Beschlagnahme von Poker Domains verschoben

18. November 2008

Nachdem der Gouverneur von Kentucky Steve Beshear, vor einigen Wochen, das Recht bekommen hat 141 Online Gambling Seiten zu beschlagnahmen, falls deren Angebot nicht bis zum 17. November für Bürger von Kentucky unzugänglich gemacht wird, ist die Frist nun erstmal bis zum 3. Dezember verlängert worden. Das Urteil wurde im September vom Franklin County Circuit Court gefällt. Da deren Entscheidung aber bereits angefochten wurde, überprüft zurzeit der Court of Appeals in Kentucky das Urteil. Es ist zu erwarten, dass das Berufungsgericht die Entscheidung kippen wird. Fraglich ist vor allem, ob der Staat Kentucky überhaupt über Domains verfügen kann, die woanders registriert sind und weltweit arbeiten. Schließlich wäre die Beschlagnahme schon eine Art Zensur, die weitreichende Konsequenzen für das World Wide Web haben könnte. Man stelle sich nur mal vor, dass jeder Staat, dem die Angebote oder Aussagen einer Webside nicht passen, diese sofort beschlagnahmen könnte. Betroffen sind auf jeden Fall viele der großen Anbieter im Bereich des Online Poker. So stehen PokerStars, Full Tilt Poker und Absolute Poker mit auf der Liste.

Rekordeinschaltquote beim WSOP Main-Event

14. November 2008

Der erstmalig verspätet ausgetragene Final-Table des WSOP Main-Events hat dem Sender ESPN in den USA eine Rekordeinschaltquote beschert. Im Vergleich zu 2007 konnte die Quote um ganze 50% gesteigert werden. Auch wenn die Verschiebung des Final-Tables auf November im Vorfeld für kontroverse Diskussionen gesorgt hat, kann man sagen, dass das neue Konzept für ESPN auf jeden Fall voll aufgegangen ist. Auch die Zusammenfassung der Geschehnisse der ersten Tage des Main-Events, die noch im Sommer gespielt wurden, waren um rund 15% besser als im Vorjahr. Nach diesen Erfolgen wird wohl auch in den nächsten Jahren daran festgehalten, das Finale aufzuschieben. Fest steht, dass es beim Höhepunkt der WSOP 2008 eine bisher im Poker nie dagewesene Stimmung gab. Wie beim Fußball feuerten die vielen Zuschauer vor Ort die Spieler an und fieberten bei jedem Showdown mit ihren Favoriten mit. Nachdem in den vergangenen Monaten das Interesse der Amerikaner an Pokersendungen doch merklich nachgelassen hat, kann man sich nun Hoffnung machen, dass Poker in den USA vielleicht noch mal einen neuen Schub bekommt.

Der Weltmeister kommt aus Dänemark

11. November 2008

Nachdem von den “November Nine” nur noch Peter Eastgate und Ivan Demidov übrig geblieben waren, traten beide gestern Abend zum entscheidenden Heads-up noch mal gegeneinander an. Der Däne Peter Eastgate ging hierbei mit einem Chiplead von über 20 Millionen Chips in das Finale. Jedoch hatte Demidov das Kartenglück zuerst auf seiner Seite und so konnte er aufholen und schließlich sogar die Führung übernehmen. Allerdings fand Eastgate schon bald ins Spiel zurück und konnte nach gerade mal 22 gespielten Händen den Chiplead zurück erobern. Danach schaltete er einen Gang höher und geriet fortan nicht mehr unter Druck. Zur entscheidenden Hand kam es als Eastgate mit A5 vom Button limpte. Demidov checkte mit 42 im Big Blind. Der Flop brachte 2K3. Demidov checkte, woraufhin Eastgate 1.250.000 setzte. Demidov callte und bekam die 4 auf dem Turn zu sehen. Wieder checkte er zu seinem Gegner. Mit dem getroffenen Gut-Shot setzte der Däne 2 Millionen Chip, die von Demidov mit seinen zwei Paar sofort auf 6 Millionen geraist wurden. Eastgate callt mit seinen second Nuts nur. Die 7 am River veränderte nichts. Nun pushte der Russe sofort All-in und wurde ohne Zögern gecallt. Eastgate zeigte seine Straße und gewann durchaus verdient den Main-Event 2008. Insgesamt konnte er sich über unglaubliche $9.152.416 freuen. Runner-up Demidov konnte $5.809.595 mit nach Hause nehmen.

