21. Januar 2012 von Pedersen
Zehn Jahre Aussie Millions – zur Feier des historischen Datums sind für morgen gleich zwei Mega Events der Series angesetzt. Um 12:30 Ortszeit beginnt Flight 1 von Day 1 des $10.600 No Limit Hold’em Main Events, mit einem Starting Stack von 30.000 Chips für jeden Teilnehmer und 90 Minuten Leveldauer. In jedem Flight wird möglichst schnell auf 8-handed Tables umgestellt. Wenn noch 36 Spieler übrig sind, geht es 6-handed weiter. Bis zum Day 5 des Events am kommenden Samstag sollte dann der Final Table klargemacht sein.
Das erste Super High Roller-Turnier dieses Jahr in Down-Under startet 90 Minuten nachB eginn des Main Events. Bei der $100.000 Challenge geht jeder Teilnehmer mit 100.000 Chips ins Rennen. Die Levels dauern 60 Minuten, und das Spiel ist Hold’em. Spektakuläre Preflop All-ins sind zumindest in den Anfangsstunden nicht zu erwarten, da die erste Setzrunde als Pot Limit gespielt wird. Postflop wird dann zu No Limit geswitcht.
Das teuerste Turnier der Aussie Millions 2012 startet am Freitag mit einem Buy in von $250.000 und ebenso vielen Starting Chips, und weil soviel Geld natürlich schleunigst unter die Leute gebracht werden muss, dauern die Levels auch nur 40 Minuten. Geradezu bescheiden dagegen ist mit $25.500 das Startgeld für das Semi-Shootout am nächsten Samstag. Es ist auf zwei Tage angelegt. Mit 40.000 Chips geht es 8-handed los, die ersten sechs Level haben 40, die folgenden 60 Minuten. Sobald wie möglich wird 6-handed gespielt. Wenn nur noch 18 Spieler übrig sind, wird in den Shootout-Modus gewechselt: Die letzten Beiden vom jedem Tisch kommen an den Final Table.
Die dicksten Gewinne bei den Aussie Millions machte bis dato Erik Seidel letztes Jahr: Sein Dritter Platz bei der $100.000 Challenge ($618.000) war nur eine Fingerübung für die $250.000-Challenge, aus der er er als Sieger hervorging und $2.400.000 nach Hause trug. Sein Ex-Full Tilt-Kollege Gus Hansen (Sieger beim Main Event der Aussie Millions 2007) hat gestern auf seinem Blog gushansen.me kurz notiert, dass er bereits vor ein paar Tagen Australien angekommen sei und sich allmählich akklimatisiere. Alle vier großen Events würden ihn interessieren – „möglicherweise spiele ich sie alle“. Das dürfte spannend werden.
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18. Dezember 2011 von Klara Kent
Für diejenigen unter uns (sofern es sie tatsächlich gibt), die das Gefühl haben, ihre mentale Stärke, Tiltresistenz, Ausdauer und/oder Leistungsfähigkeit könnten noch etwas Verbesserung brauchen, hier eine ganz besondere Empfehlung: Seit Anfang Dezember hat Jared Tendler, Mental Coach und Autor von „The Mental Game of Poker“, dem aktuellen Standardwerk zum Thema, eine wöchentliche Radiosendung auf QuadJacks.com. Jeden Mittwoch um 5:00 pm ET (23:00 Uhr unserer Zeit) diskutiert er mit PokerPros Fragen der mentalen Stärke, die ein Spieler braucht um erfolgreich zu sein. Gäste der ersten beiden Folgen waren Tri “slowhabit” Nguyen und wie Dusty „Leatherass“ Schmidt.

