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World Series of Poker 2010
Montag, 04. Januar 2010
World Series of Poker (WSOP) 2010, das bedeutet Turniere satt, wobei sich auch im neuen Jahr der Trend der letzten WSOP fortsetzen wird. Der große Erfolg des No Limit Hold’em $ 1.000 Buy-In Turnieres, mit einem Teilnehmer Rekord im letzten Jahr, veranlasste die Turnierleitung im neuen Jahr gleich drei solcher Events in den Terminplan auf zu nehmen. Zwei weitere große Veränderungen sind das $ 25.000 Buy-In 6max No Limit Hold’em Turnier und „The Player’s Championship“. Letzteres wird das $ 50.000 Buy-In H.O.R.S.E Turnier ablösen. Das Turnier mit dem höchsten Buy-In wird nun in der 8-Game Variante abgehalten, wobei der Final Table komplett in NL Hold’em ausgetragen wird. Ausschlag gebend für diese Änderung waren die Wünsche von Spielern wie Eli Elezra oder Anni Duke. Schon beim $ 50.000er H.O.R.S.E Turnier im Jahre 2008 wurde der Sieger Chip Reese am einem reinen No Limit Hold’em Final Table ermittelt. Allein schon aus TV-Vermarktungsgründen macht diese Änderung Sinn, ist diese Variante für den gemeinen Poker Zuschauer doch leichter zu verfolgen als die H.O.R.S.E Varianten.
Den Auftakt zur WSOP 2010 macht am 28.05.2010 wie immer das Angestellten-Turnier, gefolgt vom angesprochenen 8 Game dem Player’s Championship. Bis zum 05.07.2010, dem Starttag des Main Events, werden insgesamt 57 Turniere an 51 Tagen gespielt sein. Der Sieger des Main Events und damit der Weltmeister im Mo Limit Hold’em wird auch in diesem Jahr erst im November gekrönt werden, wenn sich die “November Nine“ am Final Table in Las Vegas zurückmelden.
WSOP 2009 - November Nine Zusammenfassung 2. Teil
Donnerstag, 26. November 2009Nachdem wir zum Ende des ersten Teils dieser Serie mit ansehen mussten, wie Phil Ivey vom kanadischen Waldarbeiter Darvin Moon sprichwörtlich “gefällt” wurde, widmen wir uns nun den verbliebenen 6 Spielern Angeführt von den momentanen Chipleadern Eric Buchman mit 55mio und Antoine Saout mit 53mio in Chips. Zwischen den beiden sitzt als Shortstack Joe Cada. Zwischenzeitlich war er auf 2mio Chips gefallen, konnte sich aber schon wieder zurückkämpfen und hat nun 13mio in Chips vor sich gestapelt. Komplettiert wird das Feld von Ivey Bezwinger Darvin Moon mit knapp 40mio und Jeff Shulman, sowie Steven Begleiter mit jeweils 17mio beziehungsweise 16mio.
Hand #183 - Showdown für Begleiter -
Seitdem Ivey gegangen ist schoben sich die Spieler die Chips mit einigen Raises Preflop hin und her. Am aktivsten war Jeff Shulman, der seine „gestohlenen“ Chips nach einem Preflop Raise seinerseits und einem darauf folgenden All-In Begleiters aber wieder an diesen abtreten musste.
Bei Blinds von nun 300.000/600.000 raist der junge - baldige - Weltmeister Joe Cada auf 1,5mio und wird von Begleiter im Big Blind gecallt. Auf dem A
A
5
Flop spielt Begleiter 2,5mio an und Cada callt. An Turn 2
und River 5
checken beide Spieler ihre Option. Zum Showdown zeigt Begleiter ein As zum Two Pair und streicht den auf 9mio Chips gewachsenen Pot ein. Im Ergebnis hat er nun 22mio Chips während Cada wieder auf 10mio gefallen ist.
Hand #187 - Wieder AQ für Moon -
Es ist kaum 10 Hände her, da bekam Darvin Moon schon einmal AQ gedealt. Diesmal sitzt er im Big Blind und Steven Begleiter raist Under the Gun auf 1,6mio. Moon, der Begleiter um fast das doppelte an Chips covert geht All-In und Begleiter callt für seine restlichen 22mio mit Q
Q
. Auf Flop 7
4
8
und Turn 3
sieht noch alles gut aus für die Damen. Der River jedoch bringt das A
und des Holzfällers A
Q
fällen den nächsten Spieler. Wir verlieren Steven Begleiter und Moon ist wieder Chipleader, mit etwas mehr als 63mio.
Hand #195 - Double Up für Joe Cada -
Während sich die Big Stacks ein wenig zurückziehen, sind es die beiden an Chips ärmsten Spieler die das Spiel am Leben halten und sich gleichzeitig mit einigen Raises ein paar Chips von den „großen“ stehlen konnten.
