Event #18: Er hat’s tatsächlich geschafft, und zwar im $2.500 Razz Turnier – Phil “TheBrat” Hellmuth, der bei der WSOP im vergangenen Jahr in epischer Manier dreimal als Runner-up knapp sein 12. Bracelet verpasste, hat es jetzt endlich erobert, zusammen mit dem (vermutlich eher nebensächlichen und vergleichsweise kleinen) Preisgeld von $183.793. Angeblich war er ja besonders erpicht darauf, endlich ein WSOP Nicht-NLHE-Event bei der WSOP zu gewinnen (seine zweiten Plätze von 2011 machte er im 8-Game, der Poker Players Championship, im Seven Card Stud Hi/Lo und im No Limit Deuce To Seven Draw).
Und was für ein Sieg das war! Mit am Final Table saßen fünf weitere ehemalige Bracelet-Gewinner, darunter Brandon Cantu und Barry Greenstein. Zusammen hatten es die letzten Acht uns sage und schreibe 20 Siege bei der WSOP gebracht, allein elf davon gehen auf das Konto von Phil. 309 Teilnehmer hatten sich zum Razz eingefunden („to razz someone“ bedeutet übrigens auf Deutsch „jemanden aufziehen“ oder „nerven“, und genauso geht’s dabei auch zu: dDese Variante polarisiert, genauso wie ihr aktueller Champion). Als sich schließlich der Final Table gefunden hatte, drängelten sich einige Hundert Zaungäste, die eine Hälfte von ihnen jubelte Phil zu, die andere buhte ihn aus. So ist es ja eigentlich immer, wenn er oder andere Spitzenspieler und –athleten um einen Sieg kämpfen, er weiß das und genießt das allem Anschein nach auch. Jetzt gehört er es ihm endlich, das Objekt der Begierde – und damit hat er seinen Vorsprung in Anzahl der Bracelets vor Doyle Brunson und Johnny Chan von einem auf zwei ausgebaut. Wer soll ihm je sowas nachmachen?
Payouts der Spitzenplätze:
1. Phil Hellmuth, USA: $182.793
2. Don Zewin, USA: $113.024
3. Brandon Cantu, USA: $74.269
4. Scott Fischman, USA: $54.248
5. Brendan Taylor, USA: $40.167
6. Barry Greenstein, USA: $30.150
7. Michael Chow, USA: $22.945
8. Jeff Mistiff, USA: $17.693
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Pokerbrat Phil Hellmuth Jr. wurde gestern mit dem 2011 Wicked Chops Poker Award: Player of the Year ausgezeichnet. Das Wicked Chops (Untertitel: Daily Dose of All Things Poker + Girls) honorierte damit insbesondere, dass er seit seinem Weggang von Ultimate Bet fleißig Öffentlichkeitsarbeit für Poker betreibt und sich darüber hinaus nach den Ereignissen des Black Friday intensiv um die Verbesserung seines eigenen Spiel arbeitete. Seine drei zweiten Plätze, darunter der in der $50.000 Players‘ Championship, hatten ihm bereits den zweiten Platz (hinter Ben Lamb) beim WSOP Player of the Year Contest eingebracht. Und – was nach Meinung von Wicked Chops ebenfalls eine besondere Ehrung verdient: „Die Poker Fans haben tatsächlich angefangen ihn anzufeuern.“
Jonathan Duhamel, WSOP Main Event Gewinner von 2010, musste kurz im Krankenhaus behandelt werden, nachdem er bei einem Überfall auf sein Haus in Longueuil bei Montreal/Canada verletzt worden war. Die Polizei hält sich bedeckt zu dem Vorfall und erklärte bis dato nur, zwei Männer hatten gestern morgen an der Haustür geklingelt und sich dann äußerst grob Eintritt verschafft. Als sie gegangen waren, wählte Duhamel den Notruf. Inzwischen, so seine Mutter, geht es ihm wieder gut.
