pötte, Re-Steal von preflop Raises, gut getimte Bets, mittlere Hände die du stärker spielst als deine Gegner, Draws die du bettest auf trockenen Boards etc. etc., damit machst du deinen Gewinn longterm.
Die großen Pötte gleichen sich selber in der Varianz aus, wenn du Glück hast liegst du über 50% für dich, aber gerade FR läuft man gerne in die unwahrscheinlichsten Monster rein. Shit happenz.
Gleiche es über das konstant gute Spiel aus und bau deine Gewinnerwartung nicht darauf auf 2 große Pötte am Tag zu gewinnen.
Hat nicht nur mein gesamtes Spiel verbessert, sondern nimmt auch einigen Druck. Auch mit Monstern, die aber immer noch anfällig sind... (z.B. AK mit Board A5A - 8 - 10) muss nicht der ganze Stack rein. Da gewinne/verliere ich 25-50 BB und bin auch damit happy, weil man halt FR immer wieder gegen eine unglaublich große Range an Händen steht.
Frequently Raises
Mein größtes Problem aktuell sind nicht mehr die Beats, sondern die Spieldynamik am Tisch. Da sitze ich an einem NL100 SH mit über 260$ und spiele rock-tight, Stundenlang, da er nur der eine Tisch nebenher läuft und ich gar keine Zeit habe mich exakt mit dem Tisch zu befassen, also tight is right und 1-3 gute Hände bauen den Stack auf.
Dann kommt ein 2/3 Stack-Spieler an den Tisch direkt links von mir und re-raist meine bis dato sehr erfolgreichen preflop Bets 3-4 mal direkt um 10$ und ich schmeiße jedesmal weg. Innerhalb eines Umlaufs macht er das wieder und nur 2 Hände später macht ein anderer Spieler genau dasselbe gegen meine AK. Ich schalte auf Tilt, werfe dem Spieler in Gedanken vor sich die Taktik des anderen abgekupfert zu haben und re-raise ihn erneut und satt. Es kommt was kommen muss und mir ist's dann auch egal, den Coinflip gehe ich an um für den Respekt einzustehen der mir an dem Tisch entgegengebracht werden sollte.
--> das kann kein Coinflip sein, dass weiß ich auch, aber ich kann dennoch nicht anders als CALL zu drücken. Gegner zeigt AA... freut sich über den Deppen Pils und ich schließe sofort den Tisch, da ich weiß, dass es mit A-Game vorbei ist, zumindest an dem Tisch. Noch hatte ich ein ordentliches + am Tisch, das fließt in die BR und sobald ich einen neuen Tisch aufmache ist der Groll verflogen... brauche ich aber so 10min. für.
ABER... was soll denn dieser Move
--> Gegen sowas bin ich nicht resistent, aber es ist wohl so der größte Leak an dem ich arbeiten muss, bzw. auch einfach mal callen und Hände aufgeben.
Prost,
Pils _________________ PILSBIER.net - Poker Chipdesigns
:: work in progress :: |
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Ungarserbe Shark

Anmeldedatum: 06.07.2007 Beiträge: 723 Wohnort: Bremen
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Verfasst am: 21.02.2008, 11:25 Titel: |
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nice post pils  _________________ was haltet ihr von der strategie ein pre flop raise überwiegend nur mit guten karten auszuführen?
Eine ziemlich radikale Idee...könnte aber funktionieren |
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thekeytolife Wearer of Sunglasses
Anmeldedatum: 15.01.2008 Beiträge: 119
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Verfasst am: 21.02.2008, 11:50 Titel: |
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| PilsBier hat Folgendes geschrieben: |
| Pornator hat Folgendes geschrieben: |
als Kind konnte ich nie verlieren. ich war richtig schlimm- hab geheult, war bockig, bin abgehaun.
Wo ich dann älter wurde, habe ich gelernt (es kam die Erkenntnis ), dass verlieren zum Spielen dazu gehört. Man kann einfach nicht immer gewinnen.
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Jaja, die Entwicklung zwischen 6 und 8 Jahren verändert einen schon...
@ Topic
Komisch, dass es bei dir nicht funktioniert, aber bei mir hat dieser Monster-Downswing geholfen. Stumpfst du nicht ab wenn du immer mal wieder die selben Beats kassierst ?
Wenn irgend so ein Trottel gegen alle ihm gegeben Odds durchcallt und seinen FD noch trifft ist das für mich auch keine gerechte Welt, aber ich weiß ja vorher schon, dass ich diese Leute in der Hand habe und solcherlei Suckouts kassiert man dauernd. Da bleibe ich ruhig.
Overpair vs. Set, sieht man nun wirklich auch häufig genug. Lässt mich dann auch kalt.