Under the Gun raist nun Jeff Shulman auf 1,7mio woraufhin Joe Cada im Small Blind seine restlichen 10mio Chips über die Linie bringt. Jeff Shulman callt und zeigt J
J
. Es sieht schlecht aus für Cada denn mit 3
3
liegt er klar hinten und braucht sehr viel Hilfe. Doch wie sollte es gerade an diesem Final Table anders passieren bringt das Board mit 8
4
3
7
Q
die perfekte Karte für Cada und die Liste der „November Nine 2009 Suck Outs“ wird immer länger. Für Shulman bleiben mit 7,5mio Rest nur noch knappe 12 Big Blind übrig während Joe Cada mit 22mio den Big Stacks etwas näher kommt.
Hand #199 - Monn schenkt Cada das nächste Double Up -
Berichten zufolge soll Darvin Moon zu später Stunde schon des Öfteren am Tisch eingeschlafen sein und diese Hand muss wohl auch seiner Müdigkeit geschuldet sein. Vom Button aus setzt er 2mio und wird von Joe Cada im Big Blind geraist. Moon geht All-In, und während er nur K
9
vorzuweisen hat bedankt sich Joe Cada mit A
A
für den Aufdoppler auf 44mio Chips, denn das Board verschont dieses Mal die Asse.
Hand #200 - Shulman kann sich nochmal retten -
Von vorne stellt Jeff Shulman seine verbliebenen Chips mit A
5
in die Mitte und Antoine Saout callt ihn mit K
Q
. Das Board bringt Shulman mit J
A
4
5
4
ein Two Pair und er verdoppelt auf 13mio.
Hand #231 - Ein Flop Bitte -
Nicht nur Darvin Moon, auch das Spiel scheint vorrübergehend eingeschlafen zu sein. Zwar gib es Preflop immer mal wieder ein Raise und hier und da auch ein Reraise, die große Action kommt aber selten auf und Flops sind an diesem Final Table sowieso rar gesät. Die Protagonisten Saout und Shulman wollen dies ändern. So raist Erstgenannter im Small Blind auf 1,7mio und wird von seinem Nebenmann gecallt. Auf dem Flop 3
K
9
checkt der Franzose und Shulman tut ihm gleich. Shulmans 2mio Bet am Turn 6
zahlt Saout und bringt ihn seinerseits mit einer Bet von 3mio am River 4
zum folden. Shulman verliert auch in der darauffolgenden Hand Chips an Darvin Moon und ist nun wieder bei 6,5mio angelangt.
Hand #235 - Auch Buchman ist erwacht -
Während der letzten Hände war es etwas ruhig geworden um Eric Buchman, an dessen Chipstapel sich schon seit geraumer Zeit nichts großartig verändert hat. Nun scheint seine kleine Durstrecke überwunden und er raist am Button auf 2mio. Cada und Saout callen, schmeißen aber beide nach dem Raise Buchmans am K
7
J
Flop weg. Dieser streicht einen schönen Pot von 9mio ein und klettert auf 55mio, der einstweilige Chiplead.
Hand #236 - Das Ende für Shulman -
Lange hätte er mit weniger als 10 Big Blinds wohl nichtmehr überlebt und mit 7
7
bleibt ihm in dieser Situation auch Nichts anderes übrig als sein Turnierleben mit seinen letzten 6mio Chips zu riskieren. Jeff Shulman tut dies, nachdem ihm Antoine Saout aus dem Small Blind All-In gesetzt hat und sieht sich dem Coinflip gegen Saouts A
9
gegenüber. Der Flop bringt T
9
6
und somit das höhere Paar für Saout, der sich mit 62mio wieder an die Spitze des Chipcounts schiebt.
Hand #243 - Die Langeweile ist vorüber -
Noch zu viert und scheinbar wachgerüttelt vom Ausscheiden Shulman gab es in den letzten letzen Hände so viele Flops zu sehen, wie ausgenommen die All-In Hände fast den ganzen bisherigen Final Table über. An vier Flops, mit fast immer hohen Bildkarten, gewann jedes Mal der Preflop Raiser, mit dem Ergebnis, dass alle Chipstände so bleiben wie zuvor.
Preflop erhöht Eric Buchman bei Blinds von 400.000/800.000 auf 2mio und Joe Cada im Big Blind neben ihm callt. Der Flop kommt K
4
2
, Buchman setzt weitere 3mio und Cada callt erneut. Der zweite K
auf dem Turn und eine Bet von Buchman auf 5,5mio bringen Cada zum folden.
Seine dadurch verlorenen Chips holt sich Cada kurz später wieder, von Button raist er auf 2mio und antwortet auf das Reraise von Saout mit weiteren 9mio woraufhin der Franzose foldet und Cada mit 50mio sogar etwas mehr Chips als zuvor sein Eigen nennen darf.
Hand #251 - Mehr Aktion -
Vom Button raist Darvin Moon auf 2mio und Joe Cada callt im Big Blind. Der Flop 4
Q
8
wird von beiden Spielern gecheckt. Nachdem der Turn eine 2
bringt spielt Joe Cada 2,5mio an, muss aber auf das All-In von Moon folden.