Lex "RaSZi" Veldhuis
„Im Wesentlichen“, so Jared, „bekommt man (in der Show, Anm. d.A.) Gratis-Seminare darüber, wie man sein Mental Game besser unter Kontrolle halten kann.“ Aber auch Fragen von Zuhörern werden beantwortet. Gast der nächsten Sendung am 21. Dezember ist Team PokerStarsPro Lex “RaSZi” Veldhuis. Der 25Jährige Holländer räumt seit einigen Jahren erfolgreich an den No Limit Hold’em Cashgame-Tischen von $2/$4 bis $100/$200 ab (zumindet tat er das an letzteren, bis Full Tilt dichtmachte, seitdem spielt er auf PokerStars $50/$100). Laut pokertableratings.com hat er bis dato ein Plus von über $200.000 auf PokerStars gemacht. Wer Fragen an Jared Tendler oder an Lex Veldhuis hat, kann sie hier in Jareds Forum stellen und auf die Diskussion am Mittwochabend warten.
Bereits jetzt und quasi als Vorgeschmack lohnt es sich, die beiden ersten Sendungen anzuhören, in denen Jared mit Pokercoach Tri “slowhabit” Nguyen (Daily Variance Publishing) über unerwartete mentale Leaks selbst bei so großartigen Spielern wie Tom Dwan spricht und, eine Woche später, mit Dusty „Leatherass“ Schmidt über dessen Weg zum „ultimate grinder“.
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Tags: Jared Tendler, Mental Game
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23. Oktober 2011 von Klara Kent
Mein Name ist Klara Kent, und ich bin auf der dänischen Insel Ærø geboren. Das war ein Versehen und kostete meine Mutter 100 dänische Kronen, denn sie hatte mit meinem künftigen Großvater gewettet, dass ich erst nach den Sommerferien zur Welt kommen würde, wenn sie wieder zurück im bayrischen Murnau wäre. So fing das mit meinem Spielerdasein (Spielerinnendasein?) an. Einige Jahrzehnte später entdeckte ich Onlinepoker – und mittlerweile habe ich mich voll und ganz dieser meiner Lieblingssucht verschrieben, im wörtlichen Sinne: Ich spiele so oft wie möglich, und ich lebe vom Schreiben. Neben diversen Artikeln für Pokermagazine habe ich auch ein paar Kinderbücher verfasst. Falls sich jemand wundert, wie das zusammengehen kann, möge er sich bitte daran erinnern, wie er als Kind begonnen hat, die Welt zu begreifen. Und weil ich immer auf der Suche nach interessanten Spielwiesen bin, habe ich hierher gefunden. Für Poker-Institut werde ich die (Online-)Pokerwelt durchforsten und meine Funde präsentieren.
Eins noch: Klara Kent ist nicht ganz mein wirklicher Name. Mein echter ist aus verschiedenen Gründen total unpraktisch. Als Kinder hatten meine vier Geschwister und ich den Dreh raus, völlig fremde Leute in einen unseren-Namen-vollständig-und-fehlerfrei-aufsagen-nachdem-man-ihn-höchstens-dreimal-gehört-hat-Wettbewerb zu verwickeln und dabei regelmäßig ein paar Pfennige zu gewinnen. Er besteht nämlich aus etwa 27 Silben, und es kommen Bestandteile wie „d’Eon“, „Gondorff“ und „Ballinger“ darin vor, die laut Familientradition mit französischem Akzent ausgesprochen werden müssen (ohne dass in den letzten 100 Jahren auch nur ein einziger Franzose – aber gut, das würde jetzt zu weit führen). Wie auch immer, wenn ich mal genug Zeit habe, schreibe ich ihn auf. Ich glaube, er ist sogar länger als der von Kara Ben Nemsis Begleiter Hadschi Halef Omar Ben Hadschi …
Ach ja, und am liebsten spiele ich Pot Limit Omaha, auch in der HiLo-Variante. Natürlich kommt man an No Limit Hold’em nicht vorbei – ich muss aber zugeben, dass ich dafür eigentlich zu ungeduldig bin und viel zu gerne herumprobiere. Meine Lieblingsformate, egal ob Turnier oder Cashgame, sind dementsprechend zwar gerne Deepstacks, aber maximal 6handed. Demnächst mehr.
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