Hintergrund
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EPT Deauville - Jack Cody gewinnt

26. Januar 2010

jake-codyDas zweite Event der EPT (European Poker Tour) in diesem Jahr wurde bis Gestern im französischen Seebad Deauville ausgetragen. Der Engländer Jake Cody konnte sich gegen ein Rekordfeld von 768 Teilnehmern durchsetzen und € 847.000 an Siegprämie einstreichen. Am Final Table bezwang er unter anderem Ex-Weltmeister Peter Eastgate und EPT-Dortmund Sieger Mike McDonald.

Eastgate, der den zweiten Final Table innerhalb der laufenden EPT Saison erreichte, konnte wieder Einmal unter Beweis stellen, dass der Gewinn der WSOP kein Zufall war und er selbst keine Eintagsfliege ist. Für den Großen Wurf reichte es in Deauville allerdings nicht für ihn. Die letzten beiden Tage kämpfte er sich als Shortstack bis unter die letzten acht und musste dann auch als erster den Final Table verlassen. Für Mike Timex McDonald sah es lange Zeit besser aus und er stand kurz davor als erster Spieler zwei European Poker Tour Main Events gewinnen zu können. Beim Spiel zu dritt musste er allerdings nach und nach Federn lassen und sich mit Rang drei und € 295.000 begnügen. Mit einem 2 zu 1 Chiplead startete danach das Heads-Up zwischen Teodor Caraba und dem späteren Gewinner Jack Cody. Nach knapp zwei Stunden konnte sich dann Cody mit KK gegen Carabas AK durchsetzen und die EPT Trophäe in den französischen Nachthimmel recken. Runner Up Caraba, der das Teilnehmerfeld über weite Strecken anführen konnte, darf sich über € 516.000 freuen.

Leider hat es auch in Frankreich wieder nicht für eine deutsche Beteiligung am Final Table gereicht. Als letzter verabschiedete sich Peter Bosen auf Rang 21 und landete damit als einziger Deutscher in den Geldrängen. Ein etwas enttäuschendes Ergebnis, zumal in Deauville 104 Plätze ausbezahlt wurden. Besser lief es hingegen für die internationale Poker Prominenz. So landeten unter anderem Dario Minieri, Freddy Deeb und -wie könnte es auch anders sein- Luca Pagano im Geld. Letzt genannter konnte schon zum vierten Mal in dieser Saison cashen und seinen 14. Platz im Geld bei der EPT feiern. Als Final Table Bubble Boy musste Bertrand Elky Grospellier das Feld räumen. Nach verpasster Titelverteidigung auf den Bahamas konnte er sich damit in Deauville eindrucksvoll zurück melden und unterstreicht wieder einmal sein Können. Schon in drei Wochen können sich die Poker Profis um die Dauerbrenner Pagano und Grosspellier wieder an den Tischen der EPT duellieren. Dann macht die Turnierserie Halt in Koppenhagen, Dänemark. Diesmal hoffentlich wieder mit deutscher Beteiligung an den Schlusstagen.

Clonie Gowen verklagt - Full Tilt Dreht den Spieß herum

19. Januar 2010

Clonie GowenNachdem die Zusammenarbeit zwischen Full Tilt Poker und der amerikanischen Pokerspielerin Clonie Gowen beendet worden war, verklagte diese Full Tilt auf die unglaubliche Summe von $ 40mio. Der Anklageschrift zufolge hatte sie per mündlicher Absprache 1% am Unternehmen zugesagt bekommen, ihre Anteile dann aber nicht ausgezahlt bekommen. Nachdem die Klage von einem US-Gericht abgewiesen wurde, dreht Full Tilt Poker den Spieß nun um und verklagt seinerseits Clonie Gowen. Von Gowen wird nun per Gerichtsverfahren gefordert, ein Statement ab zu geben, dass sie nicht Anteilseignerin von Full Tilt ist. Da die neuerliche Klage mehr Aussicht auf Erfolg hat, wird die ehemalige Miss Oklahoma wohl von ihren Forderungen Abstand nehmen und das geforderte Statement abgeben müssen.