Hand #256 - Und noch Mal Action-Moon -
Preflop raist Darvin Moon wieder auf 2mio und wird von Buchman sowie Saout gecallt. Der Flop bringt A
7
9
woraufhin Moon checkt und Buchman 3mio setzt. Saout callt, doch Moon geht All-In und kassiert den Pot ein. Jetzt ist er wieder Chipleader mit 55mio, jedoch nur knapp dahinter folgen die anderen 3 Spieler, wobei Buchman mit 41mio noch am wenigsten besitzt.
Hand #264 - Plötzliches Ende Buchmans -
Raises und Reraises haben an diesem Final Table schon eine kleine Historie zwischen Eric Buchman und Antoine Saout. Nur fünf Hände vorher konnte Buchman auf einem 2
T
3
Flop einen Pot kassieren, nachdem er sowohl auf die Bet als auch auf das Reraise Saouts jeweils mit einem eigenen neuerlichen Raise antwortete.
Diesmal beginnt die Action bereits vor dem Flop Buchman raist auf 2,5mio und geht nach der Erhöhung Saouts auf 9mio All-In. Flop T
7
K
und Turn K
bringen Saout gleich die doppelte Bestätigung für sein A
K
und den Sieg über A
Q
von Buchman, dem nur noch 10mio Chips übrig bleiben.
Wenige Hände später schiebt Buchman seine restlichen Chips mit A
5
in die Mitte und wird von Moon mit K
J
gecallt. Der Flop 2
9
Q
dürfte Buchman schon nicht gefallen, der Turn K
noch weniger. Da der River nicht das rettende Ass sondern nur die 5
bringt muss Buchman als vierter seinen Hut nehmen.
Weiter geht es dann in wenigen Tagen mit Teil 3 dieser Final Table Serie.
WSOP 2009 - November Nine Zusammenfassung
Donnerstag, 19. November 2009Gut zwei Wochen ist es nun her, da startete in Las Vegas im Rio Casino endlich der Final Table der World Series of Poker 2009. Im Ergebnis wurde Joseph, kurz Joe Cada zum jüngsten Weltmeister aller Zeiten gekürt. Zum zweiten Mal hintereinander ist diese Marke damit geknackt worden, konnte doch Peter Eastgate im letzten Jahr sich schon als der jüngste Main Event Gewinner feiern lassen. Im Folgenden wollen wir nun eine kleine Zeitreise an den Final Table begeben und erfahren wie die November Nine den Champion in insgesamt 364 Händen unter sich ausgespielt haben.
Werfen wir uns zunächst einen Blick auf die Sitzverteilung des Tisches. Links vom Dealer sitzt auf Platz eins Chipleader Darvin Moon mit knapp 59mio, links neben ihm der Shortstack James Ackenhead mit weniger als 7mio in Chips. In Position auf die beiden folgt Phil Ivey dessen Ausgangsposition mit knapp 10mio eher mittelprächtig zu sein scheint. Zur Linken Iveys sitzen Kevin Schaffel und Steven Begleiter mit 12mio und 30mio Chips, gefolgt von Eric Buchman mit 35mio. Auf dem nächsten Platz hat sich Joe Cada mit 13mio verbliebenen Chips eingefunden. Dort sollte er nur zu bald erfahren, dass auch ein Stuhl am Pokertisch sich wie der vorderste Sitz in einer Achterbahn anfühlen kann. Das Feld komplettieren Antoine Saout mit etwa 9mio Chips und Jeff Shulman mit knapp 20mio.
Nachdem alle Spieler von Turnierdirektor Jack Effel angekündigt und begrüßt wurden heißt es um 12:00 Uhr Ortszeit endlich „Shuffle Up and Deal“. Als erster Am Button ist Chipleader Darvin Moon, gespielt wird mit Blinds von 120.000/240.000 und einem Ante von 30.000.
Hand #6 - Der erste Flop -
Nachdem Shulman, Begleiter, Buchman und zweimal Cada die Blinds und Antes stehlen konnten gibt es nun den ersten Flop zu sehen.
Aus später Position raist Kevin Schaffel auf 750.000 und wird von Antoine Saout im Big Blind gecallt. Der Flop bringt A
7
Q
woraufhin Saout checkt und Schaffel den Pot mit einem Raise gewinnen kann.
Hand #8 – Der Chipleader tritt in Aktion –
Mittlerweile sind die Blinds angestiegen, auf 150.000/300.000 und 40.000 Ante.
Under the Gun raist James Akenhead auf 775.000 bis zu Darvin Moon im Big Blind wird gefoldet. Dieser reraist auf 1,8mio und bringt Akenhead damit zum folden.
Hand #14 - Phil Ivey ist All-In –
Zwischenzeitlich konnte der Kanadier Darvin Moon weitere Chips seinem Stapel hinzufügen. Diese stammen von Kevin Schaffel, den er nach einem Raise All-In stellte, woraufhin dieser foldete.