Einfach die Masse an Beats, obwohl man alles richtig macht stumpft doch eigentlich ab. Zumindest wenn man selbst richtig gespielt hat.
Beats + Donkcalls
Die eigentlichen Aufreger sollten nur noch dann kommen, wenn du selber weißt das du geschlagen bist, aber dem Gegner dennoch nicht glauben willst, dass er das wieder nur auf einen Draw runtercallt und ihm dann noch seinen Raise bezahlst. Das sind die Situationen in denen ich immer noch gerne schlechte Laune kriege, aber ich WEIß einfach im Inneren, dass ich mir weiter konsequent gespielt den halben Stack oder wieviel auch immer zurückholen kann.
==> hier gibt es einen guten Trick. Betrachte mal genau wo deine Gewinne herkommen. Mir ist aufgefallen, dass ich große Pötte verliere und große Pötte gewinne... das hält sich eigentlich die Waage. Mal spiele ich selber schlecht (manchmal verteile ich dann sogar einen Suckout), mal donken meine Gegner. Mal habe ich die beste Hand und der Draw trifft nicht, mal sind zwei Monster unterwegs, aber meines hat mehr Hunger.
SPRICH: es sind nicht die großen Pötte die deinen Gewinn ausmachen, die gleichen sich aus. Das Spiel dazwischen, um die ganzen kleinen Pötte, Re-Steal von preflop Raises, gut getimte Bets, mittlere Hände die du stärker spielst als deine Gegner, Draws die du bettest auf trockenen Boards etc. etc., damit machst du deinen Gewinn longterm.
Die großen Pötte gleichen sich selber in der Varianz aus, wenn du Glück hast liegst du über 50% für dich, aber gerade FR läuft man gerne in die unwahrscheinlichsten Monster rein. Shit happenz.
Gleiche es über das konstant gute Spiel aus und bau deine Gewinnerwartung nicht darauf auf 2 große Pötte am Tag zu gewinnen.
Hat nicht nur mein gesamtes Spiel verbessert, sondern nimmt auch einigen Druck. Auch mit Monstern, die aber immer noch anfällig sind... (z.B. AK mit Board A5A - 8 - 10) muss nicht der ganze Stack rein. Da gewinne/verliere ich 25-50 BB und bin auch damit happy, weil man halt FR immer wieder gegen eine unglaublich große Range an Händen steht.
Frequently Raises
Mein größtes Problem aktuell sind nicht mehr die Beats, sondern die Spieldynamik am Tisch. Da sitze ich an einem NL100 SH mit über 260$ und spiele rock-tight, Stundenlang, da er nur der eine Tisch nebenher läuft und ich gar keine Zeit habe mich exakt mit dem Tisch zu befassen, also tight is right und 1-3 gute Hände bauen den Stack auf.
Dann kommt ein 2/3 Stack-Spieler an den Tisch direkt links von mir und re-raist meine bis dato sehr erfolgreichen preflop Bets 3-4 mal direkt um 10$ und ich schmeiße jedesmal weg. Innerhalb eines Umlaufs macht er das wieder und nur 2 Hände später macht ein anderer Spieler genau dasselbe gegen meine AK. Ich schalte auf Tilt, werfe dem Spieler in Gedanken vor sich die Taktik des anderen abgekupfert zu haben und re-raise ihn erneut und satt. Es kommt was kommen muss und mir ist's dann auch egal, den Coinflip gehe ich an um für den Respekt einzustehen der mir an dem Tisch entgegengebracht werden sollte.
--> das kann kein Coinflip sein, dass weiß ich auch, aber ich kann dennoch nicht anders als CALL zu drücken. Gegner zeigt AA... freut sich über den Deppen Pils und ich schließe sofort den Tisch, da ich weiß, dass es mit A-Game vorbei ist, zumindest an dem Tisch. Noch hatte ich ein ordentliches + am Tisch, das fließt in die BR und sobald ich einen neuen Tisch aufmache ist der Groll verflogen... brauche ich aber so 10min. für.
ABER... was soll denn dieser Move
--> Gegen sowas bin ich nicht resistent, aber es ist wohl so der größte Leak an dem ich arbeiten muss, bzw. auch einfach mal callen und Hände aufgeben.
Prost,
Pils |
trifft ziemlich genau meinen Gedankengang.
Diese calls wieder das Gefühl das der Depp jetzt getroffen hat man es genau weiß aber es nicht wahr haben will sind das schlimmste weil man sich da umso mehr ärgert.
Guter Post. |
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Lindermaan Fish
Anmeldedatum: 03.02.2007 Beiträge: 47
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Verfasst am: 21.02.2008, 12:01 Titel: |
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Hey Pils!