Marcel Luske: More Than Just A Game. Nicht gerade brandneu, aber angesichts der vorweihnachtlichen Verlegenheit Vieler um ein passendes Geschenk für Pokerfans (und solche, die es warden sollen) vielleicht die rettende Idee. Dass der “Flying Dutchman” am Pokertisch gerne mal ein Ständchen zum Besten gibt, durften ja viele schon miterleben. Hier sein bekanntester Song – mit Cowboys, einem Saloon, Bardamen … und viel Drive:
Marcel Luskes Poker Song auf YouTube
Hach, man muss ihn einfach lieben. Das Album (komischerweise ohne den Poker, Poker, Poker) gibt’s zum Download auf Marcel Luskes Homepage.
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NBC cancelt National Heads-Up Poker Championship. Black Friday zieht weiter seine Kreise … Jetzt hat die US-amerikanische National Broadcasting Company (NBC) das Einladungsturnier National Heads-Up Poker Championship aus dem Programm genommen. Das seit 2005 alljährlich stattfindende Event, zu dem Celebrities aus der Pokerwelt und dem Showbusiness antraten, war im Wesentlichen von Full Tilt Poker und PokerStars gesponsort worden – Grund genug für den Sender, sich nicht die Finger an einer potentiell heißen Kartoffel verbrennen zu wollen. Immerhin ließ jetzt Senior Sports Director Adam Freifeld das Las Vegas Review-Journal wissen, die NBC werde ihr Pokerprogramm weiter im Auge behalten, und möglicherweise komme die Heads-up Championship 2013 zurück. Zuletzt wurde sie von Eric Seidel gewonnen.
Betrug mit unsichtbarer Tinte. Wie Le Parisien berichtet, wurden gestern drei Spieler und zwei Mitarbeiter des Casinos im südfranzösischen Cannes verhaftet, weil sie in der Spielbank Zigtausende Dollars ergaunert hatten, und das wohl einmal zu oft. Sie hatten mit für das normale Auge unsichtbarer Tinte markierte Pokerdecks eingeschmuggelt. Zwei Dealer, die zur Truppe gehörten, gaben diese Karten dann aus. „Erst als sie verhaftet waren und ihre Brillen genauer untersucht wurden, stelleten wir fest, dass sie jede Karte erkennen konnten, wenn sie einfach auf ihre Rückseite blickten.“ Ein bisschen weniger Gier hätte hier sicherlich langfristigeren Erfolg versprochen – schon mehrmal hatten sie zugeschlagen und zuletzt $ 60.400 abgeräumt. Im Les Princes de Cannes wartete die Polizei jedoch schon auf ihren nächsten Coup, und als die Betrüger mit $ 27.460 abziehen wollten, hatten sie das Nachsehen.
Wir bleiben in Cannes: Wird ein Amerikaner das WSOPE Main Event gewinnen? Ganz sicher nicht, sagte jetzt James Bord, amtierender Campion World of Series of Poker Europe. „Ich glaube nicht, dass ein Amerikaner sich das Bracelet holen kann, mittlerweile sind die Europäer bei Weitem überlegen. Früher schauten wir immer zu den Spielern aus USA auf, aber diese Tage sind längst vorbei. Ich bin bereit, mein Geld meinen Worten folgen zu lassen und Wettverluste bis zu $ 500 zu erstatten, falls ein Amerikaner gewinnt.“ Wer’s wagen will kann seine Bet(s) auf amerikanische Spieler bei www.matchbook.com platzieren. Dort bekommt er dann sein Geld bis zum genannten Betrag zurück, sollte keiner der „Idioten aus Nordeuropa“ (Zitat Phil Hellmuth), sondern zum Beispiel Negreanu (Quote 5:1), Phil Hellmuth oder Tom Dwan (beide 9:2) das Teil nach Hause tragen. Das Event startet am kommenden Samstag, dem 15. Oktober.