Estland legalisiert online Poker

15. Januar 2010

wappen-estlandIm Zuge der weltweiten Wirtschaftskrise, versuchen viele Staaten ihre Haushaltskasse aufzubessern, um verloren gegangene Einnahmen wett zu machen. Für Deutschland, als Beispiel bedeutet dies, dass man mit der Umsetzung des Slogans “mehr Netto vom Brutto” die Kaufkraft der Bürger stärken und somit die Wirtschaft ankurbeln möchte. Der baltische Staat Estland, mit am schwersten von der Wirtschaftskrise gebeutelt, geht hier einen anderen Weg. Wie jüngst bekannt wurde, legalisiert die dortige Regierung das Pokern im Internet, um durch die dadurch entstehenden steuerlichen Mehreinnahmen ihr Haushaltsloch zu stopfen. Zunächst wird online Poker nur auf in Estland ansässigen Plattformen wie etwa der Olympic Casino Group erlaubt sein, bevor im Jahre 2011 auch internationale Anbieter auf dem estnischen Markt zugelassen werden sollen. Für Pokerspieler bedeutet dies zwar, dass neben dem üblichen Rake (Hausanteil eines Pots beim Cashgame oder Eintrittsgebühr zusätzlich zum Turnier Buy-In) nun auch noch Steuern anfallen (Estland erhebt üblicherweise nicht mehr als 20% Steuern, unabhängig der Höhe des Einkommens), jedoch spielt man in Estland ab sofort online Poker ganz legal und entflieht der bisher geduldeten Grauzone.

Estland gilt als “Musterschüler” der Europäischen Union, was die vorbildliche Umsetzung von Richtlinien angeht. Bleibt zu hoffen, das sich nun die restlichen EU-Länder einmal Estland zum Vorbild nehmen, und online Poker flächendeckend legalisiert wird. Dann hieße es anstatt “mehr Netto vom Brutto” zwar “weniger Netto aus Pokergewinnen” , jedoch muss sich der online Poker Spieler keine Gedanken mehr darüber machen, von Steuerbehörde oder gar Staatsanwaltschaft Post zu bekommen.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Final Table

13. Januar 2010

Harrison GimbelMit gerade einmal 19 Jahren hat konnte sich Harrison Gimbel als jüngster Sieger des EPT (European Poker Tour) PCA (Pokerstars Carribean Adventure) Main Events in die Poker Geschichtsbücher eintragen. Im Heads-Up konnte er sich gegen Tyler Reiman durchsetzen, der den Final Table zuvor dominieren konnte. Für seinen Sieg kassierte Gimbel stolze $ 2,2mio an Preisgeld, Runner Up Reiman bekam $ 1,75mio.

Als erster Spieler musste sich Thomas Koral verabschieden. Nach Raise und Reraise, schob er seine restlichen Chips mit QQ in die Mitte und wurde von Tyler Reiman mit AA gecallt. Das gleiche Setup wie am Vortag, als Reiman das höhere Paar von  John Duthie knacken konnte. Doch dieses Mal hielt die bessere Hand und Koral schied als 8. mit knapp $ 200.000 Preisgeld aus. Ihm folgte auf Platz 7 Zach Goldberg, der als Shortstack mit AQ gegen TT verlor und das Turnier um $ 300.000 reicher beendete. Mit den wenigsten Chips gestartet, war der einzige nicht Amerikaner Aage Ravn. Der Norweger konnte sich von unter 2mio auf fast 5mio Chips hoch arbeite, bevor er in einem 3-Way Pot unterlegen war. Under the Gun eröffnete Barry Shulman das Geschehen, worauf Ben Zamani mit etwas über 2mio Chips All-In ging. Ryan D’Angelo foldete und nach kurzem Überlegen ging auch Ravn All-In. Hinter den beidenwar noch Harrison Gimbel im Big Blind an der Reihe, der auch interessiert war und schlieߟlich das All-In von Ravn callte. Für Shulman hatte sich die Sache damit erledigt, mit einem Grinsen schob er seine Karten in den Muck. Die drei Spieler zeigten ihre Karten, Ben Zamani hatte mit 88 gegen Ravn’s AQ und Gimbels JJ die schlechteste Ausgangssituation. Der Flop brachte jedoch eine 8 und veränderte dies schlagartig. Nun musste Ravn um sein Turnierleben bangen und da Turn und River nichts mehr veränderten, konnte Zamani auf knapp 7mio Chips verdreifachen während Ravn sich verabschiedete und auf Platz 6 $ 450.000 einstrich.

