Mad Marvin gewinnt WPT Cyprus. Bwin verklagt Schleswig-Holstein. Mehr TV total Pokernacht

Mad Marvin

Back-to-Back-Sieger bei der WPT

Marvin Rettenmaier hat die neue Saison der World Poker Tour mit einem Titel eröffnet: Er gewann das Main Event der Merit Cyprus Classics, nachdem er ein Feld von 324 Teilnehmern hinter sich gelassen und es übernommen hatte, jeden der fünf übrigen Gegner am Final Table eigenhändig an die Rails zu schicken. $287.784 brachte ihm der Sieg, und das zusätzlich zu den $1.196.858, die er mit dem Titelgewinn des Abschlussturniers der Season X, der WPT World Championship im Mai, kassierte. Damit hat Mad Marvin seine Turniergewinne auf mehr als drei Millionen Dollar hochgeschraubt, mehr als die Hälfte davon erzielte er seit Januar 2012. Wenn das kein Lauf ist …

Bwin und MyBet reichen Klage gegen Schleswig-Holstein ein. Während im nördlichsten deutschen Bundesland Überlegungen in Gang sind, wie die neue Landesregierung sich am schnellsten aus dem Alleingang in Sachen Glücksspielstaatsvertrag zurück in die bundesdeutsche Einheitlichkeit bewegen kann, haben Bwin.Party und MyBet bereits Klage eingereicht, und zwar wegen unberechtigter Verzögerung der Erteilung von Lizenzen für Onlinewett- und Onlinepokerangebote, die sie nach dem derzeit noch geltendem Landesrecht längst erhalten haben müssten. Nach der Meinung von Rechtsexperten könnten diese Klagen – insbesondere, wenn sich weitere Firmen dem Beispiel der großen Anbieter anschließen – das Wiedereinscheren der Kieler Koalition in den gemeinsamen Gesetzesentwurf erheblich verzögern.

Vier statt der zwei geplanten Folgen der TV total Pokernacht werden bis Ende 2012 über den Sender gehen. Diese frohe Botschaft für alle Fans von Stefan Raabs Pokertumult auf Pro Sieben ereilte uns soeben. Am 18. September ist es wieder soweit, dann folgt bis Jahresende jeweils eine weitere TV total Pokernacht pro Monat. 25mal bereits spielten (meistens) gut gelaunte Pokeramateure aus der Unterhaltungsbranche, Poker Pros (auch Pius Heinz war natürlich schon dabei) und hoffnungsfrohe Onlinequalifikanten um 50.000 Euro.

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