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Der Rückzug von Doyle Brunson und Huck Seed aus dem Team America zwang Kapitän Phil Hellmuth zu einer Änderung der ursprünglichen Aufstellung: Neben Johnny Chan, Daniel Negreanu und Phil „The Poker Brat“ werden jetzt Jason Mercier und Ben Lamb am 19. Oktober in Cannes für die Vereinigten Staaten gegen das Team Europe (Chef hier: Bertrand „ElkY“ Grospellier) antreten. Jason Mercier, derzeitige Nummer Zwei im Ranking des Global Poker Index, war Anfang September bei den British Poker Awards zum Player of the Year gekürt worden. Mitstreiter Ben Lamb hatte sich vor allem bei der diesjährigen WSOP hervorgetan: Sein Platz unter November Ninern und drei Final Tables, darunter der Gewinn eines Bracelets und ein Runner-up Finish mit einem Cash von über $ 1,3 Millionen machten ihm zum diesjährigen Player of the WSOP.
Apropos Global Poker Index (GPI): Auf den ersten beiden Plätzen wechseln sich Jason Mercier und Erik Seidel immer mal wieder ab (diese Woche führt letzterer), und auch Bertrand Grospellier (Rang Drei) und Eugene Katchalov behaupten sich hartnäckig ganz weit oben. Nach Einschätzung von Report-Autor Michael Craig werden sich diese Vier wegen ihrer beständigen Turniererfolge wohl noch eine ganze Weile ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern. Einen spektakulären Sprung nach oben hatte Benjamin Spindler nach dem letzten GPI Ranking hingelegt: Sein Sieg beim Main Event der London Open katapultierte den jungen Deutschen um 92 Plätze nach vorne auf Rang 24.
Merge akzeptiert wieder Spieler aus Amerika. Seit gestern ist sind Flaggschiff Lock Poker und andere Skins wie Carbon und PokerHost wieder für die ganze Welt offen. Am 1. Juni hatte Merge aufgehört, neue US-Accounts zuzulassen. Als Grund waren Schwierigkeiten mit Zahlungsprozessoren genannt worden: Nachdem in Folge des Black Friday PokerStars, Full Tilt und UB/AP den US-Markt verlassen mussten, habe es an der Logistik zur Bewältigung des nun einsetzenden Runs auf Merge gemangelt.
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Ein mitreißender Werbespot zur ersten International Stadium Poker Tour ISPT mit einem $ 30 Millionen Guarantee im Londoner Wembley Stadium macht seit einigen Tagen die Runde. Ist dieser Zeitpunkt reiner Zufall, ebenso wie die Verschiebung der ISPT-Premiere von Mai auf September 2012? Legitime Frage, steht doch hinter der ISPT ein Gründerteam, das derzeit ohnehin ständig von sich reden macht: Bernard und Laurent Tapie, deren Produktionsgesellschaft, die Groupe Bernard Tapie GPT Full Tilt Poker übernehmen will.
Obwohl, wie auf subjectpoker.com heute in „FTP-Acquisition: Fact vs Fiction“ zu lesen, offiziell kein Zusammenhang zwischen diesen Unternehmungen der GPT besteht, ließ Vater Tapie die Öffentlichkeit in einem Interview mit Agence Fress Press AFP wissen, dass der Full Tilt Deal durchaus im Hinblick auf die ISPT 2012 zu betrachten ist. Alles Andere wäre auch verwunderlich: Ab Januar beginnen Online Satellites. Die eigentliche Turnierphase beginnt im September – dann werden sollen die erwarteten 20.000 bis 30.000 Qualifikanten an von den Veranstaltern gestellten Tablet PCs die erste Etappe der ISPT ausspielen. Für die Logistik zeichnet WEMBLEY, die Hardware wird ORANGE liefern, und Medienpartner wir IMG sprts-entertainment-media sein. Und welche Software wird für das Großereignis verwendet? Davon ist noch nichts zu lesen …
Ben Dayanim, ein juristischer Sprecher von GPT Managing Direector Laurent Tapie, hat inzwischen noch einmal betont, das Zustandekommen der Übernahme von Full Tilt sei nicht, wie Äußerung von Bernard Tapie in dem oben erwähnten Interview nahegelegt hatten, von weiteren Investoren zur Rückzahlung der Spielergelder abhängig. In diesem Zusammenhang sei es viel wichtiger, dass die Verhandlungen mit dem US Department of Justice hinsichtlich der Freigabe der konfiszierten Konten erfolgreich verlaufen.