Als Chipleader gestartet, erlebte Ryan D’Angelo ein rabenschwarzes erstes Blind Level. Im ersten großen Pot des Tages war er mit Harrison Gimbel All-In und musste sich mit JJ gegen Gimbels AK geschlagen geben, nachdem das Board erst AK und am River einen weiteren K zum Full House brachte. Zwar konnte D’Angelo noch einmal verdoppeln, nachdem er im weiteren Verlauf auf 2,5mio Chips gefallen war, musste dann aber als 5. seinen Hut nehmen. Wiederum war es JJ mit dem er sich gegen Tyler Reiman All-In war. Wieder hielt sein Gegner  AK und nachdem auf Flop und Turn noch alles gut ausgesehen hatte, war es wieder der K auf dem River der ihn aus dem Turnier beförderte. Sichtlich enttäuscht verließ D’Angelo mit $ 700.000 Preisgeld den Tisch. Bevor Ben Zamani mit AT den All-In Push von Harrison Gimbel zahlte, sagte er noch das er es bereuen würde. Dies Tat er auch, nachdem das Paar 88 von Gimbel auf dem Flop sogar noch zum Set wurde und Zamani als 4. und mit $ 1mio nach Hause gehen musste.

Einen ruhigen Abend, am ansonsten Action reichen Final Table, erlebte Barry Shulman. Der Oldie ließ die die Jungspunde sich austoben, suchte sich seine Spots gekonnt aus und strich immer wieder einige kleinere Pötte ein. Schlussendlich konnte er sich aber nicht gegen Reiman und Gimbel durchsetzen und schied als 3. aus. Mit einem Preisgeld von $ 1,35mio erlebte er seinen 2. großen Zahltag innerhalb eines halben Jahres, nachdem er sich im Jahre 2009 bei der WSOPE (World Series of Poker Europe) durchsetzen konnte. Das abschließende Heads-Up startete mit einem 3:2 Chiplead für Tyler Reiman, der schon wie der sichere Sieger aussah, auch auf Grund der Tatsache, dass er einfach zuvor fantastisch getroffen hatte. Gimbel gelang es allerdings diesen Chiplead schnell zu egalisieren und nachdem er einen riesen Pot von 16mio Chips gewinnen konnte lag er in Führung. In der letzten Hand des Tages ging Reiman nach einem Reraise mit 88 All-In und wurde von Gimbel mit TT gecallt. Die bessere Hand hielt und Harrison Gimbel wurde zum jüngsten und letzten Champion der PCA (Pokerstars Carribean Adventure) als Teil der EPT (European Poker Tour), denn im nächsten Jahr wird das Event auf den Bahamas als Teil der neu gegründeten NAPT (North Amerikan Poker Tour) ausgetragen werden.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Tag 5

11. Januar 2010

Pokerstars Caribbean AdventureTag 5 des EPT (European Poker Tour) und NAPT (North American Poker Tour) Main Events der PCA ( Pokerstars Carribean Adventure) ist beendet und ein fast rein amerikanischer Final Table ermittelt. Lediglich der Norweger Aage Ravn schaffte es, sich als Shortstack zwischen sieben Amerikanern zu platzieren.

Wie auch schon an Tag 4 wird Ryan D’Angelo als Chipleader ins Rennen um die $ 2,2mio Siegprämie gehen. Mit etwas über 10mio in Chips führt er das Feld vor Tyler Reiman und Barry Schulman an. Reiman gewann den Großteil seines Stacks gegen EPT Gründer John Duthie, als er nach einem Preflop All-In mit Qheart Qclub gegen Duthies Aheart Aclub auf dem Flop die Qspade zum Set traf. Zwar war Reiman der All-In Spieler, Duthie jedoch blieb genau ein Big Blind überig. Diesen konnte er zwar noch einmal verdreifachen, schied dann aber als 12. aus. Auch der einzige Deutsche Dimitri Hefter musste sich kurz vor dem Final Table geschlagen geben. Preflop brachte er als Shortstack sein Paar Qspade Qheart in die Mitte und wurde von Harrison Gimbel mit ADiamond JDiamond gecallt. Auf dem Flop 9club 3spade 2Diamond sah es noch gut aus für den online Qualifikanten, Turn 4Diamond und River QDiamond bescherten Gimbel jedoch den Flush und Hefter musste sich mit $ 130.000 und Platz 11 zufrieden geben.