Schon zwei Hände zuvor ist Phil Ivey das erste Mal in Erscheinung getreten und konnte mit einem Raise am Button die Blinds abgreifen. Nun sieht er sich einem Raise von Jeff Shulman auf 1,2mio gegenüber. Er schiebt alle seine Chips über die Linie und Shulman foldet. Ivey ist nun bei fast 11mio.
Hand #28 - Aktivposten Buchman –
Als Aktivposten konnte sich bisher der US Amerikaner Eric Buchman hervortun was ihm schon vor der Hand den bisher größten Zuwachs an Chips bescherte.
Aus früher Position erhöht er auf 800.000 und wird von Jeff Shulman gecallt. Out of Position checkt Buchman am K
7
7
und callt Shulmans Bet von 1,7mio. Turn und River wird von beiden gecheckt, Buchman zeigt Q
Q
und gewinnt den Pot.
Gleich in der nächsten Hand versucht es Buchman erneut, muss aber auf den All-In push von Saout wegschmeißen. Davon total unbeeindruckt erhöht er dann auch in der dritten Hand hintereinander, aus erster Position. Doch diesmal geht alles gut und er kassiert die Blinds und Antes ein. Nun darf Buchman über 40mio in Chips vor sich stapeln.
Hand #41 - 3-Bet Zeit -
Antoine Saout hat es vor gemacht. Erst gegen Kevin Schaffel, dann gegen Eric Buchman gewann er vor dem Flop mit einem Reraise. Ihm gleich taten dies Buchman und nun auch Joe Cada. Wieder Involviert ist eben dieser Eric Buchman, der im Small Blind auf 900.000 erhöht, jedoch auf das Reraise von Joe Cada seine Karten in den Muck schmeißt.
Hand #44 - Akenhead verdreifacht -
Wie schon in der Hand davor geht James Akenhead, Under the Gun sitzend, mit seinen restlichen 4mio Chips All-In. Steven Begleiter, von dem bisher sehr wenig bis gar nichts zu sehen war callt. Und wieder ist es Buchman der eine starke Hand gefunden hat. Er erhöht auf 12mio und zwingt Begleiter so zur Aufgabe. James Akenhead zeigt K
Q
und liegt damit gegen A
K
von Buchman hinten. Auf Flop 2
3
J
und Turn K
sieht es noch gut aus für Buchman, doch die Q
am River lässt Akenhead seinen Chipstapel verdreifachen.
Hand #45 - ein Aufdoppler kommt selten allein -
Aus später Position raist Antoine Saout auf 750.000 und wird von Chipleader Moon im Big Blind gecallt. Der Flop bringt K
J
2
, woraufhin Moon 1,5mio setzt und Saout auf 6mio raist. Warum auch immer geht Darvin Moon nun mit A
4
All-In und Saout bringt die restlichen 3mio, die er noch vor sich liegen hat. Er selbst hält J
2
und ist damit großer Favorit. Der Turn macht es mit 3
noch einmal spannend, der River jedoch bringt eine 2
und damit den Double Up für Saout. Dieser hält nun 21mio Chips während Moon auf 49mio zurück fällt.
Hand #53 - Herber Rückschlag für Cada -
Bei Blinds von nun 200.000/400.000 raist Joe Cada vom Cut Off auf 1mio und wird von Darvin Moon im Big Blind gecallt, der am 4
8
9
Flop checkt. Joe Cada checkt auch und der Turn bringt ein A
wieder checkt Moon und callt dann die Bet von Cada. Am River 4
wird Moon nun selbst aktiv. Er spielt 2,5mio an und callt dann das Reraise von Cada auf 5,5mio. Darvin Moon hält A
T
und gewinnt den Pot. Er ist nun zurück bei fast 60mio während Cada auf unter 7mio fällt.
Hand #54 - Schaffel und die Asse, Teil 1 -
Aus früher Position setzt Kevin Schaffel 1,1mio und wird von James Akenhead im Big Blind gecallt. Am Flop J
9
4
spielt dieser an worauf hin Schaffel mit A
A
All-In geht und Akenhead mit K
K
callt. Turn und River bringen keine Veränderung und während Schaffel nun knapp 15mio Chips hat bleiben Akenhead wieder nur 6mio übrig.
Hand #59 - Das Ende für Akenhead -
Nur fünf Hände nachdem er mit Königen gegen die Asse von Schaffel verlor, ist es nun erneut selbiger, der das Pocket Paar von Akenhead dominiert und diesen auf Platz neun ausscheiden lässt. Mit 3
3
riskiert Akenhead seine restlichen Chips und wird von Schaffel mit 9
9
gecallt. Das Board bringt keine Hilfe für den Underdog und James Akenhead verlässt als erster Spieler den Final Table.
Hand #68 - Schaffel und die Asse, Teil 2 -
Nur etwa zwei Runden, genauergesagt 14 Hände später bekommt Kevin Schaffel erneut Asse auf die Hand. Wieder A
A
und wie auch schon zuvor hält sein Gegner auch diesmal K
K
. Eric Buchman heißt der Kontrahent in diesem Fall und bereits vor dem Flop ist Schaffel nach Raise und Reraise mit allen seinen Chips in der Mitte. Schon auf dem Flop Q
J
K
lässt sich das Unglück erahnen. Der Turn bringt dann sogar noch den K
, damit die Quads für Buchman und das Aus für Kevin Schaffel.