Eastgate vs. Demidov

10. November 2008

Mit 117 Tagen Verspätung traten gestern die “November Nine” im Rio an, um endlich den Final-Table des WSOP Main Events 2008 auszuspielen. Am Ende waren es der Däne Peter Eastgate und der Russe Ivan Demidov, die übrig blieben und heute im finalen Showdown den neuen World Champion ermitteln werden. Zu Beginn des Final-Table herrschte eine Stimmung wie beim Fußball. Über 1000 Zuschauer wohnten dem Geschehen bei. Neben der Presse vor allem Freunde und Bekannte der Spieler. Die meisten Fans hatten Dennis Phillips, David Rheem und Kelly Kim dabei. Besonders Kim konnte die Unterstützung auch gut gebrauchen, da er als Shortstack von Anfang an unter Druck stand. Auch wenn die meisten davon ausgingen, dass er als erster gehen würde müssen, erwischte es dann aber Craig Marquis auf dem neunten Platz. Mit 77 war er pre Flop All-in gegangen und fand in Scott Montgomery mit AQ einen Caller. Der Flop brachte mit A107 zwar ein As, allerdings auch die dritte Sieben für Marquis. Doch da Poker manchmal ein brutales Spiel sein kann, kam am Turn ein Bube und am River ein König und somit die Runner-Runner Str8 für Montgomery. Als nächsten erwischte es dann aber Kelly Kim. Nachdem er einmal gepusht hatte und keinen Caller fand, war er bereits auf 2.5 BB runter als er abermals All-in ging. Diesmal wurde er gleich von drei Spielern gecallt. Als der River gedealt war, muckte er einfach seine Karten und verließ unter stehenden Ovationen den Tisch. Immerhin konnte er sich durch das Erreichen des achten Platzes über zusätzliche $380.000 freuen. Auf Platz Sieben erwischte es einen der Favoriten. David Rheem war wohl der erfahrenste Spieler am Tisch. Gegen Pech hilft aber auch die meiste Erfahrung nichts. Mit AK schob er als klarer Favorit seine Chips in die Mitte. Darus Suharto callte mit AQ. Die Dame am Flop brachte Suharto die Führung, die er auch bis zum Ende nicht mehr abgab. Sichtlich enttäuscht verließ Rheem daraufhin das Rio. Auch wenn $1.7 Millionen ein großer Gewinn sind, hatte er sich mit Sicherheit mehr ausgerechnet. Mit der Hand war aber auch Suhartos Glück aufgebraucht. Mit A8 rannte er in AQ von Montgomery und schied als Sechster aus. Einige Hände später erwischte es auch den anderen Kanadier. Montgomery hatte ein Raise von Peter Eastgate mit All-in beantwortet. Allerdings war er mit A3 Außenseiter gegen 66 des Dänen. Ein As auf dem Flop brachte Montgomery aber in Führung. Ein weiters As am Turn verbesserte seine Situation sogar noch. Als dann Dennis Phillips auch noch sagte, dass er eine Sechs gefoldet hätte, war die Hand eigentlich schon gelaufen. Aber scheinbar hatte der Kanadier mit seiner Runner-Runner Str8 gegen Marquis ebenfalls sein Glück verbraucht, denn der River brachte tatsächlich die letzte Sechs und das Ausscheiden für Montgomery. Platz Vier ging an Ylon Schwartz. Mit A10 hatte er auf einem K82K5 Board am River einen Bet von Eastgate mit All-in gekontert. Dummerweise traf Eastgate mit 55 das Full-House und callt natürlich sofort. Als Letzter am gestrigen Abend musste, der als Chipleader gestartete, Dennis Phillips die Segel streichen. Wieder war Eastgate der Gegner und wieder war die Situation ähnlich. Bei einem Flop von J43 hatte der Däne gebettet. Phillips versuchte einen Bluff. Pushte mit 910 All-in und wurde sofort gecallt. Wieder hatte Eastgate ein Set getroffen. Diesmal mit 33. Damit war die Hand fast schon entschieden. Turn und River brachten keine Veränderung und damit wurde der Final-Table bis heute Abend unterbrochen. Dann werden Ivan Demidov und Peter Eastgate zum finalen Heads-up gegeneinander antreten und den World Champion 2008 ausspielen.