Final Table Bubble Boy wurde Mathew Haugen, dessen Aheart 6Diamond gegen Shulmans Kheart Kspade das Nachsehen hatte. Somit standen um 18:00 Uhr Ortszeit die letzten acht Spieler fest, die Heute den Sieger des PCA Main Events ausspielen werden. Barry Shulman, der seinem Stack in der letzten Hand des Tages noch eine nette Anzahl an Chips hinzufügen konnte, wird heute als mit Abstand ältester Spieler an den Final Table setzen. Mit seinen 63 Jahren ist er fast dreimal so alt, wie der Durchschnitt seiner sieben Kontrahenten. Bleibt abzuwarten, ob der WSOPE (World Series of Poker Europe) Champion von 2009 es mit all seiner Erfahrung und als aktuell dritter im Chipcount schafft, sein zweites Major Turnier innerhalb eines halben Jahres zu gewinnen.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Tag 4

10. Januar 2010

Pokerstars Caribbean AdventureNoch 24 Spieler sind übrig, bei der NAPT (North American) und EPT (European Poker Tour) PCA (Pokerstars Carribean Adventure) auf den Bahamas. Leider konnte sich mit Dimitri Hefter nur ein Deutscher für den heutigen 5. Tag qualifizieren, die anderen Vier mussten sich mehr oder weniger unglücklich verabschieden. So schied Florian Langmann aus, als er als Shortstack mit Q T All-In gehen musste und des Gegners A 7 nicht schlagen konnte. Für den 51. Platz, nimmt er $ 45.000 mit nach Hause. Kurz darauf musste sich Tobias Reinkemeier gegen EPT (European Poker Tour) Gründer John Duthie geschlagen geben. Beide trafen am Flop ihr Set, wobei das von Reinkemeier mit 4 4 das Kleinere war. So musste er sich mit $ 52.000 und Platz 46. begnügen. Bernd Rygol erwischte es als nächstes. Er hielt A 3 und ging mit dem kleinen Paar und dem Nutflush Draw All-In und wurde von seinem Gegner mit Two Pair gecallt. Der Flush kam nicht und Rygol schied als 33. mit $ 59.000 Preisgeld aus. Kurz vor Ende des Tages musste dann auch Paul Knebel seinen Hut nehmen. Der als bester Deutscher in den Tag gestartete Supernova Elite Spieler, verlor erst einen Großteil seines Stacks mit A Q gegen A J und musste sich dann wiederum mit A Q gegen K Q geschlagen geben. Für den 28. Platz erhielt er $ 66.000.

Als Chipleader geht heute Ryan D’Angelo ins Rennen. Er führt momentan mit knapp 7,5mio Chips vor John Duthie und dem Chipleader von Tag 1 Wayne Bentley. WSOPE 2009 Gewinner Barry Shulman belegt den momentan 4. Platz und der letzte Deutsche Dimitri Hefter findet sich mit knapp 1,3mio Chips im unteren Drittel des Feldes wieder. Allen verbliebenen Spielern wünschen wir viel Erfolg, auf das Hefter die Deutschen Fahnen noch lange hoch halten kann.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Tag 3

09. Januar 2010

Pokerstars Caribbean AdventureDie Bubble ist geplatzt beim Main Event des NAPT (North American Poker Tour) und EPT (European Poker Tour) Pokerstars Carribean Adventure (PCA) und alle deutschen Spieler, die sich für Tag 3 qualifiziert hatten, haben es in die Geldränge geschafft. Für die meisten von ihnen war danach allerdings Schluss und so befinden sich nur noch fünf Deutsche unter den verbliebenen 62 Spielern. Mit dabei und in aussichtsreicher Position sind der Supernova Elite Spieler Paul Knebel und Tobias Reinkemeier mit 890.000 beziehungsweise 700.000 Chips sowie Daniel Hefter, Florian Langmann und Bernd Rygol, die sich im Mittelfeld wieder finden.

Ganz bitter kam das Aus für Nasr el Nasr, auf dem Kspade 6spade 4Diamond 7club Board wurde er von seinem Kontrahenten, der KDiamond9Diamond hielt, am Turn All-In gesetzt und callte mit A A. Der River brachte zu seinem Entsetzen die 9spade und Nasr musste seinen Platz räumen nachdem über 500.000 Chips den Besitzer wechselten. Zwar nimmt Nasr el Nasr ein Preisgeld von $ 23.500 mit nach Hause, über die bittere Erkenntnis, wieder ein EPT (European Poker Tour) Event mit Assen beenden zu müssen wird diese Summe vorerst nicht hinweg trösten können. Als Chipleader wird Heute Harrison Gimbel aus den USA das Feld in den 4. Tag führen, dem unter anderem noch Barry Shulman, John Duthie, Liz Lieu, Johnny Lodden und Huck Seed angehören.