Kann das sehr gut nachvollziehen, ist mir früher auch sehr oft passiert und auch jetzt schleicht es sich ab und an nochmal in mein Spiel ein. Es ist einfach frustrierend, wenn man von sonem Maniac immer wieder geraist wird. Das allein ist, wie du vermutlich auch selbst weißt ja aber nicht das Problem, denn mit deiner extremen tighten Spielweise wirst du auf kurz oder lang ( oder wenn der Kandidat nicht dummerweise von jemand anderem gestackt wird ) von diesem Typen dein Geld plus Zinsen zurückbekommen. Das eigentliche Problem ist, dass man genervt wird und überall nur noch Bluffs und rumgedonke sieht. MAn überträgt das maniac-image eines Spielers auf jeden der einen raist und genau da liegt der Fehler, denn man wird auch wenn es einem nicht bewusst ist, sein Spiel verändern und looser spielen.
Ich hab keine Ahnung, was man dagegen machen kann, aber für mich persönlich, hat es geholfen immer und immer wieder durch so dummes Verhalten viel Geld zu verlieren. Mitlerweile kann ich da in der Regel cool bleiben, wenn ich dran denke, dass ich mit einem Fehler eine winning Session in eine loosing Session verwandeln kann!
Gruß |
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Vincent Moderator & Chip-Addict

Anmeldedatum: 11.04.2007 Beiträge: 3115 Wohnort: Notthaim
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Verfasst am: 21.02.2008, 12:57 Titel: Re: Wie lernt man verlieren? |
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| DeMented79 hat Folgendes geschrieben: |
Ich kann einfach nicht verlieren, ich raste da so oft aus, vor allem wenn ich oft hintereinander verliere.... verlier da einfach die Beherrschung, fang an rumzufluchen, meinen Gegner fertig zu machen, etc.
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Du wollen sein Blutsbruder mit Vinnie?
Geht mir genauso. Ich habe kein problem damit, gegen gute Spieler zu verlieren, aber gegen miese Donks geht gar nicht. _________________ I'm not a nice person.
I'm a mean, selfish son of a bitch. |
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PilsBier The Great White

Anmeldedatum: 29.07.2007 Beiträge: 1079
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Verfasst am: 21.02.2008, 13:23 Titel: |
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@ Lindermann
Ich habe dann einfach die falsche Antwort parat.
Ich sollte auch einfach mal callen und auf Treffer hoffen. So weiß Donk, dass er nicht immer gegen mein Raises angehen kann.
Zweiter Fehler ist nicht gegen den Standard-Raiser vorzugehen, sondern gegen jemand anderen, der dies vorher nicht betrieben hat. Er hat keinen Bezug zu meinen Raises und dort werde ich unwahrscheinlicher einen Fold erwirken können.
Bei dem Spieler der dies schon oft so gegen mich gespielt hat wird eine Warnlampe aufflackern!
--- Wieso klappt das 4mal und diesmal gibt es einen Re-Re-Raise?? ---
Es ist einfach dämlich gespielt gewesen, da kann man nix anderes sagen. Und das ärgert dann natürlich besonders, vorallem da ich den Re-Raise dann zu hoch gewählt habe. Etwas kleiner und ich hätte noch folden können und ein Re-Re-Raise zeigt genug Stärke, dass Villain nur noch AA oder KK pushen sollte.
..
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es ärgert einen einfach weil man selber so unendlich viele Fehler in eine einzelne Hand einbaut und dies die ganze Zeit über weiß.
Prost,
Pils _________________ PILSBIER.net - Poker Chipdesigns
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Delphi Mr.Nuts
Anmeldedatum: 14.02.2007 Beiträge: 544
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Verfasst am: 21.02.2008, 17:55 Titel: |
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| PilsBier hat Folgendes geschrieben: |
Einfach die Masse an Beats, obwohl man alles richtig macht stumpft doch eigentlich ab. Zumindest wenn man selbst richtig gespielt hat.
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Das ist für mich der Kernsatz. In meinen ersten Monaten habe ich mich auch über jeden suck out geärgert. Irgendwann weiß man das es dazu gehört. Es ist dann eine Frage der Tableselection und eigenen Tilt-Resistenz, ob man an dem Tisch bleibt. Mein erster Gedanke ist mittlerweile: Reload und am Tisch bleiben, da ein suck out ja heißt, dass ein schlechter Spieler mit der schlechteren Hand sein Geld in die Mitte geschoben hat. Hat allerdings seine Grenzen. Gestern war ich an einem Tisch mit 4 Fisch-donkeys. Das war dann zu viel. Habe vier suck outs hinter einander kassiert und war dann bedient.