Kooperation zwischen WPT und Full Tilt Poker

9. November 2008

Wie die World Poker Tour Enterprises, Veranstalter der WPT Events, bekannt gab, wird zukünftig Full Tilt Poker der Hauptsponsor bei den Fernsehübertragungen der WPT Turniere sein. Der Deal gilt für alle 26 Events, die in der nächsten Saison ausgetragen werden. Nachdem die WPT Enterprises zuletzt in finanzielle Schwierigkeiten geraten war und auch die Turniere zunehmend an Popularität eingebüßt haben, scheint der Vertrag mit FTP der erste Schritt in die richtige Richtung. Am Beispiel der EPT Events, die von Anfang an PokerStars als Hauptsponsor an ihrer Seite hatten, konnte man die letzten Jahre sehen, wie produktiv ein solches Bündnis sein kann. Fest steht, dass bei einem Jahresverlust von bisher $11.1 Millionen in 2008 schnellstmöglich etwas verändert werden musste. Da die WPT Turniere lange Zeit zu den Beliebtesten bei den Fernsehübertragungen gehörten, bleibt zu hoffen, dass man schnell wieder auf Kurs kommt und bald wieder zu alter Beliebtheit zurück findet.

WSOP Main-Event Finale rückt näher

5. November 2008

Kommenden Sonntag ist es endlich soweit. Gut vier Monate nachdem der Final-Table des WSOP Main-Events in Las Vegas erreicht und das Turnier daraufhin unterbrochen wurde, treffen sich die verbliebenen neun Spieler nun erneut im Rio, um den Weltmeister zu küren. Gestern wurde Obama als erster Schwarzer zum Präsidenten der USA gewählt. Gut möglich das auch der Gewinner des Main-Events, der erste seines Landes sein wird. Aus vier verschiedenen Ländern kommen die Finalisten, wobei die beiden Kanadier Scott Montgomery und Darus Suharto, sowie der Däne Peter Eastgate und der Russe Ivan Demidov die ersten Spieler ihrer Heimatländer währen, die das populärste Pokerturnier der Welt gewinnen könnten. Amerikanische Sieger gab es zwar schon einige, allerdings dürfte die Teilnahme an diesem erstmalig verschobenen Final-Table dafür sorgen, dass auch die Namen der fünf Amerikaner in Erinnerung bleiben werden. So dürfen sich Dennis Phillips, Craig Marquis, Ylon Schwartz, David Rheem und Kelly Kim allesamt Hoffnung auf die Siegprämie von unglaublichen $9.119.517 machen. Beste Chancen hat der älteste Spieler am Tisch. Dennis Phillips wird als Chipleader mit rund 26 Millionen Chips starten. Shortstack ist Kelly Kim, der mit rund 2.5 Millionen von Anfang an unter Druck stehen wird. Gespielt wird am Sonntag bis zum Heads-up. Dann wird abermals unterbrochen und das entscheidende Duell erst am Montag ausgetragen.