Hand #90 - Riesen Pot für Begleiter -
Recht wenig ist passiert in den letzten Händen, Darvin Moon konnte seinen Chiplead etwas weiter ausbauen und einige Hände vor und auf dem Flop gewinnen. Unter anderem gegen Phil Ivey, dem nur noch etwas über 20 Big Blinds verbleiben. Joe Cada konnte seinen Stack wieder auf ca. 10mio in Chips ausbauen, ansonsten plätschert das Spiel aber mehr vor sich hin.
Es ist in dieser Hand wieder der Chipleader der mit einem Raise auf 1,3mio eröffnet, woraufhin Steven Begleiter auf 3,9mio erhöht und Moon callt. Der Flop kommt 3
4
2
, Darvin Moon ist als erstes an der Reihe und checkt woraufhin Begleiter 5,3mio setzt. Moon wiederum erhöht auf 15mio, zahlt dann die 5mio aber nicht, die sein Gegenüber noch Mehr hat und in die Mitte schiebt. Er foldet und überlässt Begleiter den Pot.
Neuer Chipleader ist damit Eric Buchman mit fast 52mio gefolgt von Steven Begleiter mit knapp 44mio und Darvin Moon mit 42mio.
Hand #106 - Ivey wird aktiv -
Entweder bekam er während der letzten Runden gute Karten oder Phil Ivey nutzte einfach die etwas träge Dynamik am Tisch um mit einigen Raises seinen Stack auf nun wieder über 16mio in Chips auszubauen. In dieser Hand kann er einen Pot gegen Steven Begleiter gewinnen als er dessen Bet am Flop Q
J
K
callt, der Turn J
beide zum checken bewegt und Ivey den Pot mit einer eigenen Bet am River 3
einstreichen kann.
Hand #122 - Fast vorbei für den späteren Weltmeister -
Bei Blinds von 250.000/500.000 geht es weiterhin etwas schläfrig zu. Lediglich eine 4-Bet Begleiters, die Eric Buchman zum folden bewegte, sowie ein Push von Phil Ivey gegen Darvin Moons Erhöhung bildeten in den letzten Runden die Ausnahme.
Die folgende Hand jedoch, oder zumindest die daraus resultierende Geschichte, wird in die Pokerhistorien eingehen. Under the Gun spielt Joe Cada 1,2mio an, worauf der Smallstack Jeff Shulman auf seine restlichen 7mio erhöht. Cada callt, zeigt A
J
und liegt damit gegen Shulmans A
K
klar hinten. Nach dem 3
T
9
Flop keimt am Q
Turn noch einmal Hoffnung auf, jedoch bringt der River eine 4
und somit den Aufdoppler für Shulman sowie den Mini-Stack von 2,2mio für Joe Cada. Zwar noch ein klein Bisschen mehr als “A Chip and A Chair“ aber doch sehr nahe dran am berühmten Poker Leitsatz.
Hand #131 - Double Up für Cada -
Nachdem er auf 2mio Chips gefallen war konnte Joe Cada in der direkt folgenden Hand bereits mit J
4
gegen Buchmans 4
5
verdoppeln. Nun bringt er seine restlichen 5,5mio Chips mit 4
4
nach einem Raise von Phil Ivey über die Linie. Dieser callt mit A
8
und da das Board keinerlei Veränderung bringt, ist Joe Cada wieder im Rennen.
Hand #148 - wieder Cada gegen Ivey -
Trotz seines doch recht überschaubaren Stacks von rund 20 Big Blinds wird Phil Ivey nun immer aktiver und raist immer öfter. Dieses Mal callt er Preflop eine 1,2mio Bet von Joe Cada. Flop 8
5
9
und Turn Q
werden von beiden Spielern gecheckt. Die 1,2mio hohe Riverbet von Ivey callt Joe Cada und gewinnt den Pot mit K
Q
. Dahin mit den Chips die sich Ivey in den vorhergehenden Händen erknausert hat.
Hand #153 - Saout verdoppelt -
In viele Hände war der Franzose Antoine Saout bisher noch nicht verwickelt, doch wenn, dann mit Erfolg. So sollte es ihm auch in dieser Hand ergehen. Im Small Blind sitzend erhöht er den Einsatz von Steven Begleiter auf 4,5mio. Dieser zahlt die 3mio nach und der Flop bringt 8
3
9
und sehr viel Aktion. Begleiter spielt 6,3mio an und bezahlt das 21mio All-In von Saout. Dieser hält mit A
K
eine sehr aussichtsreiche Hand und dominiert damit sogar die Hand von Begleiter der mit 8
7
nur den Straßen Draw vorzuweisen hat. Schon der Turn T
schafft klare Verhältnisse und der neue Chipleader heißt Antoine Saout.