Und mal ehrlich – was wäre denn eigentlich das ganze Bahoo ohne einen deftigen Kommentar von unserem Lieblingspokerspieler und -großmaul Daniel Negreanu? PokerNewsBoy.com hat jetzt ein kürzlich auf You Tube veröffentlichtes Interview mit ihm veröffentlicht, indem er Howard Lederer als „Blödmänner“ und „arrogante Idioten“ abkanzelt und findet, sie hätten – well, das sollte man wohl besser selbst hören.
So. Aber jetzt zurück zum Pokern. Die Teamkapitäns für den Caesars Cup im Zuge der World Series of Poker Europe in Cannes haben ihre endgültige Aufstellung bekannt gegeben. Für das Team Europa benannte Bertrand Grospellier Jake Cody (United Kingdom), Gus Hansen (Dänemark), Dario Minieri (Italien) und Maxim Lykov (Russland) – eine vergleichsweise junge, voraussichtlich aggressiv aufspielende Truppe, was in der Heads up-Disziplin
des Cups ja sicherlich kein Nachteil ist. Phil Hellmuths Wahl dagegen verursachte mancherorts Augenreiben: Natürlich sind die Nominierungen von Daniel Negreanu und Huck Seed erste Sahne. Doyle Brunson mag auch noch durchgehen, irgendwie, von wegen Erfahrung und so. Wieso er aber Tom Dwan nicht in die Mannschaft holte, dafür aber Johnny Chan, der noch letztes Jahr bei World Team Poker für China antrat, ist nicht wirklich nachvollziehbar. Es sei denn, man folgt PokerNews.com, die ein Ereignis bei der National Heads Up Poker 2008 als Grund für Hellmuths Entscheidung sehen.
Zu allen oben erwähnten Videos führt ein Klick aufs entsprechende Bild.
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Neuer Spielerstreik bei PartyPoker geplant. Wie pokerfuse.com berichtet, formieren sich auf PartyPoker wieder Spieler für eine Protestaktion. Beim „Sitout“, der am 15. September um 00:00 ET (= 6h morgens MEZ) beginnt, werden die Protestler Plätze an so vielen Tischen wie möglich besetzen und dann jede Action verweigern. Ähnlich wie beim „Sitzstreik“ im August geht es auch diesmal um die Änderungen, die PartyPoker beim Rake einführte. Das Management hatte die geplanten Änderungen der Rakestrukturen daraufhin fallengelassen, an der Einführung der Rakeberechnung via weighted contribution aber festgehalten. Gegen sie richtet sich die neue Protestaktion.
PokerView wechselt von Everleaf zu Merge. PokerView.com, das für sich den Titel „First Webcam Poker Site“ in Anspruch nimmt, zieht heute zu Merge Gaming um. Gestartet war der Room im Mai diesen Jahres auf dem Everleaf Poker Network. Demnächst soll ein Turnier mit garantierte $ 4 Millionen an Preisgeldern ins Programm genommen werden, ein Preispool, den es in dieser Höhe zur Zeit nicht bei Merge gibt. PokerView akzeptiert Spieler in den USA, und lässt anders als Merge auch die Eröffnung neuer Accounts von dort zu. Allgemein wird damit gerechnet, dass demnächst wieder Neuzugänge aus den USA bei Merge erlaubt sein werden.
Caesars Cup: Hellmuth Captain für Team America, Grospellier für Team Europe. 2011 Bei der World Series of Poker Europe werden am 19. Oktober die Teams für Amerika und Europa mit den Mannschaftskapitänen Phil Hellmuth und Bertrand Grospellier ins Rennen gehen. Ausgefochten wird der Cup in einer Serie von Heads-up- und Gemeinschaftsmatches. Gewinner ist das Team, das als Erstes drei Siegpunkte erreicht. 2009, im Premierejahr des Caesars Cup, hatte ein junges Team Europe unter Führung von Annette Obrestad Daniel Negreanus starbesetzte America-Mannschaft klar besiegt.