Zeitgleich mit Tag 3 wurde gestern zum ersten Mal ein Charity Event auf den Bahamas ausgetragen. Insgesamt 39 Spieler zahlten das $ 5.000 Buy-In und generierten ein $ 195.000 großen Preispool, von welchem die Hälfte an die Organisation amfAR gespendet wird. Ein illustres Feld fand sich im Atlantis Resort ein, zusammengewürfelt aus Musikgrößen wie Nelly, dem Guns ‘n Roses Gitarristen Slash und Kelly Rowland, Sportlegenden wie Boris Becker, Mats Sundin und Teddy Sheringham, den TV-Stars Adrian Grenier und Montell Williams, dem Model Joanna Kruppa und dem Paymate of the Year Jayde Nicole, sowie den Pokerstars Pros Daniel Negreanu, Vanessa Rousso und Alex Gomez. Gewinnen konnte das Shootout-Event der Pokerstars Qualifikant Spencer Benjafield, dem es im Heads-Up gelang einen massiven Chiplead von Alex Gomez zu drehen und ein Presigeld von $ 37.500 zu kassieren.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Tag 2

08. Januar 2010

Pokerstars Caribbean AdventureVoran geht es bei der European Poker Tour (EPT) auf den Bahamas. Nach Abschluss des 2. Tages des Pokerstars Carribean Adventure (PCA) Main Events sind noch 280 Spieler übrig und trotz vieler Verluste liest sich das Line-Up für den 3. Tag wie das who-is-who der Pokerszene. So konnten unter anderem Dario Minieri, Amnon Filippi, Justin Bonomo, Ivan Demidov, John Duthie, Joao Barbosa, Phil Ivey, Kathy Liebert, Dennis Phillips, Johny Lodden, Liz Lieu, Huck Seed, Vicky Coren und Daniel Negreanu überleben. Insgesamt 280 verbliebene Spieler starten Heute und spielen um einen Preispool von unglaublichen $ 14.831.300. Ausbezahlt werden die ersten 224 Spieler, wobei die Plätze 224 bis 177 mit $ 15.000 belohnt werden und der Sieger stolze $ 2,2mio mit nach Hause nehmen darf.

Ganz weit oben, genauer gesagt an vierter Stelle im aktuellen Chipcount, findet sich der Deutsche Nasr el Nasr mit fast 530.000 Chips wieder, hinter Chipleader Praz Bansi aus England mit 960.000, Marc Etienne Mclaughlin mit 700.000 und dem Chipleader vom Vortag Wayne Bentley mit 600.000 in Chips. Auch für 22 weitere Deutsche geht am heutigen Freitag der karibische Traum vom großen Geld weiter. Unter anderem konnten sich Tobias Reinkemeier, Holger Kanisch, Thorsten Tent und Florian Langmann am zweiten Tag durch setzen. Ähnlich wie Nasr el Nasr erwischte auch Tobias Reinkemeier einen fantastischen Tag und wird Heute rund 320.000 Chips vor sich stapeln dürfen. Ab 12:00 Uhr Orstzeit (18:00 MEZ) finden sich die Spieler im Atlantis Resort and Casino ein und ermitteln erst einmal den Bubble Boy. Man darf gespannt sein, wem diese undankbare Ehre zu Teil werden wird.

Gleichzeitig mit Tag 3 des Main Events startet heute ein Novum bei der PCA. In Zusammenarbeit mit amfAR wurde ein Charity Event mit einem Buy-In von $ 5.000 ins Leben gerufen. Die Hälfte des erzeugten Preispools geht an die Stiftung die sich der AIDS Forschung und HIV-Prävention verschrieben hat. Nebst Tennislegende Boris Becker, dem französischen Rugby Star Sebastien Chabal, der schwedischen Eishockey-Legende Mats Sundin und dem amtierenden WSOP-Champion Joe Cada, die sich schon im Vorfeld angekündigt haben, werden auch weitere Top Pros an den Tischen erwartet.

NAPT - North American Poker Tour

08. Januar 2010

North American Poker TourMit der North American Poker Tour (NAPT) erobern die Turnierserien von Pokerstars.com nun auch den Nordamerikanischen Kontinent. Wie währende der aktuell laufenden PCA (Pokerstars Carribean Adventure) verkündet wurde, weitet Pokerstars.com sein Live-Turnier Angebot in diesem Jahr erneut aus. Die neue Turnierserie fand ihren Start nun auf den Bahamas, wobei die gerade statt findende PCA als EPT (European Poker Tour) und NAPT (North American Poker Tour) Event ausgetragen wird. Weiter geht es dann vom 20. bis 24. Februar im Venetian-Casino von Las Vegas und vom 7. bis 11. April im Mohegan Sun-Casino in Uncasville/Connecticut. Neben zahlreichen Side-Events wird jeweils ein $ 5.000 Buy-In Turnier den Abschluss der NAPT Stationen bilden.