Hand #174 - Erneute Talfahrt für Cada -
Kurz zuvor reraiste Joe Cade schon einmal gegen Eric Buchman, dieser ging All-In und da beide Ax Kx hielten wurde der Pot geteilt. Die gleiche Situation nun ein paar Hände später. Dieses Mal schmeißt Cada auf das All-In Buchmans allerdings weg und fügt seinem Stack damit einen Schaden in Höhe von 5mio Chips zu.
Hand #175 - Der Superstar muss gehen -
Ein ständiges Auf und Ab wiederfuhr dem Chipstapel von Phil Ivey innerhalb der letzten Runden. Zwischen 6mio und 10mio schwankte die Anzahl seiner verbliebenen Chips hin und her. Nun hält er noch ca. 6,5mio und riskiert diese aus erster Position mit A
K
. Im Big Blind sitzt Darvin Moon, von dem in den letzten Händen nicht viel zu sehen war. Er callt mit A
Q
und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Der Flop bringt mit Qd 6
6
den bitteren Suck-Out für Ivey, das Paar für Moon. Da weder Turn noch River etwas ändern und die Situation bereinigen können, muss Superstar Ivey den Final Table als 7. verlassen.
An dieser Stelle ist der 1. Teil der WSOP Final Table Zusammenfassung beendet. Weiter geht es mit Teil 2 und den verbliebenen 6 Spielern in den nächsten Tagen…
Joe Cada Gewinnt WSOP Main Event
Dienstag, 10. November 2009
Nach fast 20 Stunden Am Final Table und 87 Händen im Heads-Up ist das Main Event der diesjährigen World Series of Poker entschieden. Der Gewinner ist gerade einmal 21 kommt aus Shelby Town/Michigan USA und heißt Joe Cada. Als Chipleader ins Heads-Up gestartet musste er auf dem Weg zum Triumph ein wenig zittern. Gleich in der ersten Hand standen Cadas Pocket Paar Neunen die Damen Darvin Moons gegenüber. Die Damen hielten, Moon verdoppelte und gleich zu Beginn des Heads-Up wurden die Karten neu gemischt. Im weiteren Verlauf konnte Moon den Spieß sogar umdrehen und sich einen 3 : 1 Chiplead erspielen. Etwa 10 Hände vor dem Ende konnte der junge US-Amerikaner Cada die Verhältnisse dann aber wieder herstellen, als er ein All-In seines Gegenübers callte, mit getroffenem Top Pair gegen den Open Ender von Moon in Führung lag und schlussendlich verdoppeln konnte.
Die exakt gleiche Hand, die das Heads-Up startete, sollte selbiges auch beenden. Wieder hielt Joe Cada ein Pocket Paar Neunen. Bereits Preflop waren beide Spieler All-In, diesmal sollten die Neunen Cadas jedoch halten. Er gewann den Coinflip gegen Darvin Moons Dame und Bube in Karo und sicherte sich damit das Bracelet sowie $ 8,5 mio. an Preisgeld.
Am längsten, jemals ausgespielten Final Table, gelang Joe Cada ein Comeback in altbekannter “A Chip and a Chair” Manier. Die November Nine waren für ihn schon fast Geschichte, als er zwischenzeitlich nurnoch knapp 2 mio. Chips und damit weniger als 4 Big Blind sein Eigen nennen durfte , bevor ihn ein unbeschreiblicher Lauf an die Spitze der Pokerwelt katapultierte. Fortuna war ihm dabei sehr Wohl gesonnen und beschehrte ihm gleich zwei mal einen Drilling am Flop. Mit Dreien konnte er gegen Jeff Shulmanns Buben und mit Zweien gegen Antoine Saouts Damen jeweils nach Preflop All-Ins seine Chips verdoppeln. Joe Cada ist damit erneut der jüngste Main Event Gewinner aller Zeiten. Er schläg den ein Jahr alten Rekord von Peter Eastgate um 340 Tage.
WSOP 2009 November Nine - Heads Up ohne Phil Ivey
Sonntag, 08. November 2009
Gestern war es so weit und die verbliebenen neun Spieler des WSOP 2009 Main Events kehrten an den Finaltisch zurück. Nach über 17 Stunden des Final Tables wurde bis eben immer noch gespielt. Die Teilnehmer des morgigen Heads-Ups um die Krone des Pokersports stehen nun fest. Sie heißen Darvin Moon, seines Zeichens als Chipleader der November Nine gestartet und Joe Cada. Letzgenannter wird am Montag mit einem Chiplead von 136mio. zu 58mio. starten.
Als ersten Spieler erwischte es an einem bisher sehr turbulentem Final Table den Engländer James Akenhead. Mit einem Pocketpaar Dreier riskierte er seine verbliebenen Chips und musste sich dem Paar Neunen von Kevin Schaffel geschlagen geben. Diesen erwischte es dann auch als nächstes auf Platz 8. Schaffel pushte nach raise und reraise Preflop mit Assen all-in und wurde von Eric Buchmann gecalled, der Könige hielt. Der Flop bescherte Buchmann bereits den Drilling, der Turn brachte sogar noch den vierten König und das Ende für Kevin Schaffel. Dieser verließ den Tisch völlig perplex und frustriert. Vielleicht können die $1,3mio. an Preisgeld die Enttäuschung in den nächsten Tagen etwas mildern.