Hier die genauen Chipcounts:

  1. Dennis Phillips - 26.295.000
  2. Ivan Demidov - 24.400.000
  3. Scott Montgomery - 19.690.000
  4. Peter Eastgate - 18.375.000
  5. Ylon Schwartz - 12.525.000
  6. Darus Suharto - 12.520.000
  7. David Rheem - 10.230.000
  8. Craig Marquis - 10.210.000
  9. Kelly Kim - 2.620.000

Weekend Report

27. Oktober 2008

Wer in letzter Zeit die NL Hold’em Cash Games auf Full Tilt Poker beobachtet hat, weiß wie krass die Top Spieler an den $1000 BB Tischen zur Sache gehen. Von daher kam die Nachricht nicht sonderlich überraschend, dass der Rekord für den höchsten jemals im Internet ausgespielten Pot am letzten Wochenende gleich viermal gebrochen wurde. Die beiden sechser Tische Rail- und Gusheaven waren wiedermal prominent besetzt. So waren z.B. Tom “Durrr” Dwan, John Juanda und Phil Ivey mit dabei. Der erste Rekordpot des Abends ging an Dwan. Mit A9 traf er Top Two Pair und callte damit ein All-in des Finnen “LarsLuzak”. Lusak hatte seinen Straight Draw verpasst und versucht den Pot am River durch einen massiven All-in Bluff klarzumachen. Für Dwan ein leichter Call und der $617.968 große Pot wanderte zu ihm. Auch beim nächsten Rekord war ”Durrr” beteiligt. In einer Pre Flop Raise Reraise Schlacht wanderten die Stacks von ihm und John Juanda in die Mitte. In der brutalsten Situation, in die man pre Flop geraten kann, war Juanda mit KK eigentlich klarer Außenseiter gegen die Asse von Dwan. Der dritte König auf dem River brachte Juanda allerdings den Sieg und den $678.069 Pot. Lange konnte sich Juanda aber nicht über den Gewinn freuen. Gerademahl eine Minuten später verlor er mit einem gebusteten Flush Draw gegen ein Set Zehner von Phil Ivey schlappe $687.024. Das es damit immer noch nicht getan war, lag an der Wiederholung der Ereignisse. Wieder kam es zum Duell AA gegen KK. Wieder war Dwan beteilgt. Diesmal hielt er allerdings die Könige. “Urindanger” hatte die Asse, welche auch am River noch die beste Hand waren. Satte $723.938 wanderten zum kleinen Bruder von Hac Dang. So wie in letzter Zeit die Post an den High Stakes Online Tischen abgeht, ist nicht davon auszugehen, dass dieser Rekord allzu lange halten wird. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein, wann das erste mal die Millionen Grenze geknackt wird.

Während Online die Rekorde purzelten, ging gestern auch das WPT Festa al Lago Turnier im Bellagio zu Ende. Den Sieg und die $1.411.015 Prämie sicherte sich Team PokerStars Pro Bertrand “ElkY” Grospellier. Zweiter wurde Nam Le, der $943.215 mit nach Hause nehmen konnte. Für den Franzosen Grospellier war es nach seinem Sieg beim PokerStars Caribbean Adventure im Januar bereits der zweite große Turnierssieg in diesem Jahr. Auch Online bei der WCOOP lief es für “ElkY” wie am Schnürchen, sodass er allein in 2008 bisher rund $4. Millionen gewinnen konnte.

Neues in Sachen Multi-Accounts

24. Oktober 2008

Wieder wurden zwei bekannte Pros mit Multi-Accounts bzw. beim Account Sharing erwischt. Letzte Woche gab PokerStars bekannt, dass man den Account von Sorel Mizzi vorerst gesperrt habe. Während eines Events der WCOOP wurde festgestellt, dass Mizzi nacheinander von zwei verschiedenen IP-Adressen eingeloggt war. Angeblich musste er während des Turniers dringend den Flieger nach London bekommen und bat deswegen einen Freund von dessen Rechner für ihn weiterzuspielen. Das so ein Vorgehen nicht erlaubt ist, hätte dem guten Sorel allerdings bekannt sein müssen. Schließlich wurde sein Full-Tilt Account erst im letzten Jahr gesperrt, nachdem er den Account von Chris Vaughn kurz vor dem Final-Table eines $1. Million Guaranteed übernommen hatte und das Turnier zu Ende spielte.