Für die diesjährige Revanche hat Phil Hellmuth als möglichen Kombattanten neben Johnny Chan, Tom Dwan, Ben Lamb, Jason Mercier, Daniel Negreanu, Huck Seed und Erik Seidel auch Phil Ivey ins Auge gefasst. Der allerdings ist den Pokertischen seit Black Friday ferngeblieben – seine Rückkehr dorthin als Teammate von Phil Hellmuth wäre natürlich ein echtes Schmankerl für die ESPN-Übertragung der WSOPE 2011.
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Anscheinend ist das Tragen eines pinkfarbenen Kopfputzes beim Pokern das Nonplusultra, wenn es um die Auferlegung von ToDos beim Verlieren einer Wette geht. Zu nebenstehendem Foto twitterte Phil Hellmuth: „PINKfarbener Hut, den ich diese Woche bei der World Poker Tour trage.“ Während einer Pokertour zur Unterstützung der US-Truppen in Mittleren Osten im Frühjahr hatte er die „Hut-Wette“ gegen Tom Dwan verloren, nun werde er seine Schuld begleichen. Um was es bei der Wette gegangen war, verriet er nicht. Aber im Ernst – diese rosa Kappe ist doch gar nichts im Vergleich zu den Anblicken, mit denen uns Dwan bei der WSOP 2008 nach einer verlorenen Wette beglückte! Neben dem legendären Flamingo hatte er auch noch mit einem Chiquita-Bananen-Hut, einem Damenhut mit rosa Feder und einen Bowling-Pin auf dem Kopf spielen müssen.
Martin Scorsese plant Remake von „The Gambler“
Also wirklich, wenn es nicht Scorsese wäre, und wenn nicht Leonardo DiCaprio angeblich die Hauptfigur spielen sollte, wäre diese News wohl kaum einer Erwähnung wert. Aber so… Scorsese drehte begnadete Gamblerfilme wie „ Die Farbe des Geldes (1986, mit dem wunderbaren Paul Newman als „Ich bin wieder da!“-Fast Eddie Felson, und Tom Cruise spielte auch mit) und Casino (1995, mit Sam „Ace“ Rothstein Robert de Niro und mit Sharon Stone als Edelprostituierte Ginger). Jetzt macht er sich an ein Remake von „The Gambler“ aus dem Jahre 1974, in dem James Caan einen angesehenen College-Professor spielt, der der Spielsucht verfällt, seine Mutter ausnutzt und seine Schüler erpresst. Oder war es umgekehrt? Egal, man weiß ja, wie sowas gemeinhin endet, und in Deutschland kam der Film denn auch als „Spiel ohne Skrupel“ in die Kinos. Lieber Herr Scorsese, wollen Sie nicht lieber ein Remake von „A Big Hand for the Little Lady“ (1966, mit Henry Fonda, deutscher Titel: „Höchster Einsatz in Laredo“) drehen? Da könnte Robert de Niro nochmal ran, Sharon Stone ließe sich sicher auch recyclen, und wenn Sie DiCaprio zu alt für die Rolle des kleinen Sohns halten, könnte er ja einen Cousin oder so spielen.
Jamie Gold macht eigenen Pokerroom auf
Via Twitter verkündete Jamie Gold gestern den Launch von freegoldpoker.com. Ende Juni hatten er und Poker Pros Network ihre erst im April vereinbarte Zusammenarbeit laut Presserklärung von PPN in „freundlichem Einvernehmen“ beendet. Was genau den WSOP-Gewinner von 2006 dazu bewegte, wenige Monate nach Black Friday einen US-freundlichen Onlinepokerroom zu eröffnen, kann man nur vermuten. Interessierte können dort bereits einen Account eröffnen, allerdings gibt es noch nicht sehr viele Informationen. Der Room wirbt mit „No Deposits – No Risk – 100% US Legal – Win Cash & Prizes Daily – Always Free – Zero Adware & Spyware“.
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