Turbulent ging es weiter und es scheint fast so als wäre dies der Finaltisch der 2- und 3-
Outer. Als nächster und damit auf dem 7. Platz musste Phil Ivey seinen Hut nehmen, mit Ass König schob er seine restlichen Chips in die Mitte und musste sich dem 3-Outer Darvin Moons geschlagen geben, der Ass Dame hielt. Einige Hände später war es erneut der Kanadier, der mit einem 3-Outer den nächsten Spieler eliminierte. Wieder hielt Moon Ass Dame, reraiste vor dem Flop all-in, wurde von Steven Begleiter mit einem Paar Damen gecalled und traf das Ass am River.
Jeff Shulman musste sich auf Platz 5, Eric Buchman auf Platz 4 verabschieden. Shulman verlor einen Coinflip mit Siebenen gegen Ass Neun des Franzosen Saout. Buchmann verlor seine letzten Chips gegen Darvin Moon, nachdem er den Großteil seines Stacks zuvor mit Ass Dame gegen Ass König an Antoine Saout verloren hatte. Als letzten erwischte es dann schließlich Saout selbst. Mit Pocket Achten pushte er für knapp 40mio. Chips all-in. Joe Cada callte mit Ass König. Doch diesmal konnte Saout den Coinflip nicht gewinnen und belegt damit den 3. Rang.
Baron, Durrrr, Dimov - Gewinner und Verlierer der Woche
Dienstag, 03. November 2009Isaac Baron gewinnt Caesars Palace Classic
Ende vergangener Woche konnte sich der 22 jährige Kalifornier und Mitglied des “Cardrunner” Teams Isaac Baron am Final Table des Turniers im Caesars Palace durchsetzen und sich ein Preisgeld von rund $ 250.000 sichern. Ihm zum Opfer fielen in den letzten neun Stunden des Turniers namhafte Gegner wie Glen Chorny, der sich als dritter verabschieden musste sowie Theo Tran und Kathy Liebert. Insgesamt hatten sich 162 Spieler an den Start begeben.
Full Tilt Million Euro Challenge - Dimov verliert und gewinnt doch
Der in Deutschland lebende Mazedonier Dejan Dimov hat sich am Wochenende im Finale der Full Tilt Million Euro Challenge gegen Howard Lederer und Chris Ferguson durchgesetzt. Mit gutem und aggressiven Spiel konnte er die beiden Routiniers besiegen und scheiterte erst an Patrik Antonius. Für seinen Triuph über mehrere tausend Spieler online und im Final Turnier sowie über die beiden Top-Pros erhielt er stolze € 330.000. Es hätten aber auch € 1mio sein können, wäre da nicht Antonius gewesen.
Fast $ 1,1mio Verlust - schwarzer Freitag für Tom Dwan
Den bisher derbsten Verlust seiner online Karriere musste am letzten Freitag Tom “Durrrr” Dwan gegen Patrik Antonius aber vor allem Ilari “Ziigmund” Sahamies und Phil Ivey hinnehmen. Letzt genannte konnten ihm in einer nur knapp 900 Hände dauernden Session jeweils fast $ 450.000 abknöpfen.
Was wäre wenn … Phil Ivey das WSOP Main Event gewinnt
Freitag, 07. August 2009Es war die WSOP des Phil Ivey, neben 5 Cashes und 2 Bracelets darf man wohl das Erreichen des Main Event Final Tables schon jetzt als einen seiner größten wenn nicht sogar zu dem größten Erfolg in diesem Jahr verbuchen.
Aber was wäre wenn Phil Ivey wirklich im November der ganz große Wurf gelingt und er als Sieger der “November Nine” hervorgehen kann.
Dank der $ 8.500.000 an Preisgeld, würde er spielend auf Platz 1 der “All Time Money List” vorrücken und damit Jamie Gold verdrängen. Außerdem würde er mit dem Sieg im Main Event seinen mittlerweile 7 WSOP Bracelets ein weiteres und damit sein - wahrscheinlich lang ersehntes - erstes in NL Holdem hinzufügen.
Während er seine gesamten Turniergewinne von rund $ 12mio auf über $ 20mio erhöhen würde, dürften auch seine “Prob Bet” Gewinne drastisch in die Höhe schießen. Wie Phil Gordon in einem Interview ausplauderte haben sowohl er selbst als auch Tom “durrrr” Dwan und Andy Bloch mit Phil Ivey auf den Ausgang des Main Events gewettet.