Noch ungeschickter verhielt sich Eli Elezra während der TV Show Poker After Dark. Während eines Gesprächs mit Patrik Antonius, sagte Elezra vor laufenden Kameras, dass er insgesamt 17 Accounts auf Full Tilt Poker habe. Da er unter seinem richtigen Namen nicht immer genügend Gegner finden würde, müsste er ständig unter anderen Screennames spielen. Dummerweise saß bei der Runde auch Howard Lederer mit am Tisch, der Mitbegründer und Anteilseigner von FTP ist. Ob und welche Konsequenzen Elezras Aussagen haben werden, ist bisher nocht nicht bekannt.

Erster Pokererfolg für Michael Phelps

21. Oktober 2008

Der achtfache Medaillengewinner von Peking Michael Phelps gönnt sich nach vier Jahren harten Trainings eine Pause vom Schwimmen und versucht sich in der Zeit  am Pokertisch. Bei der Caesars Pallace Classic in Las Vegas konnte er in Event Nr. 2, einem $1.500 No-Limit Hold’em Turnier den neunten Platz belegen und kassierte dafür $5.213. Auch wenn Phelps neu im Turnierzirkus ist, ist er kein Poker Anfänger. Seit Jahren spielt er im Internet und live in diversen Casinos. Schwimmkollegen berichten, dass er auch während der Olympiade permanent Online Poker gespielt habe. Für das nächste Jahr plant Phelps die Teilnahme an den Aussie Millions. Ob er im Sommer auch bei der WSOP mitspielen wird, ist noch nicht sicher. Fest steht, dass Phelps wohl für alle Online Pokerräume der perfekte Repräsentant wäre. Von daher wäre es keine große Überraschung, wenn er demnächst von einem der Großen der Branche gesponsert würde.

Glen Witmer gewinnt NAPC

17. Oktober 2008

Der Sieg bei der WPT North American Poker Championship geht an den Lokalmatador Glen Witmer. Der 67-jährige Kanadier konnte sich im Heads-up gegen Gavin Smith durchsetzen und kassierte eine Siegprämie von $1.090.589. Runner-up Smith konnte $532.545 mit nach Hause nehmen. Ein Coin-Flip entschied am Ende ein spannendes Finale. Witmer callte ein All-in seines Kontrahenten mit AK. Smith hielt Pocket Fives, die auch bis zum Turn gut waren. Der River brachte allerdings ein As und damit den Sieg für Witmer.

Kathy Liebert war die einzige Amerikanerin am Final-Table. Obwohl sie quasi die ganze Zeit shortstacked war, schaffte sie es einen starken drittten Platz zu erreichen. Vierter wurde Ryan Fisler. Marc Karam belegt den fünften Platz vor James Trenholm, der als erster im Finale die Segel streichen musste.

Die deutsche Hoffnung Sebastian Ruthenberg erwischte es leider auf dem 31. Platz (ca. $26.000). Auch wenn es diesmal nicht für den ganz großen Wurf gereicht hat, so hat Ruthenberg mit diesem Cash doch wiedermal bewiesen, dass er im Turnierpoker definitiv zu den Besten der Szene gehört.

Hier die Auszahlungen der Finalisten:

  1. Glen Witmer - $1.090.589
  2. Gavin Smith - $532.545
  3. Kathy Liebert - $277.684
  4. Ryan Fisler - $228.234
  5. Marc Karam - $171.175
  6. James Trenholm - $133.137