Richtig ärgern tue ich mich aber eigentlich nur, wenn ich selbst Mist spiele. Letztes Beispiel. Ich raise TT nach zwei Limpern. BB (Donk mit 60BB) und einer der Limper (Fisch mit 30BB) callen. Flop 484. Beide checken ich c-bette, beide callen. Hier weiß ich, dass ich beat bin in Fullring. Der BB donkt sogar noch den Turn, der Fisch called wieder (deutlicher geht es nicht. Ich bin so was von BEAT.). Ich bin aber zu arrogant, mein Overpair zu folden, weil die beiden ja Fische sind und pushe. (BB: Q4, Fisch 88)
Das mir solcher Mist passiert, das ärgert mich dann wirklich. |
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Pokerass121 Wearer of Sunglasses
Anmeldedatum: 06.08.2007 Beiträge: 197
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Verfasst am: 21.02.2008, 21:03 Titel: |
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Man kann tilten vermeiden indem man :
-ein gutes BRM hat (so in etwa 50 buy ins)
-versucht immer die RICHTIGEN entscheidungen zu treffen, dass finde ich wirklich am wichtigsten
-wenn man sich so richtig scheisse fühl weil man bad beats abbekommen hat sollte man 1-2 stunden aufhören zu spielen, man denkt zwar es wird nicht besser aber es wird besser
-niemals aufzwingen die verluste wieder reinzuholen, weil man so unter druck steht und agressivere und schlechtere entscheidungen trifft
-keine ziele setzen die schwer an einem tag zu erreichen sind. lieber kleine aber realistische ziele setzen |
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DeMented79 The Great White

Anmeldedatum: 18.01.2007 Beiträge: 2755 Wohnort: Berlin
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Verfasst am: 21.02.2008, 21:28 Titel: |
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Ähm, ich meinte nicht dass ich tilte.... tilt kommt zwar auch ab und zu vor, aber ist bei mir meistens nicht sehr schlimm, und hält auch nicht lange an. Meine Entscheidungen treffe ich meistens doch noch richtig, aber wenn ich wegen irgendso nem Depp aus nem Turnier rausflieg, weil er partout seinen flush draw nicht loslässt, und sich den Flush rivert, und ich deshalb nach drei Stunden ohne einen Cent gewonnen zu habe rausfliege, dann bin ich extrem angefressen. Und dann ist es eher die Ausnahme, dass ich einfach nur ein "nice catch" von mir gebe.
Gibt es eigentlich keine Möglichkeit, sich für die Chatfunktion sperren zu lassen? Hab sowohl Everest als auch Pokerstars deshalb angeschrieben, aber die halten es nicht mal für nötig mir zu antworten...
Beim Pokern im realen Leben reg ich mich zwar auch auf, wenn ich verliere, aber da hab ich doch noch zu viel Anstand, um jemandem Beleidigungen ins Gesicht zu schreien.... aber im chat ist so was blöderweise schnell mal getippt. _________________ Wollt ihr durch Rakeback jeden Monat ein paar Dollar dazu verdienen? Einfach PN an mich, ich helfe gern. |
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PilsBier The Great White

Anmeldedatum: 29.07.2007 Beiträge: 1079
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Verfasst am: 22.02.2008, 00:17 Titel: |
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| DeMented79 hat Folgendes geschrieben: |
Beim Pokern im realen Leben reg ich mich zwar auch auf, wenn ich verliere, aber da hab ich doch noch zu viel Anstand, um jemandem Beleidigungen ins Gesicht zu schreien.... aber im chat ist so was blöderweise schnell mal getippt. |
You just got issues.
Prost,
Pils
PS. Du hast den Support angeschrieben sie sollen dich selber sperren lassen.
..
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die waren wahrscheinlich zu verwirrt um drauf zu reagieren. _________________ PILSBIER.net - Poker Chipdesigns
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banshee1337 The Great White

Anmeldedatum: 04.09.2007 Beiträge: 2543
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Verfasst am: 22.02.2008, 00:43 Titel: |
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Ich hab da auch ein paar ganz einfache Methoden, bzw eigentlich nur eine.
1) Es gibt immer einen Grund warum man verloren hat
a) Man hat einen Fehler gemacht => Man kann aus dem Fehler lernen => Die dazugewonnene Erfahrung holt das Geld 10fach wieder ein
b) Der Gegner hat dumm rum geluckt => shit happens, er spielt falsch, Poker ist ein Spiel des longterm
Wesentlich härter zu verkraften ist natürlich Kategorie b), weil es unheimlich schwer fällt, den Gegner ohne Kommentar in der Annahme zu lassen, dass er der neue Pokerstar am Himmel ist.
Dafür braucht man einfach die gewisse Ruhe oder man muss sich gut vorstellen können, wie er im weiteren Verlauf versagen wird. _________________ Woher soll ich wissen, was ich denke, bevor ich gehört hab, was ich sage. |
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