Schon länger wurde spekuliert, dass Pokerstars.com zusätzlich zu den Turnierserien EPT (European Poker Tour), APPT (Asian Pacific Poker Tour) und LAPT(Latin American Poker Tour) eine Turnierserie auf einem vierten Kontinent anbieten wird. Während die in Nord-Amerika vorherrschende WPT (World Poker Tour) als Konkurrenz der EPT nach Europa drängt, gibt es nun auch im Mutterland der WPT eine konkurrierende Turnier Serie. Wird die NAPT ähnlich erfolgreich anlaufen, wie etwa die EPT, kann davon ausgegangen werden, dass Pokerstars.com das Turnierangebot für die nächste Saison erweitern wird.

European Poker Tour - Pokerstar Carribean Adventure Tag 1b

07. Januar 2010

Pokerstars Caribbean AdventureDie beiden Starttage des Pokerstars Carribean Adventure (PCA), dem ersten Stop der European Poker Tour (EPT) im Jahre 2010 sind vorüber. Dank des überraschend großen Teilnehmerfeldes von Tag 1a und 846 Startern an Tag 1b, wurde die Marke aus dem letzten Jahr geknackt und mit 1514 Teilnehmernein neuer Rekord aufgestellt. Wie auch am ersten Starttag, war gestern das Feld gespickt mit Stars der internationalen und nationalen Pokerszene.

An Chipleader Wayne Bentley, der heute mit über 300.000 Chips starten wird, kam zwar niemand vorbei, dennoch konnten sich auch an Tag 1b viele Top Pros in eine hervorragende Ausgangslage Spielen. So knackten unter anderem Annette Obrestad und Phil Ivey die magische 100.000er Grenze überschreiten. Letzt genannter bediente sich dabei beim Deutschen Dominik Nietsche, der einen rabenschwarzen Tag erleben sollte. Erst verschwand sein Gepäck auf dem Weg in die Karibik, dann wurde er von Phil Ivey aus dem Turnier geworfen, nachdem er mit Damen in dessen Könige lief und seinen Stack von fast 30.000 Chips abgeben musste.

Besser lief es hingegen für Nasr el Nasr, der ebenfalls über 100.000 Chips hält. Sowie für den online Qualifikanten Aaron Szerencses, der mit über 130.000 das Deutsche Feld an Tag 2 anführen wird, und Tobias Reinkemeier, der seinen guten Lauf bei der European Poker Tour (EPT) fortsetzen kann und mit 85.000 Chips über das Doppelte des Durchschnitts verfügt. Boris Becker hingegen konnte sich nach einer Berg- und Talfahrt nicht für Tag 2 qualifizieren. Immerhin konnte er sein Vorjahres Ergebnis toppen, als er bereits nach 2 Levels seinen Platz räumen musste. Letztendlich konnte sich 884 Spieler für Tag 2 qualifizieren, darunter 60 Spieler aus Deutschland.

Zwei interessante Hände, jeweils von Tag 1a und Tag 1b, gibt es noch zu berichten. An Tag 1a war es Daniel Negreanu, der am River auf dem AheartTDiamond2heartAclub5club die Bet seines Gegners raiste. Da sein Kontrahent dies nicht wahrgenommen hatte und davon ausging Negreanu habe gecallt, drehte dieser seine Karten herum. Ein ADiamond war bereits zu erkennen, bevor er vom Dealer gestoppt wurde. Nachdem der Dealer ihm erkläre, dass Negreanu nicht gecallt sondern geraist hatte, wollte dieser erneut raisen, woraufhin Negreanu den Floorman rufen lies. Nach etwas längerem Hin und Her und nachdem auch noch ein unbeteiligter Spieler dem Floorman die Hand des Gegners erläuterte, entschied dieser, dass das erneute Raise ungültig sei und lediglich als Call gewertet würde. Negreanu zeigte 4 3 für die Straße und sein Gegner ADiamondTclub für das Full House.

Nach einem Cooler musste Vitaly Lunkin an Tag 1b seinen Platz räumen. Auf dem TclubTDiamond7 Flop ging er mit 8 8 All-In und wurde von seinem Gegner, der 7heart7spade hielt, gecallt. Die Tspade auf dem Turn war für Lunkin die perfekte Karte, bevor die 7Diamondam River ihn aus dem Turnier beförderte.

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