Andy Bloch ist unter ihnen wohl derjenige der Ivey den Sieg am wenigsten wünschen dürfte, stehen doch fast $ 2mio für ihn auf dem Spiel. Bei noch 2.400 verbliebenen Spielern wettete er mit Ivey um $ 20.000 bei einer Quote von 1 zu 99. Von Tom Dwan, so Gordon, würden weitere $ 1mio hinzu kommen, wieviel für ihn selbst auf dem Spiel steht verriet er indes nicht.
Was wäre wenn Phil Ivey also wirklich der ganz große Coup gelänge…
…es bleibt abzuwarten. Spätestens am 11. November wissen wir mehr!
“November Nine” stehen fest
Donnerstag, 16. Juli 2009Soeben ist Jordan Smith als 10. aus dem WSOP Main-Event ausgeschieden. Damit stehen die
“November Nine” für dieses Jahr fest. Die Chipcounts sind zur Zeit noch nicht verifiziert. Hier die Reihenfolge der Finalisten von 1-9: Darvin Moon,Eric Buchman, Steven Begleiter, Jeff Shulman, Joseph Cada, Kevin Schaffel, Antoine Saout, Phil Ivey und James Akenhead. Besonders erfreulich ist, dass in diesem Jahr mit Phil Ivey der absolute Top Star der Pokerszene, am Final-Table sitzen wird. Damit wird das Interesse am großen Finale im November mit Sicherheit noch steigen. Auch Jeff Shulman ist kein unbekanntes Gesicht. Schließlich erreichte er im Jahr 2000 schon mal den Final-Table des Main-Events. Damals schied er allerdings mehr als unglücklich gegen den späteren Sieger Chris Ferguson aus. Ob es im zweiten Anlauf besser klappt, bleibt abzuwarten. Ingesamt waren 27 Spieler in den letzten Tag gestartet, unter ihnen noch Marco Mattes. Leider kam für den jungen Deutschen das Aus auf dem 23. Platz. Immerhin konnte er sich aber über stolze $352.832 freuen.
Marco Mattes letzter Deutscher im Main-Event
Dienstag, 14. Juli 2009Langsam aber sicher geht es beim Main-Event ums große Geld. Von den 185 gestarteten Spielern waren
am Ende von Tag 6 noch 64 übrig. Alle Spieler die jetzt noch im Turnier sind haben rund $100k sicher. Von nun an werden die Payout Sprünge immer größer, sodass die Spieler mit Shortstacks mit Sicherheit verbissen um ein möglichst langes Überleben im Main-Event kämpfen werden. Der neue Chipleader ist Darvin Moon, der knapp 10 Millionen Chips hält. Auf den Plätzen 2 und 3 folgen Billy Kopp und Phil Ivey. Auch Ludovic Lacay und Antoino Esfandiari auf den Plätzen 5 und 6 haben beste Chancen auf ein Erreichen des Final-Tables. Letzter verbliebender Deutscher im Turnier ist Marco Mattes. Mit rund 3.5 Millionen Chips hat er als 20. im Chipcount eine glänzende Ausgangsposition für Tag 7. Sollte er am Ende tatsächlich ein Mitglied der “November Nine” werden, wäre er erst der zweite Deutsche in der Geschichte der WSOP, der es an den Final-Table des Main-Events schafft. Für die anderen Deutschen kam an Tag 6 leider das aus. So mussten Tim Kahlmeyer, Alex Jalali und Nasr El Nasr leider die Segel streichen. Immerhin konnten sie sich über ein Trostpflaster von $68.979 freuen.
Main-Event Tag 5
Montag, 13. Juli 2009Langsam aber sicher wird es ernst beim WSOP Main-Event. 407 Spieler waren vergangene Nacht an die Tische zurückgekehrt. 185 von ihnen blieben am Ende von rund sieben Stunden Spielzeit übrig. Der als Chipleader gestartete Matt Affleck büßte seine Führung ein und rutschte bis auf den siebten Platz ab. An die Spitze des Chipcounts konnte sich der Süd-Afrikaner Waren Zackey setzen, dicht gefolgt von dem Dänen Kasper Cordes. Bis auf den vierten Platz konnte sich WSOP Spieler des Jahres 2007 Tom Schneider vorarbeiten. Direkt dahinter folgt als Fünfter Bernhard Perner aus Österreich. Auch diverse Stars der Szene sind weiterhin im Turnier dabei. So haben z.B. Phil Ivey, Bertrand Grospellier und Antonio Esfandiari gute Chancen auf eine Top Platzierung. Aus deutscher Sicht konnte Nasr El Nasr an Tag 5 am besten abscheiden. Als nun 49. konnte er sich um fast 50 Plätze im Vergleich zum Vortag verbessern. Knapp hinter ihm folgt Tim Kahlmeyer, der ebenso eine gute Ausgangsposition für den sechsten Tag hat. Alle Spieler die jetzt noch mit halbwegs gesundem Stack im Turnier sind, werden mit Sicherheit davon Träumen, den ganz großen Wurf zu landen und ein Mitglied der “November Nine” zu werden. 3 Tage sind noch zu spielen, bis entschieden ist, wer im November zum großen Showdown nach Las Vegas zurückkehren wird.




